Category : Genießen

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Rotkohl-Slaw-Wraps mit Lupine

Wer wenig Zeit hat, für den sind die Rotkohl-Slaw-Wraps mit Lupine genau das Richtige.

Zutaten Für 4 Portionen

Für den Rotkohl-Slaw

500 g Rotkohl

Salz

2 Möhren

1 rote Zwiebel

4 Stängel Petersilie

Für das Dressing

200 g Mango
(Fruchtfleisch ohne Stein)

80 g Mandelmus (aus dem Glas)

2 EL Olivenöl

4 EL Apfelessig

Salz, Pfeffer

Für die Wraps

200 g Lupinenfilet (Bioladen)

1 EL Olivenöl

4 Tortillas (Weizenfladen
à 25 cm Durchmesser)

Außerdem Butterbrotpapier

Zubereitung:

Rotkohl-Slaw:

1. Vom Rotkohl die äußeren Blätter entfernen, den Kohl waschen, putzen, vierteln und den Strunk keilförmig herausschneiden.
Die Kohlblätter quer in feine Streifen schneiden. In einer großen Schüssel mit 1 TL Salz mischen und mit den Händen (am besten mit Küchenhandschuhen arbeiten!) ca. 5 Min. kräftig kneten.

2. Die Möhren putzen, schälen und grob raspeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilie abbrausen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken.

3. Möhren, Zwiebel und Petersilie zum Rotkohl geben und mischen.

Dressing:

1. Die Mango schälen, Fruchtfleisch grob würfeln.

2. Mit dem Mandelmus, Olivenöl und Essig in einem Rührbecher mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Das Dressing unter die Kohlmischung mengen und
ca. 15 Min. ziehen lassen.

Wraps:

1. Das Lupinenfilet in feine Streifen schneiden und im heißen Öl in einer Pfanne bei mittlerer bis starker Hitze 2–3 Min. unter Wenden braten, warm halten.

2. Die Tortillafladen nach Packungsangabe in der Pfanne oder im Ofen erwärmen, jeweils ein Viertel vom Salat und von den Lupinenstreifen darauf verteilen. Die Wraps fest einrollen, in Frischhaltefolie wickeln. Zum Servieren mit -einem scharfen Messer schräg halbieren und am unteren Ende in Butterbrotpapier wickeln.

Zeit: ca. 30 Minuten Pro Portion: ca. 535 kcal, 22 g E, 27 g F, 51 g KH

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 4/2019

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Upside-Down-Rhabarberkuchen

Bevor die Rhabarber-Saison am 24. Juni endet – hier schnell ein köstliches Rezept:

Upside-Down-Rhabarberkuchen

Zutaten für eine Spring- oder Brownie-Form:

Für den Teig:

– 250 g gemahlene Mandeln

– 100 g Mehl

– 150 g Zucker

– 4 Eier

– 1 Bio-Zitrone

– 1 TL Backpulver

Außerdem:

500 g Rhabarber

– 25 g Zucker

– 2 EL Butter

Zubereitung:

1. )Den Ofen auf 180°C vorheizen. Zwei oder drei Rhabarberstangen in 1 cm dicke Streifen schneiden. Die Form mit 2 EL Butter einfetten, besonders großzügig auf dem Boden der Form. Den Zucker darauf verteilen, dann den geschnittenen Rhabarber dicht an dicht hineinlegen. Die Reste vom Rhabarber und die übrigen Stangen fein würfeln, sie werden später unter den Teig gemischt.

2.)Eier und Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen, bis die Masse hellgelb und luftig geworden ist. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Schale und Saft zusammen mit den Mandeln, dem Mehl und dem Backpulver dazugeben. Alles kurz mit dem Mixer verrühren. Zum Schluss den klein geschnittenen Rhabarber unterrühren.

3.) Den Teig vorsichtig auf dem Rhabarber in der Backform verteilen und glatt streichen. Für etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, die Ränder mit einem Messer von der Form lösen und ihn vorsichtig auf eine Kuchenplatte stürzen. Falls der Rhabarber beim Stürzen in Mitleidenschaft gezogen wurde, kann man die Fehler ganz einfach mit einer Gabel oder den Fingern richten.

Rezept und Foto: BVEO / www.deutsches-obst-und-gemuese.de

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Cremige Süßkartoffel-Karottensuppe

Eine köstliche Suppe, die den Geschmack Asiens perfekt einfängt.

