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Gutes für Geschmack und Gesundheit

Heilende Gewürze: Gutes für Geschmack und Gesundheit

Von Anis bis Zitronenmelisse: Gewürze sind nicht nur das i-Tüpfelchen eines jeden Gerichts, sie können auch heilende Kräfte haben und Krankheiten vorbeugen. Zehn Gewürze und was sie bewirken.

Lavendel:

Die lilafarbene Pflanze sieht nicht nur schön aus, sie wirkt auch entzündungshemmend, pflegend und beruhigend. Aus vielen provenzalischen Gerichten nicht wegzudenken, verleiht das stark duftende Gewürz Risotto, Eis und Konfitüre eine ganz besondere Note. Aber auch zubereitet als Sirup schmeckt Lavendel wunderbar in Kombination mit Gin oder Sekt.

Lavendel

Lavendel

 

 

 

 

 

 

Cumin:

Verwandt mit dem echten Kümmel, wird Cumin auch Kreuzkümmel genannt. Er wirkt verdauungsfördernd und wird in der orientalischen und ayurvedischen Küche eingesetzt. Geschmacksbestimmend in Couscous, verleiht er dank seines würzig-süßlichen Geschmacks auch Currys und Hummus einen wunderbaren Geschmack. Besonders gut passt Cumin auch zu Eierspeisen und Krautgerichten.

Cumin

Cumin

 

 

 

 

 

 

Zimt:

Das Gewürz aus der Rinde des Zimtbaumes senkt den Blutzuckerspiegel und verbessert den Blutfettspiegel. Es schmeckt und duftet kräftig, kann leicht scharf werden und wird danach herrlich süß und leicht wärmend. Zimt schmeckt im Milchreis, Kompott und Kuchen. Sehr gut harmoniert das Gewürz auch mit allen Arten von Trockenfrüchten. Versuchen Sie es doch mal mit einem süßen Couscous-Gericht mit Trockenobst, Äpfeln, Zimt und Zitronensaft. Eine Prise von dem braunen Gewürz verfeinert auch Schokogetränke und Kaffee.

Zimt

Zimt

 

 

 

 

 

 

Muskatnuss:

Botanisch gesehen eine einsamige Beere, wird die Muskatnuss in Asien schon seit Jahrhunderten als eine wichtige Heilpflanze zur Steigerung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens geschätzt. Das kraftvolle Gewürz ist ideal für Suppen, Saucen, Gemüse und Käsefondue, eignet sich aber auch prima für Gerichte mit Kohl, Kartoffeln und Spinat.

Muskatnuss

Muskatnuss

 

 

 

 

 

 

Kurkuma:

Als heilige Pflanze wird Kurkuma in Indien als Mittel gegen Volkskrankheiten verwendet. Nicht ohne Grund wird das Gewürz auch bei uns in der alternativen Medizin eingesetzt. Es stärkt das Immunsystem und schützt uns vor Viren und Bakterien. Dem Essen verleiht es eine ockergelbe Farbe und es schmeckt wunderbar in Curry-Mischungen, Reisgerichten, Eintöpfen und zu Linsen. Sehr gut passt Kurkuma auch zu Auberginen und Spinat. Das Aroma lässt sich intensivieren, indem Sie es vor dem Hinzufügen anderer Zutaten in Pflanzenöl oder Butterschmalz erhitzen und kurz aufschäumen.

Kurkuma

Kurkuma

 

 

 

 

 

 

Quendel:

Auch Feldthymian genannt, kommt Quendel dem echten Thymian sehr nah, hat aber für die Gesundheit eine höhere Bedeutung. Schon in der Antike wurde das Gewürz gegen Husten und Erkrankungen der Bronchien eingesetzt. Im Geschmack etwas mild-süßlicher als Thymian, besticht Quendel durch einen würzig-ätherischen Duft mit einem Hauch von Kiefernadeln. Eine Minznote rundet den frisch-harzigen Geschmack ab. So passt Quendel gut zu mediterranen Gerichten und Salaten. Auch im Ofen geschmorte Kartoffeln und Pizza schmecken köstlich, wenn sie mit Quendel und Salz bestreut werden.

Quendel

Quendel

 

 

 

 

 

 

Salbei:

Die botanische Bezeichnung „Salvia officinalis“ sagt alles. Denn: Salvia stammt vom lateinischen Wort „Salvare“ bedeutet so viel wie „heilen“. So hat Salbei eine antibakterielle Wirkung und wird bei Beschwerden im Mund- und Rachenraum, bei Atemwegserkrankungen sowie bei übermäßiger Schweißproduktion eingesetzt. Geschmacklich passt Salbei ideal zu Suppen und Saucen. Auch Spaghetti und Polenta lassen sich mit dem Gewürz verfeinern. Dafür den Salbei bei kleiner Flamme in Butter anbraten, bis er knusprig ist. Pasta oder Polenta mit ein wenig Parmesan und Salbei bestreuen. Fertig!

Salbei

Salbei

 

 

 

 

 

 

Anis:

Pastis und Ouzo − das sind die beiden Getränke, in denen Anis voll zur Geltung kommt. Nicht zuletzt wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung wird Pastis von den Franzosen vor oder nach dem Essen getrunken. Er wirkt schleimlösend und hustenstillend. Das süßlich-würzige Aroma des Anis erinnert mit seiner erfrischenden Note an Lakritz. In der Küche ist Anis vielseitig einsetzbar und wird wie Fenchel zum Verfeinern von Brot, Gebäck und Kuchen verwendet. In heißem Öl geröstet, gibt Anis aber auch einem Linsengericht oder Gemüsecurry eine ganz besondere Note.

Anis

Anis

 

 

 

 

 

 

Galgant:

Auch als „Gewürz des Lebens“ bezeichnet, hilft Galgant bei Herzleiden und Magen-Darm-Beschwerden. Sein Duft erinnert an süßen Senf und Ingwer. Im Geschmack dominiert eine pikante Schärfe mit einer fein-herben Note. Deshalb wird Galgant auch als Pfefferersatz verwendet. Die Thailänder verfeinern mit diesem Gewürz fast alle Speisen. Getrocknet oder frisch schmeckt er in Currys, Suppen und Eintöpfen.

Galgant

Galgant

 

 

 

 

 

 

Zitronenmelisse:

Als Verwandte der Minze ist die Zitronen melisse keine botanische Exotenpflanze. Das Kraut gelingt in jedem Garten und kann sogar als Zimmerpflanze gehalten werden. Die Blätter enthalten ätherisches Öl. Das duftet nicht nur angenehm, sondern wirkt auch beruhigend auf unseren Körper. Durch eine Entspannung der Darmmuskulatur können zudem Blähungen und Völlegefühl gelindert werden. Und Cremes, die hochdosiert Melisse enthalten, helfen bei Lippenherpes. In der Küche ist Zitronenmelisse eine ideale Zutat in Frucht- oder Gemüsesalaten, Desserts und Getränken. Pur oder kandiert sind die Blätter der Pflanze auch als Garnitur geeignet.
Zitronenmelisse

 

 

 

 

Entnommen aus: VF 1-15