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krautwickerl_2013

Fruchtige Krautwickel aus dem Ofen

Zutaten für 4 Personen

  • 4 EL Teutoburger Raps-Kernöl BRATEN & FRITTIEREN
  • 8 große Weißkohlblätter
  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Knollensellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Tofu
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL fein gehackter Thymian
  • 1 TL fein gehackter Majoran
  • 1 TL Hefeflocken
  • 600 ml gehackte Tomaten
  • 1 Schalotte
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Die dicken Rippen der Kohlblätter abschneiden, Blätter in kochendem Salzwasser 5 Minuten blanchieren. In ein Sieb schütten und mit kaltem Wasser abschrecken, anschließend mit Küchenpapier trockentupfen.
  2. Für die Füllung Zwiebeln und Sellerie schälen und fein würfeln. Die Knoblauchzehe hacken. Alles in einer Pfanne in 2 EL Raps-Kernöl weich dünsten. Tofu klein würfeln und mit den Mandeln, den gehackten Kräutern sowie den Hefeflocken zu dem Gemüse geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Die Füllung auf das Kohlblattende geben, die Seiten darüber schlagen und zusammenrollen. Wenn nötig mit einem Holzspieß feststecken. Gehackte Tomaten in die Form geben und Krautwickel daraufsetzen.
  4. Nochmals mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem restlichen Raps-Kernöl beträufeln. 45 Minuten im Backofen garen.

Bild und Rezept: www.teutoburger-oelmuehle.de

BVEO_Johannisbeeren_cshutterstockLeonidIkan Kopie

Johannisbeeren

Es gibt etwa 50 verschiedene Sorten: Ihre Farben reichen von rot, rosa, gelblich und grünlich bis weiß und schwarz. Die roten Johannisbeeren gibt es auf dem Frischmarkt am häufigsten. Die gelblich-weiße Johannisbeere ist eine Albinoart der roten Sorte und eine absolute Rarität auf dem Markt.

Die in Rispen angeordneten Beeren werden von Hand direkt in die Verkaufsschalen gepflückt und so bis in den September hinein auf dem Markt angeboten. Wegen ihres säuerlich-bitteren Geschmacks schmecken sie gesüßt oder in einem Obstsalat am besten. Für die Herstellung von Konfitüren, Fruchtgetränken, Likören und Weinen sind sie gut geeignet. Beliebt sind die schwarzen Beeren auch zum Verfeinern von Wildgerichten.

Rote Johannisbeeren mit ihrem leicht säuerlich-herben Aroma munden roh ausgesprochen gut – ob mit Zucker und Milch, in Quark oder Joghurt oder als Tortenbelag. Gekocht verwendet man sie vor allem in Roter Grütze oder bereitet aus ihnen Gelees, Konfitüren und Säfte.

Bunt, sauer und gesund

Wer die roten, schwarzen und weißen Beeren verzehrt, tut gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit. Denn Johannisbeeren enthalten neben viel Vitamin C auch Karotene, aus denen der Körper Vitamin A herstellt. Dieses ist wichtig für den Zellstoffwechsel. Außerdem soll der Immunstoff die Schleimhäute schützen. Darüber hinaus sind die kleinen Früchte wichtige Lieferanten der „Nervennahrung“ Niacin, von Pantothensäure für schönes Haar, entwässernd wirkendem Kalium und beruhigendem Kalzium. Die in ihr enthaltenen Mineralstoffe Magnesium und Mangan haben einen positiven Einfluss auf die Herzfunktion und die Konzentration. Schon gewusst? Die Blüten der Schwarzen Johannisbeere verleihen vielen Parfüms eine fruchtige Note.

Tipps

Alle Johannisbeeren sind nur kurze Zeit haltbar und sollten frisch verzehrt oder rasch weiterverarbeitet werden. Die zarten Beeren werden erst unmittelbar vor ihrer Verwendung geputzt und in stehendem Wasser gewaschen, für den Strahl aus der Leitung sind sie zu empfindlich. Mit dem Zinken einer Gabel lassen sich die Beeren problemlos vom Stielgerüst streifen. Johannisbeeren vertragen den Kälteschlaf in der Tiefkühltruhe sehr gut. Abgerebelt und eingefroren bleiben Konsistenz und Aroma bis zur nächsten Ernte weitgehend erhalten.