Zutaten für 4 Portionen

400 g Süßkartoffeln, geschält und -gewürfelt

200 g Karotten, geschält und gewürfelt

1 EL Sesamöl

1 EL Erdnussöl

2 Zwiebeln, fein gehakt

1 EL Gelbe Currypaste

2 EL Kurkuma

1 EL Palmzucker

1 Messerspitze Kreuzkümmel

300 ml Gemüsebrühe

500 ml Kokosmilch

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

1 EL Sojasauce

Zum Servieren:

1 Bund Thaibasilikum

Kürbiskernöl

Zubereitung

1. Den Ofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. In einer Schüssel die Kartoffel- und Karottenstücke mit dem Sesamöl, Kurkuma und dem Kreuzkümmel mischen.

2. Die marinierten Kartoffel- und Karottenstücke nun auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Für 20 Minuten im Ofen backen.

3. In der Zwischenzeit das Erdnussöl in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebeln zusammen mit dem Palmzucker leicht andünsten. Den Knoblauch hinzugeben und für eine Minute mit anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Nun kommen noch die Kokosmilch und die Gelbe Currypaste hinzu. Alles bei mittlerer Hitze gut umrühren.

4. Das Gemüse aus dem Ofen in den Topf geben. Mit einem Pürierstab pürieren und mit Sojasauce abschmecken. Die Suppe mit frischem Thaibasilikum und etwas Kürbiskernöl servieren.

Zeit: circa 30 Minuten
(inklusive Kochzeit)

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 2/2019

Rezept und Foto: www.lovefoodasia.com

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Vegane Avocado-Limetten-Tarte

vegetarisch-fit-Grafikerin Nina Sievert verrät ihr Lieblingsrezept: Vegane Avocado-Limetten-Tarte

Zutaten: Für 1 Tarte (12 Stücke)

Boden

4 Bio Limetten, die Schale davon

300 g Cashewkerne

150 g getrocknete Feigen

70 g Kokosflocken

2 EL Kokosöl

1 EL Agavendicksaft

1/2 TL Bourbon-Vanille

1 Prise Salz

Creme

6 Avocados, das Fruchtfleisch davon

4 Bio Limetten, die Schale davon

8 Bio Limetten, den Saft davon

7 EL Agavendicksaft

1 Messerspitze Zimt, optional

1 TL Bourbon-Vanille

50 g Kokoscreme

100 g Kokosöl

Deko

Kokosflocken

Früchte nach Wahl (z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren)

Außerdem

Standmixer

Springform

Zubereitung:

1. Alle Zutaten für den Boden in einen Standmixer geben und alles zu einem klebrigen Teig mixen. Die Masse mit feuchten Händen in eine runde Kuchenform zu einem Boden drücken. Ab in den Kühlschrank.

2. Alle Zutaten für die Creme in einen Standmixer geben und zu einer glatten Masse mixen. Diese auf den Teig geben, glatt streichen. Mit Kokosflocken bestreuen und mit dem Obst dekorieren. Mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank oder über Nacht. Kalt genießen!

Zeit: ca. 25 Min. , Kühlzeit min. 4 Stunden

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 4/2018

 

Liebe vegetarisch fit-Leserinnen und -Leser, möchten Sie auch gerne Ihr Lieblingsrezept mit anderen teilen?

Dann senden Sie uns Ihr Rezept mit Bild sowie einem Porträtfoto von Ihnen an: info.vegetarischfit@rfw-koeln.de

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Polenta-Käse-Tarte mit Spargel

Diese Polentatarte mit Spargel, Tomaten, Basilikum und Frühlingszwiebeln sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Zutaten für 4 Personen:

500 g weißer Spargel
Fandler Sesamöl
Salz
Pfeffer
125 g Büffelmozzarella
80 g Parmesan
150 g Gouda
800 ml Spargelfond, oder Gemüsefond
100 ml Milch
250 g Polenta
600 g Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
10 Blatt Basilikum
4 EL Fandler Olivenöl
2 EL Fandler Tomatenessig
Tarteform (26 cm Ø)

Zubereitung:

