Category : News

GU Asset ID: 1066185

Gefüllte Kartoffelklöße

Für 4 Portionen

1 kg mehlig kochende Kartoffeln

250 g braune Champignons

1 Bund Petersilie

30 g Walnusskerne

2 EL Öl

Salz, Pfeffer

1 kleiner Wirsing (ca. 800 g)

1 Zwiebel

100 g Sahne

ca. 75 g Kartoffelstärke

frisch geriebene Muskatnuss

1. Die Kartoffeln waschen. 400 g Kartoffeln knapp bedeckt mit Wasser aufkochen und 20–25 Min. garen. Inzwischen die Pilze putzen und würfeln. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Die Nüsse grob hacken.

2. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Pilze darin unter Wenden ca. 5 Min. kräftig anbraten. Am Ende die Nüsse dazugeben und kurz mitbraten. Die Petersilie unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.

3. Den Wirsing putzen, waschen, vierteln und in Streifen vom Strunk schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln. In 1 EL Öl in einer großen Pfanne anbraten, Wirsing dazugeben und unter Wenden ca. 5 Min. mitbraten. 100 ml Wasser angießen, salzen und zugedeckt ca. 5 Min. dünsten. Die Sahne dazugießen und alles offen weitere ca. 5 Min. dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, beiseite stellen.

4. Die Pellkartoffeln abgießen, etwas abkühlen lassen, pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. Die übrigen Kartoffeln schälen, reiben, auf ein sauberes Geschirrtuch geben und sehr gut ausdrücken. Raspeln mit Stärke zu den zerdrückten Kartoffeln geben, mit 1 TL Salz und etwas Muskat würzen und verkneten. Dabei eventuell noch etwas mehr Stärke unterkneten. Masse zu zwölf Klößen formen, mit Pilz-Mix füllen. In einem Topf mit siedendem Salzwasser 15–20 Min. gar ziehen lassen. Wirsing erwärmen, Klöße darauf anrichten.

Entnommen aus vegetarisch fit 6/2019.

123Weihnachtliche Cantuccini_ohne

Weihnachtliche Cantuccini

Cantuccini sind ein italienischer Klassiker. In vegetarisch fit 6/2019 haben wir uns ein weihnachtliches Rezept von dem Gebäck angeschaut.

Für ca. 50 Stück

250 g Mehl

25 g Kakao

1 TL Backpulver

2 TL Lebkuchengewürz

120 g brauner Zucker

1 Msp. Vanillepulver

1 Prise Salz

30 g Butter

2 Eier

1 Bio-Orange

1 Bio-Zitrone

75 g Pistazien

75 g geschälte Mandeln

Puderzucker zum Bestäuben

1. 1. Mehl, Kakao, Backpulver, Lebkuchengewürz, Zucker, Vanille, Salz, Butter und Eier zu einem glatten Teig verkneten. Die Schalen von Orange und Zitrone abreiben, Pistazien und Mandeln grob hacken, dann alles unter den Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kühl stellen. Dann in vier gleich große Stücke teilen, diese zu ca. 30 cm langen Rollen formen und weitere 30 Minuten kühl stellen.

2.2.  2. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Teigrollen mit genügend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im heißen Ofen ca. 15 Minuten vorbacken. Auf dem Blech auskühlen lassen, dann mit einem Sägemesser schräg in Stücke schneiden und diese weitere 8–10 Minuten backen. Die fertig gebackenen Cantuccini auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Entnommen aus vegetarisch fit 6/2019.

123Lebkuchen-Brownies aus Joy to the World

Lebkuchen-Brownies

Frisch Gebackenes gehört einfach in die Weihnachtszeit. In vegetarisch fit 6/2019 haben wir einmal über den Plätzchentellerrand geschaut und dabei Spannendes entdeckt.

Ergibt ca. 45–50 Stück

250 g Zartbitterschokolade

250 g weiche Butter + etwas extra

250 g Walnüsse

7 Eier (M)

1 Pck. Vanillezucker

1 Prise Salz

450 g Puderzucker

325 g Mehl

½ Pck. Backpulver

1 Pck. Lebkuchengewürz

75 ml Milch

Puderzucker zum Bestreuen

Den Backofen auf 175 °C vorheizen.

Schokolade grob hacken, mit der Butter in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze unter Rühren langsam schmelzen. Dann den Topf von der Herdplatte nehmen.

Nüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, herausnehmen und grob hacken.