 

Eisbergsalat - der freilandsalat

Eisbergsalat – Der Star unter den Salaten

Der Eisbergsalat wurde vor gut 100 Jahren in Nordamerika gezüchtet. Wahrscheinlich geht sein Name auf die ursprüngliche Transportmethode zurück: Früher wurden die Salatköpfe beim Transport mit großen Eisstücken bedeckt und gekühlt. In den 1980er Jahren wurde er in Deutschland populär. Heute gehört er hier zu Lande zu den beliebtesten Salaten und ist aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken.

Anbau und Ernte

Eisbergsalat wird während des gesamten Jahres im Freiland angebaut. Eines der besten Anbaugebiete für Eisbergsalat ist Norddeutschland. Begünstigt durch die Nähe zur Nordsee und die offene Lage nach Westen sind die klimatischen Voraussetzungen für den Anbau optimal.

Frischetipps für Eisbergsalat

Eisbergsalat hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks, am besten eingewickelt in Folie, bis zu zwei Wochen frisch. Der Eisbergsalat kann im Gegensatz zu anderen Salaten schon früh mit dem Dressing vermengt werden. Dank seiner festen Struktur fällt er nicht so schnell zusammen und bleibt auch so lange knackig.

Aroma: … etwas herzhafter als Kopfsalat

Lagerung: … lässt sich durchaus eine Woche im Kühlschrank lagern

Saison: … besonders im Sommer beliebt

Tipp: Passt auch als frische Note zu Wraps und Burgern

Gherkins fermenting, gherkins and carrots in preserving jars

Jetzt geht’s ans Eingemachte

Einlegen, einmachen, einkochen, fermentieren: Worin besteht der Unterschied? Wir waren in der Küche und haben den für Sie herausgekocht …

Fast jeder hat solche Erinnerungen: Man steht als Kind mit der Mutter oder Oma in der Küche und schaut zu, wie Marmelade gekocht und eingemacht wird. Das Einmachen ist jedoch kein „Oma-Tick“ mehr, sondern hat sich zu einem neuen Trend entwickelt. Heute kann fast alles eingelegt und eingekocht werden. So lässt sich Obst und Gemüse viel länger haltbar machen, und auch saisonale Nahrungsmittel könne auf diese Weise das ganze Jahr über verspeist werden.

Wurden zu Omas Zeiten vorwiegend Obst und Gemüse eingelegt, kann heutzutage fast alles eingelegt und eingekocht werden. Lediglich die Art und Weise, wie die Lebensmittel länger haltbar gemacht werden, unterscheiden sich. Je nach Zutaten und gewünschtem Ergebnis werden verschiedene Arten des Haltbarmachens unterschieden.

Einlegen

Beim Einlegen wird rohes oder halbgares Obst und Gemüse in Gläsern mit Sud oder mit Öl heiß aufgegossen und meist zum längeren Haltbarmachen bei Temperaturen bis 100 Grad eingekocht. Das Einkochen sorgt für ein Vakuum im Glas, das die längere Haltbarkeit der Lebensmittel garantiert. Am besten kocht man im Backofen ein, das ist bequem und einfach, denn nicht jeder hat riesige Kochtöpfe, in die Einmachgläser jeder Größe passen.

Vorteil: Beim Einlegen in würzigem Sud oder Öl behalten Gemüse und Obst einen Großteil ihrer Vitamine und außerdem ihre schöne, appetitliche Farbe.

Anleitung: Das Gemüse putzen, schälen und passend zurechtschneiden. Die Stücke bis 3 Zentimeter unter den Rand in die vorbereiteten Gläser füllen. Aus Essig, Wasser, Gewürzen, Salz und Zucker einen sauren Sud kochen. Als Faustregel gilt: 250 Milliliter Essig mit 7 Prozent Säure und 750 Milliliter Wasser auf gut 1 Kilogramm Gemüse. Hat der Essig nur 6 Prozent Säure, dann 300 Milliliter Essig und 700 Milliliter Wasser verwenden. Den kochend heißen Sud bis 2 Zentimeter unter den Rand in die Gläser gießen. Gewürze aus dem Sud gleichmäßig auf die Gläser verteilen.

