Category : Allgemein

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Selbermachen: Leckere Chia-Müsli-Riegel

Zutaten für 12 Riegel

35 g Chia-Mehl, 130 ml Wasser, 250 g Nüsse und Mandeln (gemischt), 200 g Datteln oder Feigen (gehackt), 130 g Haferflocken, 50 g Sesam, 4 EL Honig, 50 g Chia-Öl, 3 EL Kakaopulver

Zubereitung

  1. Chiamehl mit Wasser vermengen und 30 Minuten quellen lassen. Backrohr auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Nüsse und Mandeln klein hacken, Datteln (oder Feigen) ebenfalls klein schneiden und Haferflocken mit den Nüssen, Mandeln und Sesam mischen.
  3. Honig und Chiaöl in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, Kakaopulver und Datteln (oder Feigen) unterrühren und Haferflockenmischung und Chiagel (Chiamehl mit Wasser) damit vermengen und sehr gut durchkneten.
  4. Diese Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und zu einem 2 cm dicken Rechteck formen. Dabei mit den Händen gut festdrücken und dann auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen.
  5. Vollständig auskühlen lassen und mit einem Messer in ca. 12 Riegel schneiden.

 

Zubereitungszeit: 30 Minuten
Backzeit: 25 Minuten
Ruhezeit: 30 Minuten

 

Bereitgestellt von: Ölmühle Fandler

KLeine Nuss-Kunde

Nüsse – ein Genuss

Gesunde Abwechslung für jeden Tag

Pekannüsse

Ein bisschen erinnert die Form der Pekannuss an die der Walnuss. Das kommt nicht von ungefähr. Beide stammen von einer nordamerikanischen Baumart aus der Familie der Walnussgewächse. Der Geschmack der Pekannüsse ist allerdings milder und süßer als der ihrer Verwandten. Sie schmecken im Musli, als Backzutat für Kuchen und Muffins. Pekannüsse sind besonders reich an Zink. Bereits eine Handvoll (25 g)  Nüsse decken rund 15 % des Tagesbedarfs an dem wichtigen Spurenelement.

Haselnüsse

Der Haselnussbaumes ist vor allem im Mittelmeerraum beheimatet. Die rundlichen  Nüsse stecken in einer braunroten Schale und sind von einem dünnen Häutchen umgeben. Frisch werden sie hierzulande von September bis Januar angeboten. Die gemahlenen und gehackten  Nüsse sind eine beliebte Backzutat. Haselnüsse sind reich an Vitamin E und mehrfach ungesättigten Fettsauren.

Cashewnüsse

Im tropischen Klima Afrikas, Indiens und Brasiliens gedeiht die halbmondförmige Cashewnuss. Sie wächst auf der Spitze einer essbaren Frucht namens Cashewapfel. Die cremefarbenen Cashewkerne schmecken mild und süß und eignen sich wunderbar zum Backen, zum Verfeinern von Desserts und als Zutat von Wokgerichten. Sie sind reich an Magnesium, Zink und Vitamin B1.

Erdnüsse

Eigentlich keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht ist die Erdnuss. Sie wächst unter der Erde und wird folglich nicht gepflückt, sondern ausgegraben. Erdnüsse sind besonders geröstet und gesalzen ein beliebter Snack. Gesunder sind sie jedoch frisch aus der Schale. Sie enthalten sehr viel hochwertiges pflanzliches Eiweis, außerdem Folsäure, ein Vitamin, das besonders bei der Nährstoffversorgung in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle spielt.

Mandeln

Streng genommen sind Mandeln keine  Nüsse, sondern die Kerne einer Steinfrucht. Mandelbaume wachsen vor allem in Kalifornien, aber auch in Spanien und Italien. Sie sind berühmt für ihre duftenden, rosenähnlichen Blüten zur Frühlingszeit. Mandeln sind in der Küche universell einsetzbar. Sie eignen sich gemahlen und gehackt zum Backen, verfeinern Musli und Obstsalat und schmecken toll in exotischen Gemüsepfannen und Reisgerichten. Die  Nüsse liefern eine Extraportion Vitamin E, welches Zellen und Gewebe vor dem Angriff schädlicher freier Radikale schützt.

Paranüsse

Die Paranuss stammt aus den tropischen Regenwäldern Sudamerikas. Sie reift als einer von acht bis zwölf Samenkernen in großen, steinharten Kugeln heran, die entfernt an Kokosnüsse erinnern. Von November bis Januar haben Paranüsse Hochsaison und sind auch hierzulande überall erhältlich. Die kantigen  Nüsse schmecken mandelartig und leicht erdig. Sie liefern so viel Selen wie kein anderes Lebensmittel. Selen ist ein Spurenelement, das genau wie Vitamin E als Antioxidanz wirkt und schädliche freie Radikale abwehrt.

Pinienkerne

In kaum einem mediterranen Gericht dürfen sie fehlen: die Pinienkerne. Sie reifen in den Zapfen der im Mittelmeerraum beheimateten Pinie heran. Der Geschmack der cremefarbenen Samen ist sehr würzig und aromatisch. Noch starker entfaltet er sich, wenn die Kerne gerostet werden. Pinienkerne eignen sich zum Verfeinern von Nudel-, Gemüsegerichten und Salaten sowie zur Zubereitung von Pesto. Die kleinen Samen sind gute Eisenlieferanten. Eine Handvoll enthält rund 15 % der täglich empfohlenen Menge des wichtigen Mineralstoffs.

Wallnuss

Keine Nuss ist so berühmt für ihre gesunden Inhaltsstoffe wie die Walnuss. Sie liefert nämlich besonders viele Omega-3-Fettsauren. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass diese wertvollen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren das schädliche LDL-Cholesterin im Körper senken und das gute HDL-Cholesterin erhöhen. Durch diesen Effekt kann der tägliche Verzehr von Walnüssen das Risiko für Herzerkrankungen verringern. Walnüsse wachsen vor allem in Kalifornien, Frankreich und Indien. Sie haben ein intensives, leicht bitteres Aroma, das sowohl mit herzhaften als auch mit süßen Gerichten wunderbar harmoniert. Dadurch lassen sich die  Nüsse ganz unkompliziert in die tägliche Ernährung integrieren.

Pistazien

Auch Pistazien gehören zur Familie der Walnussgewächse. Im Gegensatz zu vielen anderen  Nüssen ist die Schale der Pistazien aber relativ weich. Werden die Kerne beim Wachsen größer, platzen die Schalen auf und lassen sich dann ganz leicht öffnen. Dadurch sind sie ein beliebter Snack, eignen sich aber auch gut zum Backen und zum Verfeinern von Obstsalaten und Desserts. Eine Handvoll Pistazien versorgt den Körper mit rund 18 % des Tagesbedarfs an Phosphor und Vitamin B1.

REZEPTFOTO 01 aus JACKFRUIT - Jackfrucht-Paprika-Gulasch - Seite 89 - CMYK-Farben

Jackfrucht-Paprika-Gulasch

Zutaten für 4 Personen

3 Dosen Jackfrucht (junge Jackfrucht in Salzlake; Abtropfgewicht 675 g), 650 g Zwiebeln, 2 EL Tomatenmark, 200 ml passierte Tomaten (aus der Dose), 1 l Gemüsebrühe, 1 rote Paprikaschote, 1 gelbe Paprikaschote, 4 EL Rapsöl zum Anbraten, 1 TL mildes Chilisalz zum Abschmecken

Gulaschgewürz

2 TL Paprikapulver edelsüß, 1 TL geräuchertes Paprika-pulver, 4 EL Wasser, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Kümmelsamen, 1 TL getrockneter Majoran, ½ – 1 TL abgeriebene Schale von 1 Biozitrone, 1 TL Rauchsalz, 1 milde rote Chilischote und ein paar Blättchen glatte Petersilie zum Anrichten

Zubereitung

1. Die Jackfruchtstücke aus den Dosen in ein Sieb schütten, mit kaltem Wasser gut abwaschen, abtropfen lassen, zum Trocknen auf ein Stück Küchenpapier legen, in 3 bis 4 Zentimeter große Würfel schneiden.