Eier, Vanillezucker, Salz und Puderzucker mit den Schneebesen des Handrührgeräts verquirlen. Die Schoko-Buttercreme in die Eiermasse rühren. Mehl, Backpulver und Lebkuchengewürz mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Dann die Nüsse unterheben.

Die Fettpfanne des Backofens mit Backpapier auslegen. Den Teig gleichmäßig darauf verteilen und 30–35 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Aus einem Stück Papier eine sternförmige Schablone (Ø ca. 3 cm) schneiden. Den Kuchen in 45–50 Brownies schneiden und mithilfe der Schablone mit Puderzucker einen Stern auf jedes Stück streuen.

Entnommen aus vegetarisch fit 6/2019.

Bowl of guacamole with tortilla chips

Mexikanische Guacamole

Für 4 Personen

2 reife Avocados

1 Zitrone

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Tomate

4 frische Korianderzweige, als Alternative Petersilie

2 EL Crème fraîche

1 EL mexikanische Gewürzmischung

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

½ TL gemahlener Koriander

getrocknete Kräuter nach Geschmack

½ TL weißer Pfeffer, gemahlen

½ TL schwarzer Pfeffer, gemahlen

½ TL Salz

1. Die Avocados schälen und das Fruchtfleisch in den Mixer geben. Die Zitrone auspressen und den Saft darübergießen. Die Tomate häuten und die Samen entfernen. Zwiebel ebenfalls häuten und klein hacken. Knoblauch und Koriander zerkleinern.

2. Alles zusammen in den Mixer geben und mehrere Minuten gründlich verquirlen. Anschließend mit Gewürzen (Pfeffer, Salz, getrocknete Kräuter) abschmecken. Eine Stunde im Kühlschrank erkalten lassen.

3. Ist kein Mixer vorhanden, kann man die Kräuter auch mit dem Messer kleinschneiden und das Fruchtfleisch der Avocado mit einer Gabel zerdrücken. Die Menge der Zutaten mag für eine Guacamole ungewöhnlich groß erscheinen, dafür ist das geschmackliche Ergebnis einzigartig.

Entnommen aus vegetarisch fit 6/2019

GU Asset ID: 868588

One-Pot-Pasta mit Auberginenragout

Für 2 Personen

1 Aubergine (ca. 300 g)

2 Frühlingszwiebeln

2 Knoblauchzehen

1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)

3 EL neutrales Öl

1 TL grüne Currypaste

200 g Tagliatelle (oder andere Bandnudeln)

Salz

4 Stängel Koriandergrün

1⁄2 Limette

1. Die Aubergine waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und mit dem Grün in feine Ringe schneiden. Ca. 1 EL Grün beiseitelegen. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.

2. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Auberginenwürfel darin unter Rühren bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie etwas Farbe bekommen. Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Ingwer ein paar Min. mitdünsten. Die Currypaste unterrühren und kurz anrösten.

3. Die Tagliatelle und 650 ml kaltes Wasser zugeben und alles erhitzen. Die Pasta salzen und offen bei mittlerer bis großer Hitze bissfest garen – One-Pot-Pasta braucht ca. 4 Min. länger, als auf der Packung angegeben ist. Dabei immer wieder umrühren und bei Bedarf noch etwas mehr Wasser zugeben.

4. Inzwischen den Koriander waschen und trocken schütteln. Die Blättchen abzupfen und fein hacken. Die Limettenhälfte auspressen. Die Pasta mit Limettensaft und Salz abschmecken und mit dem Koriander und den übrigen Frühlingszwiebelringen bestreut servieren.

Zeit: ca. 35 Min.

Pro Portion: 480 kcal, 15 g E, 15 g F, 80 g KH

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 6/2019

basil fresh

Würziges Heilkraut

Basilikum ist vor allem als Verzierung auf Pizzen oder Tomatensaucen bekannt. Doch das Traditionskraut bietet viel mehr Vorzüge als gemeinhin bekannt.

Kennen Sie das auch? Sie kaufen eine frische Basilikum-Pflanze im Supermarkt ihrer Wahl. Die Pflanze macht einen vitalen und soliden Eindruck, der aromatische Duft des grünen Krauts erfüllt die Küche. Die Vorfreude auf die Verwendung des Krauts, als Zierde der eigenen Kochkünste, reizt den Gaumen bereits angenehm. Und dann, nur kurze Zeit später, ist es auf einen Schlag vorüber mit der Freude. Schlaff hängen die Blätter an den zarten Stengeln herunter. