Category : Genießen

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Polenta-Käse-Tarte mit Spargel

Diese Polentatarte mit Spargel, Tomaten, Basilikum und Frühlingszwiebeln sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Zutaten für 4 Personen:

500 g weißer Spargel
Fandler Sesamöl
Salz
Pfeffer
125 g Büffelmozzarella
80 g Parmesan
150 g Gouda
800 ml Spargelfond, oder Gemüsefond
100 ml Milch
250 g Polenta
600 g Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
10 Blatt Basilikum
4 EL Fandler Olivenöl
2 EL Fandler Tomatenessig
Tarteform (26 cm Ø)

Zubereitung:

1. Eine Tarteform (26 cm Ø) mit Sesamöl fetten. Spargel schälen, die Enden 1 cm breit abschneiden.
2. Den Spargel in 2 cm lange Stücke schneiden und in einer Pfanne im Sesamöl 7 Minuten anschwitzen, etwas auskühlen lassen.
3. Ofen auf 200°C vorheizen. Mozzarella in Scheiben schneiden, zwischen mehreren Lagen Küchenpapier sehr trocken tupfen. Parmesan fein reiben und den Gouda grob raspeln. Die Tomaten waschen und in Würfel schneiden.
4. Fond und Milch in einem Topf aufkochen. Polenta unter ständigem Rühren einrieseln lassen, unter Rühren aufkochen lassen (Achtung, das kann spritzen!). Topf vom Herd ziehen. Den Parmesan unterrühren, bis er geschmolzen ist und mit Salz und Pfeffer würzen. Sofort in die Form gießen und gleichmäßig verteilen.
5. 100 g Spargel für den Salat beiseite geben, den restlichen auf der Polenta verteilen. 100 g Tomaten auf der Tarte verteilen. Den Mozzarella und den Gouda über dem Spargel verteilen. Im heißen Ofen auf einem Rost auf der mittleren Schiene 20 Minuten goldbraun überbacken.
6. Den restlichen Spargel und die Tomaten vermischen. Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden. Basilikum in Streifen schneiden. Alles mit dem Spargel und Tomaten in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Essig abschmecken.
7. Tarte aus dem Ofen nehmen, 10-15 Minuten ruhen lassen. In Ecken schneiden und mit Salat servieren.

Rezept und Foto: Öhlmühle Fandler www.fandler.at

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Veganer Spargel Primavera

Macht satt und zufrieden: Veganer Spargel Primavera

Zutaten für 4 Personen

je 500 g weißer und grüner Spargel (möglichst gleich dicke Stangen)

100 g Haselnusskerne

1 Bio-Zitrone

1Bund Frühlingszwiebeln

3 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

2 Knoblauchzehen

250 g Kirschtomaten mit Rispen

1 TL Aceto balsamico

1 Prise Zucker

100 g Baby-Spinat

Zu dem herzhaften Gemüse schmecken -Röstkartoffeln ausgezeichnet. Dafür pro Person 250 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) mit Schale nicht zu weich kochen und auskühlen lassen. Dann die Kartoffeln schälen, halbieren oder vierteln und bei mittlerer Hitze in etwas
Öl knusprig braten. Dabei mit Salz würzen.
Nicht zu häufig wenden, sonst kann sich keine Kruste bilden und die Kartoffeln lösen sich
nicht vom Pfannenboden.

 

Zubereitung:

1. Den Spargel waschen, trocken tupfen und die Enden abschneiden. Den weißen Spargel ganz, den grünen nur im unteren Drittel -schälen. Die Haselnüsse grob hacken. Zitrone heiß -abwaschen, abtrocknen und die Schale fein -abreiben. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und schräg in Stücke schneiden.

2. Die Haselnüsse in einer beschichteten -Pfanne so lange rösten, bis sie duften. Aus der Pfanne nehmen. 2 EL Öl in die heiße Pfanne geben, den Spargel darin anbraten, Deckel -auflegen. Den Spargel in ca. 8 Min. bei mittlerer Hitze weich garen. Dabei ab und zu wenden. Spargel mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden. -Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Zitronen-schale zum Spargel geben und ca. 3 Min. -weiterbraten. Gemüse in eine große Auflaufform geben und warmstellen.