2. Die Zwiebeln schälen, der Länge nach halbieren, quer in halbe Ringe schneiden und in einem großen Bräter ohne Fett bei geringer Hitze einige Minuten hell anrösten. Die Jackfruchtwürfel dazugeben, 6–8 Minuten mit anbraten. Das Tomatenmark kurz mit anrösten, die passierten Tomaten hinzufügen und dann die Brühe dazugießen (die Fruchtwürfel sind mit Flüssigkeit bedeckt).

3. Das Gulasch mit einem passend zugeschnittenen Stück Backpapier bedecken, das direkt auf dem Kochgut liegt, und ½ Stunde ziehen lassen.

4. Gulaschgewürz: Die beiden Paprikapulver mit Wasser in einer kleinen Schüssel glatt verrühren. Die Knoblauchzehen schälen und fein reiben, mit den restlichen Zutaten in die Schüssel geben, gut -verrühren.

5. 10 Minuten vor Ende der Garzeit des Gulaschs die Paprikaschoten in Streifen schneiden. Das Gemüse in einer Pfanne in Öl 3 bis 4 Minuten kräftig anbraten und anschließend zum Gulasch geben. Kurz vor Ende der Garzeit das Gulaschgewürz einrühren und weitere 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Mit Chilisalz abschmecken, ggf. mit Paprika, Salz und Pfeffer nachwürzen.

Zeit: etwa 1 ¼ Stunden

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 5/2018

Rezept_c_ Christian Verlag: Ulrike Kirmse

Sellerie-Pastinaken-Stampf mit brauner Butter

Sellerie und Pastinaken mal anders genießen.

Zutaten für 2 Personen

250 g Knollensellerie

250 g Pastinaken

Salz

ca. 100 ml fettarme Milch

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

frisch geriebene Muskatnuss

20 g Butter

 

Zubereitung

1. Den Knollensellerie und die Pastinaken schälen, waschen, in grobe Stücke schneiden und in wenig kochendem Salzwasser abgedeckt etwa 20 Minuten garen.

2. Die Milch in einem kleinen Topf erwärmen. Das Gemüse abgießen, die warme Milch dazugießen, mit einem Kartoffelstampfer nach Belieben grob oder feiner zerstampfen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

3. Die Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Temperatur zerlassen und langsam erhitzen, bis sie goldbraun ist und ein nussiges Aroma hat. Nach Belieben die Butter durch ein mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb gießen, um die kleinen braunen Molkepunkte herauszufiltern. Dann die braune Butter über den Sellerie-Pastinaken-Stampf träufeln und servieren.

Zeit: ca. 30 Minuten

Pro Portion: 177 kcal, 4,6 g E, 9,7 g F, 16,9 g KH

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 1/2019

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BLAUBEER- BANANEN-BROT

Köstliches Brot aus Blaubeeren und Bananen.

Zutaten für für 4 Portionen

3 reife Bananen (je reifer, desto besser)

125 g Heidelbeeren

300 g Mehl

70 g vegane Margarine

2 TL Backpulver

150 ml pflanzliche Milch (z. B. Mandelmilch)

Nüsse (Empfehlung: Pekanusskerne), Rosinen und gehackte Zartbitterschokolade nach Belieben

Optional
Zimt und der Inhalt
einer Vanilleschote

Zubereitung

1. Die Bananen schälen, stückeln und in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken, bis eine glänzende, dicke, möglichst homogene Masse entsteht.

2. Die Margarine in der Mikrowelle schmelzen und zusammen mit der Milch zur Bananenmasse hinzugeben .

3. Mit Zimt und Vanille würzen.

4. Backpulver und Mehl mischen, nach und nach in die Masse unterheben, pürieren.

5. Heidelbeeren unterheben, Nüsse, Rosinen und Schokolade ebenfalls unterheben.

6. Teig in eine Kastenform (mit Backpapier) geben, gleichmäßig verteilen, an der Oberfläche optional mit Nüssen garnieren.

7. Kastenform in den vorgeheizten Ofen geben (160 °C, Umluft), 55-60 min backen lassen.

Zeit: 20 Minuten Zubereitung + 60 Minuten Backen

Pro Portion: 610 kcal, 4 g EW, 26 g F, 120 g KH

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 6/2018

Cropped Hands Peeling Jerusalem Artichoke

Einfach Topinambur!

Wer Kartoffeln mag, der wird Topinambur lieben. Die Kulturpflanze aus Nord- und Mittelamerika ist ähnlich vielfältig und flexibel einsetzbar und sehr gesund dazu. In jüngster Zeit feiert die Knolle eine wahre Renaissance.

Topi-was? Lange Zeit drohte das exotisch klingende Topinambur in Vergessen-heit zu geraten. Derzeit feiert die schmackhafte Knolle ein regelrechtes Comeback. Das liegt nicht nur an dem spannenden Geschmacks-erlebnis, sondern auch an den vielen gesunden Nährstoffen, die Topinambur zu einem echten Superfood werden lassen könnten. Ursprünglich stammt das Gewächs aus Nord- und Mittelamerika. Der Name geht auf den Indianerstamm Tupinambá zurück. Um 1600 herum wurde das optisch an Ingwer erinnernde Topinambur von französischen Auswanderern nach Europa gebracht. Es heißt, die Knolle hätte die Aussiedler damals vor einer schweren Hungersnot gerettet. Um die Franzosen von diesem kraftvollen Lebensmittel in Kenntnis zu setzen, wurden einige der Pflanzen nach Europa verschickt. Und die Heimat war ganz angetan von der Kartoffel-ähnlichen Knolle, deren Geschmack Artischocken ähnelt. Mit der Verbreitung der Kartoffel verlor Topinambur jedoch an Popularität und verschwand weitestgehend von den Speiseplänen der Europäer.

Topinambur bzw. Helianthus tuberosus zählt zu den Korbblütlern und ist der Sonnenblume ähnlich. Mit dem Unterschied, dass nicht die Kerne, sondern die unter der Erde wachsenden Knollen der essbare Teil der Pflanze sind. In Deutschland sind verschiedene Bezeichnungen wie Erdbirne, Erdsonnen-blume oder Rosskartoffel im Umlauf.

Das steckt noch drin

Wer sich die Nährstoffzusammensetzung anschaut, der stellt fest: Topinambur hat es
in sich. Die Knolle ist vitaminreich (Vitamine A–D), kalorienarm und hervorragend für Diabe-tiker geeignet. Die Fülle der gesunden Inhaltsstoffe ist lang, denn neben den gesunden Vitaminen sind noch Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Mangan, Selen, Zink und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Für Menschen, die abnehmen wollen, ist die sogenannte Indianerknolle also bestens geeignet, denn sie ist sätti-gend und sorgt für einen konstanten Blutzuckerspiegel, was den gefürchteten Heißhungerattacken vorbeugt. Wer unter einer Fruktose-Intoleranz leidet, sollte auf Topinambur verzichten, da der Ballaststoff Inulin mit Fruktose aufgebaut ist. Diabetiker dürfen allerdings beherzt zugreifen, denn das Inulin und der Fruchtzucker werden erst im Dickdarm resorbiert, was den Blutzuckerspiegel kaum beeinflusst.

Die Erntezeit der sehr kälteresistenten Knollen liegt zwischen November und April. Am besten kaufen Sie Topinambur frisch. Bei kleinen Rissen in der dünnen Schale können schnell braune Stellen entstehen, die aber auch ohne Probleme weggeschnitten werden können. Achten Sie darauf, das Wintergemüse innerhalb weniger Tagen zu verbrauchen, weil die leckeren Knollen bei Weitem nicht so lagerungsfähig wie Kartoffeln sind. Am besten legen Sie die nicht verzehrten Knollen ungewaschen in das Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Sie können das Wintergemüse roh essen, aber auch kochen, braten, grillen und backen. Die Schale kann ohne Bedenken mitgegessen werden und schmeckt sehr gut. Raspeln Sie doch etwas Topinambur über Ihren Salat oder in eine Suppe.
Tipp: Beträufeln Sie die Scheibchen mit etwas Zitronensaft, so bleibt die Farbe länger erhalten.