1. Eine Tarteform (26 cm Ø) mit Sesamöl fetten. Spargel schälen, die Enden 1 cm breit abschneiden.
2. Den Spargel in 2 cm lange Stücke schneiden und in einer Pfanne im Sesamöl 7 Minuten anschwitzen, etwas auskühlen lassen.
3. Ofen auf 200°C vorheizen. Mozzarella in Scheiben schneiden, zwischen mehreren Lagen Küchenpapier sehr trocken tupfen. Parmesan fein reiben und den Gouda grob raspeln. Die Tomaten waschen und in Würfel schneiden.
4. Fond und Milch in einem Topf aufkochen. Polenta unter ständigem Rühren einrieseln lassen, unter Rühren aufkochen lassen (Achtung, das kann spritzen!). Topf vom Herd ziehen. Den Parmesan unterrühren, bis er geschmolzen ist und mit Salz und Pfeffer würzen. Sofort in die Form gießen und gleichmäßig verteilen.
5. 100 g Spargel für den Salat beiseite geben, den restlichen auf der Polenta verteilen. 100 g Tomaten auf der Tarte verteilen. Den Mozzarella und den Gouda über dem Spargel verteilen. Im heißen Ofen auf einem Rost auf der mittleren Schiene 20 Minuten goldbraun überbacken.
6. Den restlichen Spargel und die Tomaten vermischen. Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden. Basilikum in Streifen schneiden. Alles mit dem Spargel und Tomaten in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Essig abschmecken.
7. Tarte aus dem Ofen nehmen, 10-15 Minuten ruhen lassen. In Ecken schneiden und mit Salat servieren.

Rezept und Foto: Öhlmühle Fandler www.fandler.at

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Veganer Spargel Primavera

Macht satt und zufrieden: Veganer Spargel Primavera

Zutaten für 4 Personen

je 500 g weißer und grüner Spargel (möglichst gleich dicke Stangen)

100 g Haselnusskerne

1 Bio-Zitrone

1Bund Frühlingszwiebeln

3 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

2 Knoblauchzehen

250 g Kirschtomaten mit Rispen

1 TL Aceto balsamico

1 Prise Zucker

100 g Baby-Spinat

Zu dem herzhaften Gemüse schmecken -Röstkartoffeln ausgezeichnet. Dafür pro Person 250 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) mit Schale nicht zu weich kochen und auskühlen lassen. Dann die Kartoffeln schälen, halbieren oder vierteln und bei mittlerer Hitze in etwas
Öl knusprig braten. Dabei mit Salz würzen.
Nicht zu häufig wenden, sonst kann sich keine Kruste bilden und die Kartoffeln lösen sich
nicht vom Pfannenboden.

 

Zubereitung:

1. Den Spargel waschen, trocken tupfen und die Enden abschneiden. Den weißen Spargel ganz, den grünen nur im unteren Drittel -schälen. Die Haselnüsse grob hacken. Zitrone heiß -abwaschen, abtrocknen und die Schale fein -abreiben. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und schräg in Stücke schneiden.

2. Die Haselnüsse in einer beschichteten -Pfanne so lange rösten, bis sie duften. Aus der Pfanne nehmen. 2 EL Öl in die heiße Pfanne geben, den Spargel darin anbraten, Deckel -auflegen. Den Spargel in ca. 8 Min. bei mittlerer Hitze weich garen. Dabei ab und zu wenden. Spargel mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden. -Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Zitronen-schale zum Spargel geben und ca. 3 Min. -weiterbraten. Gemüse in eine große Auflaufform geben und warmstellen.

3. Tomaten mitsamt Rispen waschen und trocken-tupfen. 1 EL Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und die Tomaten darin ca. 3 Min. braten. Mit Aceto balsamico ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Den Spinat waschen und trockenschleudern. Harte Stiele entfernen. Die Tomaten zum Spargel geben. Spargel mit Salz und Pfeffer abschmecken, Spinat unter-heben und mit gerösteten Haselnüssen anrichten.

 

Zubereitung: 50 Min.

Pro Portion: ca. 340 kcal, 9 g E, 29 g F, 10 g KH

 

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 03/2018

Christian Verlag: Ulrike Kirmse_0056K05_61152

Samtige Topinambursuppe mit zweierlei Toppings

Leckeres Rezept für eine samtige Topinambursuppe mit zweierlei Toppings.