Das hohe Blech (Fettpfanne) des auf knapp 100 Grad vorgeheizten Backofens halb in den Backofen schieben, und zwar auf die untere Schiene. Die Gläser mit etwas Abstand zueinander daraufstellen. 2 Liter kochendes Wasser zwischen die Gläser gießen. Das Blech ganz einschieben und die Backofentür sofort schließen. Das Gemüse pasteurisieren.

Kalt eingefülltes rohes Gemüse braucht je nach Konsistenz und Größe der Stücke 1 bis 2 Stunden zum Garen und Pasteurisieren. Die Gläser sofort verschließen, damit beim Abkühlen ein Vakuum entstehen kann.

Einmachen

Einmachen bezeichnet das Haltbarmachen von fertig gekochten Gerichten. Besonders gut eignen sich dafür Eintopfgerichte, Suppen, würzige Gemüsegerichte und Saucen, aber auch
feine Obstzubereitungen wie Kompott.

Zunächst eine sehr große Menge eines Lieblingsgerichts in einem großen Topf zubereiten, mit viel Flüssigkeit gut durchgaren und kräftig abschmecken. Die kochend heißen Speisen in die vorbereiteten Gläser bis 3 Zentimeter unter den Rand füllen und mit Kochflüssigkeit bedecken. Zügig arbeiten, damit die Speisen nicht abkühlen. Die Deckel aufsetzen und sehr fest zudrehen. Die Glä

ser mit etwas Abstand zueinander auf das tiefe Backofenblech stellen, 2 Liter kochendes Wasser zwischen die Gläser gießen. Die Gerichte 30 bis 40 Minuten einkochen. Nach dem Einkochen die Gläser aus dem Backofen nehmen, abtrocknen und abkühlen lassen. Dann die Gläser beschriften und an einem kühlen und dunklen Ort lagern.

Fermentieren

Fermentieren bezeichnet den Prozess des gesteuerten Vergärens. Dabei verändern Milchsäurebakterien das Gemüse. Die Bakterien bauen Kohlenhydrate zu Milchsäure ab. Das Salz verstärkt diesen Effekt. Die Milchsäure macht die Lebensmittel dann länger haltbar. Feste Kohlsorten, aber auch Kohlrabi und Fenchel, werden fein gehobelt und mit Salz geknetet, bis sie zart sind und viel Saft ausgetreten ist. Im Gärtopf wird das Gemüse eingestampft und die salzige Flüssigkeit schließt es luftdicht ab. Zum Fermentieren eignen sich fast alle Gemüse, wie z.B. Paprikaschoten, grüne Tomaten, Möhren, Staudensellerie oder Blumenkohl. Blattgemüse, Blattsalate und Zucchini hingegen lassen sich nicht gut fermentieren. Das Glas sollte keinesfalls vor Ablauf der ersten 4 Wochen geöffnet werden, da sonst Sauerstoff hinein gelangen und den Prozess stören würde. Fermentiertes Gemüse am besten im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort lagern.

Gemüse fermentieren ist wirklich einfach:
1 Kilogramm frisches Biogemüse, z. B. Fenchel, waschen und putzen, Fenchelkraut abschneiden und beiseitelegen. Die Knollen vierteln und in 2 Zentimeter große Stücke schneiden. 1 Bio-Orange waschen, die Schale fein abreiben, die Filets auslösen. Alles locker in ein Glas (1 1⁄2 Liter) bis 6 Zentimeter unter den Rand füllen. 1 Teelöffel Fenchelsamen darauf streuen. 25 Gramm unraffiniertes Meersalz in 1 Liter kaltem Wasser unter Rühren auflösen. Die Lake bis 4 Zentimeter unter den Rand über das Gemüse gießen. Beim Schließen des Deckels muss das Gemüse vollständig mit Lake bedeckt sein. Das Gefäß an einen dunklen, warmen Ort (20 bis 22 Grad) stellen und täglich kontrollieren. Dabei nicht öffnen. Die Fermentation hat begonnen, sobald in der Lake kleine Bläschen aufsteigen. Man kann das Glas nun an einen kühleren, dunklen Ort (16 bis 18 Grad) stellen. Nach 4 bis 6 Wochen ist das Gemüse in der Regel komplett fermentiert. Dann kann man es zum ersten Mal probieren. Ist das Gemüse schön zart, schmeckt es salzig und leicht säuerlich, dann ist es fertig und kann serviert werden. Zum Aufbewahren das angebrochene Glas mit dem Gemüse in den Kühlschrank stellen.

Ob einlegen, einkochen oder fermentieren: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern. Wer zuviel gekocht hat, der benutzt in Zukunft vielleicht seltener das Gefrierfach, sondern kocht ein. Das schmeckt nicht nur besser, sondern ist sogar gesünder, da beim Einfrieren viele Vitamine und Nährstoffe verloren gehen. Also, ab ans Eingemachte!

Entnommen aus vegetarisch Fit Ausgabe 4/2018

Zubereitung Rucola-Pesto

Rucola-Pesto

Zutaten

Rucola-Pesto: 200 g Rucola • 100 g Pinienkerne • 1 Bund Basilikum • 150 g Parmesan • Pfeffer • Salz • 6 EL Olivenöl

Zubereitung

Rucola und Basilikum waschen. Basilikumblätter abzupfen. Rucola mit einer Schere grob schneiden. Alles in eine Schüssel geben. Pinienkerne ohne Öl kurz in der Pfanne anrösten. Einige Pinienkerne für die Dekoration zur Seite legen, restliche Kerne zusammen mit 100 g Parmesan zu Rucola und Basilikum geben. Alles mit einem Mixer pürieren. Mit 1/4 TL Salz und Pfeffer abschmecken. Öl dazugeben und alles gut mischen. In einer Pfanne kurz erhitzen.

Wissenswertes über Rucola gibt es hier

Wissensertes über Rucola

Rucola – gezackter Italiener

Für den bitteren bis scharfen Geschmack der kleinen, gezackten Rucola-Blätter konnten sich vor langer Zeit schon die Römer begeistern. Was für ein Glück, finden wir den grünen Rucola inzwischen auch hierzulande!

Rucola, auch als Rauke bezeichnet, steht unweigerlich für Italien. Ursprünglich stammt das Kohlgewächs aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien. Zur Zeit der alten Griechen und Römer dienten sowohl die Blätter als auch die scharfen Samen als Ersatz für den damals sehr teuren Pfeffer. Inzwischen hat das Kraut den Weg über die Alpen in unsere Küchen geschafft. Mit ein bisschen Geschick lässt sich die Salatpflanze auch hier in den heimischen Gärten ziehen.

Zackig und zart

Die wie Löwenzahn gezackten Blätter und die Samen weisen einen leicht bitteren, scharfen Geschmack auf. Er erinnert ein wenig an das Aroma von Kresse und Walnüssen. Seinen Ursprung findet er in den Bitterstoffen, den so genannten Alkaloiden, sowie den enthaltenen Ölsäuren. Sie wirken appetitanregend und verdauungsfördernd. Im Chlorophyll der zarten Blätter ist Magnesium in reichen Mengen vorhanden. Der Mineralstoff sorgt für Zellerneuerung und -regeneration. Rucola ist also ein wahrer Jungmacher. Zudem lassen sich hohe Mengen an Kalium finden, die eine leicht harntreibende Wirkung zeigen. Calcium und ß-Carotin sind ebenso enthalten. ß-Carotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt und ist wichtig für den Sehvorgang sowie das Wachstum der Zellen. Immer wieder ein Thema ist der höhere Nitratgehalt in den Blättern. Daher die Kreuzblüten gewächse am besten nicht täglich auf den Tisch bringen.

Küchenpraxis

Einkaufen

Inzwischen gibt es Rucola ganz jährig im Handel. Am besten Bio- Rucola aus dem Freiland nehmen, der Nitratgehalt ist in diesen Blättern am niedrigsten.

Lagern

Eingepackt im perforierten Plastik – beutel, hält sich Rucola für maximal drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.

Verwenden

Junge Blätter haben einen fein-aromatischen Geschmack und eignen sich sehr gut zum Mischen mit anderen Salatsorten. Ältere Blättchen hingegen schmecken oft sehr bitter und scharf. Ganz oder fein gehackt ist Rucola ideal zum Würzen oder Garnieren von Suppen, Soßen, Nudel- oder Reisgerichten. Aber auch als Pizzabelag oder als gedämpfte Gemüsebeilage, zum Beispiel gemischt mit Spinat, macht sich Rucola gut.

Rucola richtig vorbereiten

1. Rucola in einer Schüssel mit kaltem Wasser mehrmals durchwaschen.

2. Stielansatz und unschöne Blätter entfernen.

3. Rucola auf einem Küchensieb abtropfen lassen.

Ein Rezept für köstliche Rucola-Pesto gibt es hier

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Veganes Osterlamm

Das Osterlamm gehört für viele einfach dazu und deshalb haben wir Euch hier eine vegane Variente des beliebten Klassikers gesucht. Viel Spaß beim Backen.

Zutaten für veganes Osterlamm

200 g Weizenmehl 550
10 g Backpulver
10 g Sojamehl
80 g Zucker
20 g Vanillezucker selbst gemacht
1 kl. Prise Salz
70 g Rapsöl (möglichst kräftig gelb)
200 ml Zitronenlimonade (oder sprudelndes Mineralwasser)

Optional: ¼ Abrieb einer Zitrone oder 1 TL Rum

Margarine für die Forum
Puderzucker zum Beschneien
Lamm-Backform

Zubereitung:

1. Zuerst heizt ihr den Backofen auf 175°C Umluft vor.

2. Nun fettet ihr die Lamm-Backform mit Margarine ein und setzt sie zusammen. Anschließend gebt ihr das Weizenmehl zusammen mit dem Backpulver, dem Sojamehl, Zucker und selbst gemachtem Vanillezucker in die Schüssel eurer Küchenmaschine. Jetzt werden alle trockenen Zutaten gut verrührt. Danach kommen das Rapsöl und die Zitronenlimonade dazu. Wer mag, kann noch Zitronenabrieb oder Rum zugeben. Nun so kurz wie möglich, so lang wie nötig den Teig verrühren.

3. Den Teig füllt ihr in die Form und dann nehmt ihr diese an den Seiten und klopft sie 2-3 mal kurz auf die Arbeitsfläche, sodass sich der Teig gleichmäßig verteilt und keine Luftblasen am Lämmchenkopf entstehen.

4. Nun stellt ihr die Backform auf ein Blech und gebt beides sofort in den Backofen. Nicht aufs Gitter stellen, da evtl. ein paar Tropfen Teig aus der Form laufen könnten!
Backzeit 40 – 45 Min. (Stäbchenprobe!)

5. Nach dem Backen lasst ihr den Kuchen ganz abkühlen! Legt die Form flach auf ein Arbeitsbrett und öffnet sie vorsichtig. Oberseite abnehmen, Lämmchen aufstellen und dann die andere Seite abnehmen.

6. Vor dem Genießen wird nun das vegane Osterlamm noch mit Puderzucker beschneit und wer mag, kann noch ein Schleifchen zur Dekoration anbringen.

Rezept: https://kleinstadthippie.de

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Selbermachen: Leckere Chia-Müsli-Riegel

Zutaten für 12 Riegel

35 g Chia-Mehl, 130 ml Wasser, 250 g Nüsse und Mandeln (gemischt), 200 g Datteln oder Feigen (gehackt), 130 g Haferflocken, 50 g Sesam, 4 EL Honig, 50 g Chia-Öl, 3 EL Kakaopulver

Zubereitung

  1. Chiamehl mit Wasser vermengen und 30 Minuten quellen lassen. Backrohr auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Nüsse und Mandeln klein hacken, Datteln (oder Feigen) ebenfalls klein schneiden und Haferflocken mit den Nüssen, Mandeln und Sesam mischen.
  3. Honig und Chiaöl in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, Kakaopulver und Datteln (oder Feigen) unterrühren und Haferflockenmischung und Chiagel (Chiamehl mit Wasser) damit vermengen und sehr gut durchkneten.
  4. Diese Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und zu einem 2 cm dicken Rechteck formen. Dabei mit den Händen gut festdrücken und dann auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen.
  5. Vollständig auskühlen lassen und mit einem Messer in ca. 12 Riegel schneiden.

 

Zubereitungszeit: 30 Minuten
Backzeit: 25 Minuten
Ruhezeit: 30 Minuten

 

Bereitgestellt von: Ölmühle Fandler

KLeine Nuss-Kunde

Nüsse – ein Genuss

Gesunde Abwechslung für jeden Tag

Pekannüsse

Ein bisschen erinnert die Form der Pekannuss an die der Walnuss. Das kommt nicht von ungefähr. Beide stammen von einer nordamerikanischen Baumart aus der Familie der Walnussgewächse. Der Geschmack der Pekannüsse ist allerdings milder und süßer als der ihrer Verwandten. Sie schmecken im Musli, als Backzutat für Kuchen und Muffins. Pekannüsse sind besonders reich an Zink. Bereits eine Handvoll (25 g)  Nüsse decken rund 15 % des Tagesbedarfs an dem wichtigen Spurenelement.

Haselnüsse

Der Haselnussbaumes ist vor allem im Mittelmeerraum beheimatet. Die rundlichen  Nüsse stecken in einer braunroten Schale und sind von einem dünnen Häutchen umgeben. Frisch werden sie hierzulande von September bis Januar angeboten. Die gemahlenen und gehackten  Nüsse sind eine beliebte Backzutat. Haselnüsse sind reich an Vitamin E und mehrfach ungesättigten Fettsauren.

Cashewnüsse

Im tropischen Klima Afrikas, Indiens und Brasiliens gedeiht die halbmondförmige Cashewnuss. Sie wächst auf der Spitze einer essbaren Frucht namens Cashewapfel. Die cremefarbenen Cashewkerne schmecken mild und süß und eignen sich wunderbar zum Backen, zum Verfeinern von Desserts und als Zutat von Wokgerichten. Sie sind reich an Magnesium, Zink und Vitamin B1.

Erdnüsse

Eigentlich keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht ist die Erdnuss. Sie wächst unter der Erde und wird folglich nicht gepflückt, sondern ausgegraben. Erdnüsse sind besonders geröstet und gesalzen ein beliebter Snack. Gesunder sind sie jedoch frisch aus der Schale. Sie enthalten sehr viel hochwertiges pflanzliches Eiweis, außerdem Folsäure, ein Vitamin, das besonders bei der Nährstoffversorgung in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle spielt.

Mandeln

Streng genommen sind Mandeln keine  Nüsse, sondern die Kerne einer Steinfrucht. Mandelbaume wachsen vor allem in Kalifornien, aber auch in Spanien und Italien. Sie sind berühmt für ihre duftenden, rosenähnlichen Blüten zur Frühlingszeit. Mandeln sind in der Küche universell einsetzbar. Sie eignen sich gemahlen und gehackt zum Backen, verfeinern Musli und Obstsalat und schmecken toll in exotischen Gemüsepfannen und Reisgerichten. Die  Nüsse liefern eine Extraportion Vitamin E, welches Zellen und Gewebe vor dem Angriff schädlicher freier Radikale schützt.

Paranüsse

Die Paranuss stammt aus den tropischen Regenwäldern Sudamerikas. Sie reift als einer von acht bis zwölf Samenkernen in großen, steinharten Kugeln heran, die entfernt an Kokosnüsse erinnern. Von November bis Januar haben Paranüsse Hochsaison und sind auch hierzulande überall erhältlich. Die kantigen  Nüsse schmecken mandelartig und leicht erdig. Sie liefern so viel Selen wie kein anderes Lebensmittel. Selen ist ein Spurenelement, das genau wie Vitamin E als Antioxidanz wirkt und schädliche freie Radikale abwehrt.

Pinienkerne

In kaum einem mediterranen Gericht dürfen sie fehlen: die Pinienkerne. Sie reifen in den Zapfen der im Mittelmeerraum beheimateten Pinie heran. Der Geschmack der cremefarbenen Samen ist sehr würzig und aromatisch. Noch starker entfaltet er sich, wenn die Kerne gerostet werden. Pinienkerne eignen sich zum Verfeinern von Nudel-, Gemüsegerichten und Salaten sowie zur Zubereitung von Pesto. Die kleinen Samen sind gute Eisenlieferanten. Eine Handvoll enthält rund 15 % der täglich empfohlenen Menge des wichtigen Mineralstoffs.

Wallnuss

Keine Nuss ist so berühmt für ihre gesunden Inhaltsstoffe wie die Walnuss. Sie liefert nämlich besonders viele Omega-3-Fettsauren. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass diese wertvollen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren das schädliche LDL-Cholesterin im Körper senken und das gute HDL-Cholesterin erhöhen. Durch diesen Effekt kann der tägliche Verzehr von Walnüssen das Risiko für Herzerkrankungen verringern. Walnüsse wachsen vor allem in Kalifornien, Frankreich und Indien. Sie haben ein intensives, leicht bitteres Aroma, das sowohl mit herzhaften als auch mit süßen Gerichten wunderbar harmoniert. Dadurch lassen sich die  Nüsse ganz unkompliziert in die tägliche Ernährung integrieren.

Pistazien

Auch Pistazien gehören zur Familie der Walnussgewächse. Im Gegensatz zu vielen anderen  Nüssen ist die Schale der Pistazien aber relativ weich. Werden die Kerne beim Wachsen größer, platzen die Schalen auf und lassen sich dann ganz leicht öffnen. Dadurch sind sie ein beliebter Snack, eignen sich aber auch gut zum Backen und zum Verfeinern von Obstsalaten und Desserts. Eine Handvoll Pistazien versorgt den Körper mit rund 18 % des Tagesbedarfs an Phosphor und Vitamin B1.

REZEPTFOTO 01 aus JACKFRUIT - Jackfrucht-Paprika-Gulasch - Seite 89 - CMYK-Farben

Jackfrucht-Paprika-Gulasch

Zutaten für 4 Personen

3 Dosen Jackfrucht (junge Jackfrucht in Salzlake; Abtropfgewicht 675 g), 650 g Zwiebeln, 2 EL Tomatenmark, 200 ml passierte Tomaten (aus der Dose), 1 l Gemüsebrühe, 1 rote Paprikaschote, 1 gelbe Paprikaschote, 4 EL Rapsöl zum Anbraten, 1 TL mildes Chilisalz zum Abschmecken

Gulaschgewürz

2 TL Paprikapulver edelsüß, 1 TL geräuchertes Paprika-pulver, 4 EL Wasser, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Kümmelsamen, 1 TL getrockneter Majoran, ½ – 1 TL abgeriebene Schale von 1 Biozitrone, 1 TL Rauchsalz, 1 milde rote Chilischote und ein paar Blättchen glatte Petersilie zum Anrichten

Zubereitung

1. Die Jackfruchtstücke aus den Dosen in ein Sieb schütten, mit kaltem Wasser gut abwaschen, abtropfen lassen, zum Trocknen auf ein Stück Küchenpapier legen, in 3 bis 4 Zentimeter große Würfel schneiden.

2. Die Zwiebeln schälen, der Länge nach halbieren, quer in halbe Ringe schneiden und in einem großen Bräter ohne Fett bei geringer Hitze einige Minuten hell anrösten. Die Jackfruchtwürfel dazugeben, 6–8 Minuten mit anbraten. Das Tomatenmark kurz mit anrösten, die passierten Tomaten hinzufügen und dann die Brühe dazugießen (die Fruchtwürfel sind mit Flüssigkeit bedeckt).

3. Das Gulasch mit einem passend zugeschnittenen Stück Backpapier bedecken, das direkt auf dem Kochgut liegt, und ½ Stunde ziehen lassen.

4. Gulaschgewürz: Die beiden Paprikapulver mit Wasser in einer kleinen Schüssel glatt verrühren. Die Knoblauchzehen schälen und fein reiben, mit den restlichen Zutaten in die Schüssel geben, gut -verrühren.

5. 10 Minuten vor Ende der Garzeit des Gulaschs die Paprikaschoten in Streifen schneiden. Das Gemüse in einer Pfanne in Öl 3 bis 4 Minuten kräftig anbraten und anschließend zum Gulasch geben. Kurz vor Ende der Garzeit das Gulaschgewürz einrühren und weitere 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Mit Chilisalz abschmecken, ggf. mit Paprika, Salz und Pfeffer nachwürzen.

Zeit: etwa 1 ¼ Stunden

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 5/2018