Christian Bruneß

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 1/2019

GU Asset ID: 861520

Bunte Kohlsuppe mit Ingwer und Curry

Ein wärmendes Rezept für kalte Tage.

Zutaten für für 4 Personen

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Stück Ingwer (ca. 15 g)

¼ frische Chilischote (je nach Schärfegrad)

300 g Weißkohl

1 Möhre

1 kleiner Kohlrabi

¼ Stange Lauch

200 g Blumenkohl

3 Strauchtomaten

2 EL Olivenöl

1 EL Currypulver

1,5 Liter Gemüsebrühe

1 Lorbeerblatt

Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)

Saft von ¼ Limette

2 Handvoll Koriandergrün

 

Zubereitung:

1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen; Zwiebel und Knoblauch in feine Würfel schneiden, Ingwer sehr fein hacken. Die -Chilischote waschen, von Kernen befreien und in feine Ringe schneiden.

2. Vom Weißkohl den Strunk und äußere Blätter entfernen. Möhre und Kohlrabi putzen, schälen und würfeln. Lauch putzen, waschen und zerkleinern. Blumenkohl in Röschen teilen und waschen.

3. Die Strauchtomaten von den Stielansätzen befreien. Die Haut auf den gegenüberliegenden Seiten leicht einritzen und die Tomaten in sprudelnd kochendem Wasser ca. 30 Sekunden blanchieren, dann aus dem Wasser heben, kalt abschrecken, die Haut abziehen und grob würfeln.

4. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, darin Zwiebel, Knoblauch und Ingwer bei mittlerer Hitze farblos anschwitzen. Weißkohl, Möhre, Kohlrabi und Lauch zufügen und anschwitzen. Nach ca. 2 Minuten Tomaten und Currypulver zufügen, kurz anschwitzen, dann die Brühe angießen.

5. Lorbeerblatt und Chiliringe zufügen, die Kohlsuppe aufkochen und offen ca. 10 Minuten leise köcheln lassen. Blumenkohlröschen zufügen und die Suppe weitere 15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Die Kohlsuppe mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

6. Koriander waschen, trocken schleudern und mit den Stielen fein hacken. Die Suppe in vier Suppenteller füllen und mit Koriander bestreuen.

Zeit: ca. 40 Min.

Pro Portion: ca. 210 kcal, 4 g E, 8 g F, 25 g KH

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 1/2019

Schwarzkümmel - kleine schwarze Samen

Schwarzkümmel – Würze des Orients

Diese kleinen, schwarzen Samen sind das Geheimnis der morgenländischen Küche und Volksmedizin. Schwarzkümmel zaubert nämlich nicht nur Würze in die Speisen, sondern sind auch als vielseitiges Heilmittel bekannt.

Der Schwarzkümmel ist eine Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse – ganz anders als Kümmel und Kreuzkümmel, die beide zu den Doldenblütlern gehören, und demnach nicht mit dem Schwarzkümmel verwandt sind. Die kniehohe Pflanze bildet weiß-blaue Blüten mit grünen Kapseln aus, in denen unzählige, mattschwarze Samen sitzen. Auf den ersten Blick erinnern sie an Sesam, sind jedoch unregelmäßiger, manchmal dreieckig geformt. Die schwarzen Körnchen haben einen würzigen Geschmack, der etwas an eine Mischung aus Pfeffer und Oregano erinnert.

Gehaltvolle Samen

Schwarzkümmel steckt voller bioaktiver Inhaltsstoffe. Besonders reich sind die Samen an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Linolsäure und Gamma-Linolensäure. Mit ihrer Hilfe werden im Körper hormonähnliche Substanzen, die so genannten Prostaglandine, gebildet. Diese wirken entzündungshemmend, senken den Cholesterinspiegel und können Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte lindern.