Für 2 Portionen

5 Topinambur

1 Karotte

1 Apfel

1 Zwiebel

1 kleines Stück Ingwer (1–2 cm)

1 TL Kokosöl

450 ml Gemüsebrühe

150 g Kokos-Kochcreme

feines Meersalz

frisch gemahlener weißer Pfeffer

Für die Toppings

1 Scheibe Vollkornbrot

1 EL Walnusskerne

2 Zweige Thymian

1 EL Olivenöl

50 g Radicchio

Zubereitung:

1. Für die Suppe die Topinambur, die Karotte und den Apfel schälen, waschen und grob würfeln. Die Zwiebel abziehen und würfeln. Den Ingwer schälen und fein hacken. Das Kokosöl in einem Topf erhitzen, die Topinambur, die Karotte, den Apfel, die Zwiebel und den Ingwer dazugeben und anbraten. Die Gemüsebrühe und die Kokos-Kochcreme angießen und abgedeckt bei mittlerer Temperatur etwa 15 Min. köcheln lassen. Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren und mit dem Salz und dem Pfeffer abschmecken.

2. Für die Croutons das Brot in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die Walnuss-kerne grob hacken. Den Thymian waschen und die Blättchen abzupfen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Brotwürfel, die Walnusskerne und den Thymian dazugeben und anrösten. Den Radicchio waschen und in feine Streifen schneiden. Die Suppe mit den Croutons und den Radicchiostreifen garnieren und servieren.-

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 2/2019

 

Variety of Asparagus

Spargel: König der Gemüse

Dem Spargel werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Bereits vor 5.000 Jahren war er als Heilpflanze beliebt. Sogar als Liebestrank soll er Verwendung gefunden haben. Auf der Speisekarte ist er bis heute eine besondere Delikatesse.

Dem deutschen Spargel geht es gut. Er ist und bleibt eine der beliebtesten Gemüsearten hierzulande. Laut dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden sind die meist weißen Stangen das am häufigsten angebaute Freilandgemüse in Deutschland. 2015 wurden hierzulande 112.000 Tonnen Spargel geerntet. Es darf getrost davon ausgegangen werden, dass sich diese Zahl bis heute noch erhöht hat. In der Rangliste der weltweiten Spargel-produzenten rangiert unsere Republik auf Rang vier. Platz eins geht mit fast unglaublichen 7,8 Millionen Tonnen an die Chinesen. Aber genug der Zahlenspiele. Schließlich erfreut der Geschmack des Spargels Gaumen rund um den Erdball, und das bereits seit einigen Tausend Jahren. Schon die alten Griechen wussten den Spargel zu schätzen. Allerdings nutzten Ärzte wie Hippokrates nicht die zartgrünen Spargelstangen, sondern trockneten die Wurzeln und gewannen daraus eine stark harntreibende Medizin. Für wohlhabende Römer war der Spargel ein wichtiger Bestandteil eines jeden Festmahls. Er galt als absolute Delikatesse und veranlasste so manchen Heerführer zu Aussagen, die aus heutiger Sicht als gänzlich übertrieben angesehen werden dürfen. So soll Kaiser Augustus ein so großer Spargelfan gewesen sein, dass er gar bei Befehlen sein Lieblingsgemüse mit ins Spiel gebracht habe. Seinen Dienern soll er Aufträge erteilt haben, die mit der Wendung endeten: „citius quam asparagi coquantur“, frei übersetzt: Der Auftrag solle schneller ausgeführt werden, als der Spargel zum Kochen brauche.

Heilende Wirkung

Ursprünglich wurde der Spargel jedoch als reine Heilpflanze angewendet. Die Chinesen nutzten ihn vor etwa 5.000 Jahren als Medizin, um Husten, Blasenproblemen und Geschwüren beizukommen. Auch die Ägypter erkannten den medizinischen Nutzen. Noch heute wird dem Spargel eine heilende Wirkung zugesprochen. Die in ihm enthaltene Aminosäure Asparagin sorgt für einen harntreibenden Effekt, der sich unter anderem bei Harnwegsinfektionen positiv auswirken kann. Diese „Durchspülungen“ haben jedoch auch einen negativen Aspekt, betreffend unser Geruchsorgan – die Nase. Viele von uns kennen den typischen Geruch, der beim Wasserlassen nach dem Verzehr von Spargel entsteht. Das Wichtigste vorab: Der unangenehme Geruch ist kein Anzeichen für eine Krankheit. Zudem kann er nicht von allen Menschen wahrgenommen werden, auch entsteht er nicht bei jedem, der Spargel isst. Ob und wie es zu einer Geruchsbildung kommt, hängt laut aktuellem Wissensstand in der Medizin von unseren Genen ab. Es passiert übrigens Folgendes dabei im Körper: Im Spargel ist die schwefelhaltige Carbonsäure mit dem kryptischen Namen Asparagusinsäure C4H6O2S2 enthalten. Sie wird in Substanzen umgewandelt, die schließlich bei der Ausscheidung über den Urin den charakteristischen Geruch verursachen.