3. Tomaten mitsamt Rispen waschen und trocken-tupfen. 1 EL Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und die Tomaten darin ca. 3 Min. braten. Mit Aceto balsamico ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Den Spinat waschen und trockenschleudern. Harte Stiele entfernen. Die Tomaten zum Spargel geben. Spargel mit Salz und Pfeffer abschmecken, Spinat unter-heben und mit gerösteten Haselnüssen anrichten.

 

Zubereitung: 50 Min.

Pro Portion: ca. 340 kcal, 9 g E, 29 g F, 10 g KH

 

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 03/2018

Christian Verlag: Ulrike Kirmse_0056K05_61152

Samtige Topinambursuppe mit zweierlei Toppings

Leckeres Rezept für eine samtige Topinambursuppe mit zweierlei Toppings.

Für 2 Portionen

5 Topinambur

1 Karotte

1 Apfel

1 Zwiebel

1 kleines Stück Ingwer (1–2 cm)

1 TL Kokosöl

450 ml Gemüsebrühe

150 g Kokos-Kochcreme

feines Meersalz

frisch gemahlener weißer Pfeffer

Für die Toppings

1 Scheibe Vollkornbrot

1 EL Walnusskerne

2 Zweige Thymian

1 EL Olivenöl

50 g Radicchio

Zubereitung:

1. Für die Suppe die Topinambur, die Karotte und den Apfel schälen, waschen und grob würfeln. Die Zwiebel abziehen und würfeln. Den Ingwer schälen und fein hacken. Das Kokosöl in einem Topf erhitzen, die Topinambur, die Karotte, den Apfel, die Zwiebel und den Ingwer dazugeben und anbraten. Die Gemüsebrühe und die Kokos-Kochcreme angießen und abgedeckt bei mittlerer Temperatur etwa 15 Min. köcheln lassen. Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren und mit dem Salz und dem Pfeffer abschmecken.

2. Für die Croutons das Brot in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die Walnuss-kerne grob hacken. Den Thymian waschen und die Blättchen abzupfen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Brotwürfel, die Walnusskerne und den Thymian dazugeben und anrösten. Den Radicchio waschen und in feine Streifen schneiden. Die Suppe mit den Croutons und den Radicchiostreifen garnieren und servieren.-

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 2/2019

 

Variety of Asparagus

Spargel: König der Gemüse

Dem Spargel werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Bereits vor 5.000 Jahren war er als Heilpflanze beliebt. Sogar als Liebestrank soll er Verwendung gefunden haben. Auf der Speisekarte ist er bis heute eine besondere Delikatesse.

Dem deutschen Spargel geht es gut. Er ist und bleibt eine der beliebtesten Gemüsearten hierzulande. Laut dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden sind die meist weißen Stangen das am häufigsten angebaute Freilandgemüse in Deutschland. 2015 wurden hierzulande 112.000 Tonnen Spargel geerntet. Es darf getrost davon ausgegangen werden, dass sich diese Zahl bis heute noch erhöht hat. In der Rangliste der weltweiten Spargel-produzenten rangiert unsere Republik auf Rang vier. Platz eins geht mit fast unglaublichen 7,8 Millionen Tonnen an die Chinesen. Aber genug der Zahlenspiele. Schließlich erfreut der Geschmack des Spargels Gaumen rund um den Erdball, und das bereits seit einigen Tausend Jahren. Schon die alten Griechen wussten den Spargel zu schätzen. Allerdings nutzten Ärzte wie Hippokrates nicht die zartgrünen Spargelstangen, sondern trockneten die Wurzeln und gewannen daraus eine stark harntreibende Medizin. Für wohlhabende Römer war der Spargel ein wichtiger Bestandteil eines jeden Festmahls. Er galt als absolute Delikatesse und veranlasste so manchen Heerführer zu Aussagen, die aus heutiger Sicht als gänzlich übertrieben angesehen werden dürfen. So soll Kaiser Augustus ein so großer Spargelfan gewesen sein, dass er gar bei Befehlen sein Lieblingsgemüse mit ins Spiel gebracht habe. Seinen Dienern soll er Aufträge erteilt haben, die mit der Wendung endeten: „citius quam asparagi coquantur“, frei übersetzt: Der Auftrag solle schneller ausgeführt werden, als der Spargel zum Kochen brauche.