Neben hochwertigen Fetten enthält der Schwarz – kümmel Carvon, ein ätherisches Öl, das den Magen anregt und den Darm beruhigt sowie Nigellon, ein krampflösendes ätherisches Öl, das wohltuend bei Atemwegerkrankungen wirkt.

Heilmittel der Propheten

Schwarzkümmel hat in der Volksmedizin des Orients eine lange Geschichte. Im Grab des Pharaonen Tutanchamun fand man ein Fläschchen Schwarzkümmelöl als Grabbeigabe. Im alten Ägypten nutzte man die harntreibende und blähungsmindernde Wirkung der Samen und behandelte mit dem Öl Beschwerden der oberen Atemwege. „Schwarz – kümmel heilt jede Krankheit, außer den Tod“, so beschrieb der Prophet Mohammed einst die Wirkung der dunklen Samen in seinen heiligen Büchern.

Bis heute findet Schwarz – kümmel in der Naturheilkunde und vermehrt auch in der Schulmedizin seine Verwendung. Insbesondere das kalt gepresste Öl wird heute als Nahrungsergänzungsmittel zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens eingesetzt.

Aus dem Küchen- und Arzneischrank

Schwarzkümmelsamen

Sie eignen sich sehr gut als Backzutat oder zum Bestreuen von Brot und Brötchen. Außerdem sind sie sehr gut zum Würzen von Curries, Eintöpfen und Salaten geeignet. Geben Sie zum Abschmecken Ihrer Gerichte einfach etwas Schwarzkümmel mit Pfefferkörnern zusammen in die Pfeffermühle!

Gebäck mit Schwarzkümmel

Neben den losen Samen gibt es im Bioladen immer mehr Backwaren mit Schwarzkümmel. Darunter Knäckebrot, Fladenbrot und hauchzartes Knabbergebäck. Die pfeffrigen, schwarzen Samen werden dabei meist mit würzigem Käse oder Sesam kombiniert.

Schwarzkümmelöl

Das kalt gepresste Öl der Schwarzkümmel – samen ist besonders hochwertig. Es wird als Nahrungsergänzungsmittel zur Linderung von Allergien, Neurodermitis, Schuppenflechte und Atemwegerkrankungen eingesetzt. Das Öl schmeckt gewöhnungsbedürftig, krautig und bitter und sollte nur in Absprache mit dem Heilpraktiker oder Apotheker eingenommen werden. Kalt gepresstes Schwarzkümmelöl ist in Bioläden, Reformhäusern und Apotheken erhältlich.

Chapati (Indische Fladen)

Nann mit Schwarzkümmel

Ergibt 8 Stück, ca. 35 Min. + 45 Min. Gehzeit 80 g Mehl (Type 405) • 170 g dunkles Weizenmehl (Type 1050) • 1 TL Salz • 1 EL Schwarzkümmel • 1 EL Butterschmalz

1. Mehl mit Salz, Schwarzkümmel und Butterschmalz in eine Schüssel geben. Nach und nach 125 ml lauwarmes Wasser zufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

2. Teig ca. 5 Min. kräftig durchkneten, zu einer Kugel formen und in eine Schüssel geben. Küchenhandtuch leicht mit kaltem Wasser an – feuchten, Schüssel damit bedecken und ca. 45 Min. ruhen lassen.

3. Teig nochmals gut durchkneten und in 8 Portionen teilen. Zu kleinen Kugeln formen und auf bemehlter Arbeitsfläche dünne Fladen ausrollen. In einer Pfanne ohne Öl von jeder Seite ca. 2 Min. ausbacken.

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Bunte Gemüse-Bowl mit Erdnuss-Tofu

Ein schnelles Gericht ohne großen Arbeitsaufwand.