Der Farbcode

Das Gemüse wirft jedoch noch weitere Fragen auf. Warum gibt es weiße, violette und grüne Spargelstengel? Sind es gar verschiedene Sorten? Ein klares Nein. Es gibt zwar noch den Wildspargel und – ja – weltweit über 200 verschiedene Spargelarten. Die unterschiedlichen Farbgebungen weisen jedoch meist auf eine unterschiedliche Reifezeit hin. Der weiße Spargel wird geerntet, sobald das Köpfchen aus der Erde schaut, violetter Spargel etwas später. Grüner Spargel wird dagegen gänzlich über der Erde abgeerntet. Wurde in früheren Zeiten ausschließlich grüner Spargel verzehrt, fand der viel zarter schmeckende bleiche Spargel erst später seinen Weg auf die Teller. Die Ernte des feinen Gemüses ist im Übrigen sehr aufwendig. Über drei Jahre zieht sich das ganze Prozedere hin. Dabei werden drei Schritte durchlaufen: Vorbereiten des Ackers, Einpflanzen und Ernten. Dafür können Spargelstauden bis zu zehn Jahre beerntet werden. Vor diesem Wissen werden die zarten Stengel doch gleich noch wertvoller.

Ralf Kerkeling

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 3/2019

krautwickerl_2013

Fruchtige Krautwickel aus dem Ofen

Zutaten für 4 Personen

  • 4 EL Teutoburger Raps-Kernöl BRATEN & FRITTIEREN
  • 8 große Weißkohlblätter
  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Knollensellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Tofu
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL fein gehackter Thymian
  • 1 TL fein gehackter Majoran
  • 1 TL Hefeflocken
  • 600 ml gehackte Tomaten
  • 1 Schalotte
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Die dicken Rippen der Kohlblätter abschneiden, Blätter in kochendem Salzwasser 5 Minuten blanchieren. In ein Sieb schütten und mit kaltem Wasser abschrecken, anschließend mit Küchenpapier trockentupfen.
  2. Für die Füllung Zwiebeln und Sellerie schälen und fein würfeln. Die Knoblauchzehe hacken. Alles in einer Pfanne in 2 EL Raps-Kernöl weich dünsten. Tofu klein würfeln und mit den Mandeln, den gehackten Kräutern sowie den Hefeflocken zu dem Gemüse geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Die Füllung auf das Kohlblattende geben, die Seiten darüber schlagen und zusammenrollen. Wenn nötig mit einem Holzspieß feststecken. Gehackte Tomaten in die Form geben und Krautwickel daraufsetzen.
  4. Nochmals mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem restlichen Raps-Kernöl beträufeln. 45 Minuten im Backofen garen.

Bild und Rezept: www.teutoburger-oelmuehle.de

Zubereitung Rucola-Pesto

Rucola-Pesto

Zutaten

Rucola-Pesto: 200 g Rucola • 100 g Pinienkerne • 1 Bund Basilikum • 150 g Parmesan • Pfeffer • Salz • 6 EL Olivenöl

Zubereitung

Rucola und Basilikum waschen. Basilikumblätter abzupfen. Rucola mit einer Schere grob schneiden. Alles in eine Schüssel geben. Pinienkerne ohne Öl kurz in der Pfanne anrösten. Einige Pinienkerne für die Dekoration zur Seite legen, restliche Kerne zusammen mit 100 g Parmesan zu Rucola und Basilikum geben. Alles mit einem Mixer pürieren. Mit 1/4 TL Salz und Pfeffer abschmecken. Öl dazugeben und alles gut mischen. In einer Pfanne kurz erhitzen.

Wissenswertes über Rucola gibt es hier