Heilende Wirkung

Ursprünglich wurde der Spargel jedoch als reine Heilpflanze angewendet. Die Chinesen nutzten ihn vor etwa 5.000 Jahren als Medizin, um Husten, Blasenproblemen und Geschwüren beizukommen. Auch die Ägypter erkannten den medizinischen Nutzen. Noch heute wird dem Spargel eine heilende Wirkung zugesprochen. Die in ihm enthaltene Aminosäure Asparagin sorgt für einen harntreibenden Effekt, der sich unter anderem bei Harnwegsinfektionen positiv auswirken kann. Diese „Durchspülungen“ haben jedoch auch einen negativen Aspekt, betreffend unser Geruchsorgan – die Nase. Viele von uns kennen den typischen Geruch, der beim Wasserlassen nach dem Verzehr von Spargel entsteht. Das Wichtigste vorab: Der unangenehme Geruch ist kein Anzeichen für eine Krankheit. Zudem kann er nicht von allen Menschen wahrgenommen werden, auch entsteht er nicht bei jedem, der Spargel isst. Ob und wie es zu einer Geruchsbildung kommt, hängt laut aktuellem Wissensstand in der Medizin von unseren Genen ab. Es passiert übrigens Folgendes dabei im Körper: Im Spargel ist die schwefelhaltige Carbonsäure mit dem kryptischen Namen Asparagusinsäure C4H6O2S2 enthalten. Sie wird in Substanzen umgewandelt, die schließlich bei der Ausscheidung über den Urin den charakteristischen Geruch verursachen.

Der Farbcode

Das Gemüse wirft jedoch noch weitere Fragen auf. Warum gibt es weiße, violette und grüne Spargelstengel? Sind es gar verschiedene Sorten? Ein klares Nein. Es gibt zwar noch den Wildspargel und – ja – weltweit über 200 verschiedene Spargelarten. Die unterschiedlichen Farbgebungen weisen jedoch meist auf eine unterschiedliche Reifezeit hin. Der weiße Spargel wird geerntet, sobald das Köpfchen aus der Erde schaut, violetter Spargel etwas später. Grüner Spargel wird dagegen gänzlich über der Erde abgeerntet. Wurde in früheren Zeiten ausschließlich grüner Spargel verzehrt, fand der viel zarter schmeckende bleiche Spargel erst später seinen Weg auf die Teller. Die Ernte des feinen Gemüses ist im Übrigen sehr aufwendig. Über drei Jahre zieht sich das ganze Prozedere hin. Dabei werden drei Schritte durchlaufen: Vorbereiten des Ackers, Einpflanzen und Ernten. Dafür können Spargelstauden bis zu zehn Jahre beerntet werden. Vor diesem Wissen werden die zarten Stengel doch gleich noch wertvoller.

Ralf Kerkeling

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 3/2019

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Fruchtige Krautwickel aus dem Ofen

Zutaten für 4 Personen

  • 4 EL Teutoburger Raps-Kernöl BRATEN & FRITTIEREN
  • 8 große Weißkohlblätter
  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Knollensellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Tofu
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL fein gehackter Thymian
  • 1 TL fein gehackter Majoran
  • 1 TL Hefeflocken
  • 600 ml gehackte Tomaten
  • 1 Schalotte
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Die dicken Rippen der Kohlblätter abschneiden, Blätter in kochendem Salzwasser 5 Minuten blanchieren. In ein Sieb schütten und mit kaltem Wasser abschrecken, anschließend mit Küchenpapier trockentupfen.
  2. Für die Füllung Zwiebeln und Sellerie schälen und fein würfeln. Die Knoblauchzehe hacken. Alles in einer Pfanne in 2 EL Raps-Kernöl weich dünsten. Tofu klein würfeln und mit den Mandeln, den gehackten Kräutern sowie den Hefeflocken zu dem Gemüse geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Die Füllung auf das Kohlblattende geben, die Seiten darüber schlagen und zusammenrollen. Wenn nötig mit einem Holzspieß feststecken. Gehackte Tomaten in die Form geben und Krautwickel daraufsetzen.
  4. Nochmals mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem restlichen Raps-Kernöl beträufeln. 45 Minuten im Backofen garen.