Zutaten für 2 Portionen

Für das Gemüse:

  • 1 EL Öl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • etwa 600 g Gemüse – Paprika, Zucchini, Lauch, Karotte, Sellerie, Rosenkohl oder anderes
  • Salz
  • Pfeffer

Für den Erdnuss-Tofu:

  • 1 Block frischer Tofu aus dem Asiamarkt (etwa 400 g)
  • 1 EL Öl
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL Erdnussmus
  • 2 – 3 EL Wasser
  • 3 EL Erdnüsse, gehackt
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

Außerdem:

  • Sriracha und Koriander – nach Belieben

Zubereitung

  1. Den Tofu zwischen zwei Küchenhandtücher legen und mit zwei bis drei schweren Büchern für etwa 5 Minuten (oder solange du das Gemüse schneidest) auspressen. Anschließend in Würfel schneiden. Die Lauchzwiebel in Ringe schneiden und den Knoblauch pressen. Erdnussmus, Sojasauce, Wasser und Paprika glattrühren.
  2. Das Gemüse putzen und klein schneiden – in Würfel, Stifte – egal. Die Zwiebel fein hacken und den Knoblauch pressen. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Dann das restliche Gemüse zugeben und unter gelegentlichem Rühren etwa 7 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Das Öl für den Tofu in einer Pfanne erhitzen und die Lauchzwiebel und den Knoblauch darin anschwitzen. Dann die Erdnüsse und die Sauce zugeben, gründlich verrühren. Zuletzt den Tofu zugeben und etwa 3 Minuten in der Sauce braten.
  4. Das Gemüse auf zwei Schüsseln verteilen und den Tofu darüber geben. Nach Belieben mit Sriracha und Koriander garnieren.

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Foto und Rezept: http://www.blueberryvegan.com

Fertige-Tortilla-mit-Kalettes

Kalettes-Tortilla

In diesem spanischen Tapas-Klassiker befinden sich die neuen Sterne am Gemüsehimmel: Kalettes! Die Kombination von Grün- und Rosenkohl verleiht der Tortilla eine nussig winterliche Note … himmlisch!

Zutaten für 1 Tortilla (8 Stücke)

  • 60 g Kalettes
  • 1 Zwiebel
  • 4 EL Butter
  • 250 g Kartoffeln
  • Meersalz und Pfeffer
  • 100 g Champignons
  • 6 Eier (Größe M)
  • Muskatnuss
  • Cayennepfeffer
  • 3 Zweige Petersilie

Zubereitung (dauert ca. 45 Minuten)

  • Backofen auf 190 °C vorheizen.
  • Kalettes putzen. Zwiebel schälen und fein hacken. 1 EL Butter in einer ofenfesten (gusseiserne) Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit den Kalettes 8–10 Min. anbraten. Währenddessen Kartoffeln schälen und klein würfeln.
  • Kalettes und Zwiebeln mit Salz und Pfeffer abschmecken, aus der Pfanne nehmen und Kartoffeln mit 1 EL Butter in die Pfanne geben. Für 15–20 Min. mit verschlossenem Deckel bei geringer Hitze braten, bis sie innen gar und außen goldbraun sind.
  • Währenddessen Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln mit Salz und Pfeffer abschmecken, aus der Pfanne nehmen und zu den Kalettes und Zwiebeln geben.
  • 1 EL Butter in die Pfanne geben und Pilze darin etwa 5 Min. anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum restlichen Gemüse geben. Pfanne auf der warmen Platte stehen lassen und 1 EL Butter hineingeben.
  • Eier in eine Schüssel geben, 1 Prise Muskatnuss und Cayennepfeffer dazugeben  und verquirlen. Gemüse dazugeben und dann alles zusammen in die warme Pfanne geben. Tortilla mit geschlossenem Deckel bei milder Temperatur etwa 2–3 Min anbraten. Anschließend die Pfanne in den Ofen geben, den Grill anstellen und die Tortilla etwa 8–10 Min. fertig garen, bis sie eine schöne goldene Farbe bekommt.
  • In der Zwischenzeit Petersilie putzen und hacken.
  • Tortilla aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dann in 8 Stücke schneiden. Mit Petersilie bestreuen und genießen.

Tipp: Die Tortilla lässt sich im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren, schmeckt warm und kalt als Beilage, oder einfach pur.

 

Rezept und Foto: BVEO