Bild und Rezept: www.teutoburger-oelmuehle.de

Zubereitung Rucola-Pesto

Rucola-Pesto

Zutaten

Rucola-Pesto: 200 g Rucola • 100 g Pinienkerne • 1 Bund Basilikum • 150 g Parmesan • Pfeffer • Salz • 6 EL Olivenöl

Zubereitung

Rucola und Basilikum waschen. Basilikumblätter abzupfen. Rucola mit einer Schere grob schneiden. Alles in eine Schüssel geben. Pinienkerne ohne Öl kurz in der Pfanne anrösten. Einige Pinienkerne für die Dekoration zur Seite legen, restliche Kerne zusammen mit 100 g Parmesan zu Rucola und Basilikum geben. Alles mit einem Mixer pürieren. Mit 1/4 TL Salz und Pfeffer abschmecken. Öl dazugeben und alles gut mischen. In einer Pfanne kurz erhitzen.

Wissenswertes über Rucola gibt es hier

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Veganes Osterlamm

Das Osterlamm gehört für viele einfach dazu und deshalb haben wir Euch hier eine vegane Variente des beliebten Klassikers gesucht. Viel Spaß beim Backen.

Zutaten für veganes Osterlamm

200 g Weizenmehl 550
10 g Backpulver
10 g Sojamehl
80 g Zucker
20 g Vanillezucker selbst gemacht
1 kl. Prise Salz
70 g Rapsöl (möglichst kräftig gelb)
200 ml Zitronenlimonade (oder sprudelndes Mineralwasser)

Optional: ¼ Abrieb einer Zitrone oder 1 TL Rum

Margarine für die Forum
Puderzucker zum Beschneien
Lamm-Backform

Zubereitung:

1. Zuerst heizt ihr den Backofen auf 175°C Umluft vor.

2. Nun fettet ihr die Lamm-Backform mit Margarine ein und setzt sie zusammen. Anschließend gebt ihr das Weizenmehl zusammen mit dem Backpulver, dem Sojamehl, Zucker und selbst gemachtem Vanillezucker in die Schüssel eurer Küchenmaschine. Jetzt werden alle trockenen Zutaten gut verrührt. Danach kommen das Rapsöl und die Zitronenlimonade dazu. Wer mag, kann noch Zitronenabrieb oder Rum zugeben. Nun so kurz wie möglich, so lang wie nötig den Teig verrühren.

3. Den Teig füllt ihr in die Form und dann nehmt ihr diese an den Seiten und klopft sie 2-3 mal kurz auf die Arbeitsfläche, sodass sich der Teig gleichmäßig verteilt und keine Luftblasen am Lämmchenkopf entstehen.

4. Nun stellt ihr die Backform auf ein Blech und gebt beides sofort in den Backofen. Nicht aufs Gitter stellen, da evtl. ein paar Tropfen Teig aus der Form laufen könnten!
Backzeit 40 – 45 Min. (Stäbchenprobe!)

5. Nach dem Backen lasst ihr den Kuchen ganz abkühlen! Legt die Form flach auf ein Arbeitsbrett und öffnet sie vorsichtig. Oberseite abnehmen, Lämmchen aufstellen und dann die andere Seite abnehmen.

6. Vor dem Genießen wird nun das vegane Osterlamm noch mit Puderzucker beschneit und wer mag, kann noch ein Schleifchen zur Dekoration anbringen.

Rezept: https://kleinstadthippie.de

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Selbermachen: Leckere Chia-Müsli-Riegel

Zutaten für 12 Riegel

35 g Chia-Mehl, 130 ml Wasser, 250 g Nüsse und Mandeln (gemischt), 200 g Datteln oder Feigen (gehackt), 130 g Haferflocken, 50 g Sesam, 4 EL Honig, 50 g Chia-Öl, 3 EL Kakaopulver

Zubereitung

  1. Chiamehl mit Wasser vermengen und 30 Minuten quellen lassen. Backrohr auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Nüsse und Mandeln klein hacken, Datteln (oder Feigen) ebenfalls klein schneiden und Haferflocken mit den Nüssen, Mandeln und Sesam mischen.
  3. Honig und Chiaöl in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, Kakaopulver und Datteln (oder Feigen) unterrühren und Haferflockenmischung und Chiagel (Chiamehl mit Wasser) damit vermengen und sehr gut durchkneten.
  4. Diese Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und zu einem 2 cm dicken Rechteck formen. Dabei mit den Händen gut festdrücken und dann auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen.
  5. Vollständig auskühlen lassen und mit einem Messer in ca. 12 Riegel schneiden.

 

Zubereitungszeit: 30 Minuten
Backzeit: 25 Minuten
Ruhezeit: 30 Minuten

 

Bereitgestellt von: Ölmühle Fandler

REZEPTFOTO 01 aus JACKFRUIT - Jackfrucht-Paprika-Gulasch - Seite 89 - CMYK-Farben

Jackfrucht-Paprika-Gulasch

Zutaten für 4 Personen

3 Dosen Jackfrucht (junge Jackfrucht in Salzlake; Abtropfgewicht 675 g), 650 g Zwiebeln, 2 EL Tomatenmark, 200 ml passierte Tomaten (aus der Dose), 1 l Gemüsebrühe, 1 rote Paprikaschote, 1 gelbe Paprikaschote, 4 EL Rapsöl zum Anbraten, 1 TL mildes Chilisalz zum Abschmecken

Gulaschgewürz

2 TL Paprikapulver edelsüß, 1 TL geräuchertes Paprika-pulver, 4 EL Wasser, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Kümmelsamen, 1 TL getrockneter Majoran, ½ – 1 TL abgeriebene Schale von 1 Biozitrone, 1 TL Rauchsalz, 1 milde rote Chilischote und ein paar Blättchen glatte Petersilie zum Anrichten

Zubereitung

1. Die Jackfruchtstücke aus den Dosen in ein Sieb schütten, mit kaltem Wasser gut abwaschen, abtropfen lassen, zum Trocknen auf ein Stück Küchenpapier legen, in 3 bis 4 Zentimeter große Würfel schneiden.

2. Die Zwiebeln schälen, der Länge nach halbieren, quer in halbe Ringe schneiden und in einem großen Bräter ohne Fett bei geringer Hitze einige Minuten hell anrösten. Die Jackfruchtwürfel dazugeben, 6–8 Minuten mit anbraten. Das Tomatenmark kurz mit anrösten, die passierten Tomaten hinzufügen und dann die Brühe dazugießen (die Fruchtwürfel sind mit Flüssigkeit bedeckt).

3. Das Gulasch mit einem passend zugeschnittenen Stück Backpapier bedecken, das direkt auf dem Kochgut liegt, und ½ Stunde ziehen lassen.

4. Gulaschgewürz: Die beiden Paprikapulver mit Wasser in einer kleinen Schüssel glatt verrühren. Die Knoblauchzehen schälen und fein reiben, mit den restlichen Zutaten in die Schüssel geben, gut -verrühren.

5. 10 Minuten vor Ende der Garzeit des Gulaschs die Paprikaschoten in Streifen schneiden. Das Gemüse in einer Pfanne in Öl 3 bis 4 Minuten kräftig anbraten und anschließend zum Gulasch geben. Kurz vor Ende der Garzeit das Gulaschgewürz einrühren und weitere 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Mit Chilisalz abschmecken, ggf. mit Paprika, Salz und Pfeffer nachwürzen.

Zeit: etwa 1 ¼ Stunden

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 5/2018

Rezept_c_ Christian Verlag: Ulrike Kirmse

Sellerie-Pastinaken-Stampf mit brauner Butter

Sellerie und Pastinaken mal anders genießen.

Zutaten für 2 Personen

250 g Knollensellerie

250 g Pastinaken

Salz

ca. 100 ml fettarme Milch

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

frisch geriebene Muskatnuss

20 g Butter

 

Zubereitung

1. Den Knollensellerie und die Pastinaken schälen, waschen, in grobe Stücke schneiden und in wenig kochendem Salzwasser abgedeckt etwa 20 Minuten garen.

2. Die Milch in einem kleinen Topf erwärmen. Das Gemüse abgießen, die warme Milch dazugießen, mit einem Kartoffelstampfer nach Belieben grob oder feiner zerstampfen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

3. Die Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Temperatur zerlassen und langsam erhitzen, bis sie goldbraun ist und ein nussiges Aroma hat. Nach Belieben die Butter durch ein mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb gießen, um die kleinen braunen Molkepunkte herauszufiltern. Dann die braune Butter über den Sellerie-Pastinaken-Stampf träufeln und servieren.

Zeit: ca. 30 Minuten

Pro Portion: 177 kcal, 4,6 g E, 9,7 g F, 16,9 g KH

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 1/2019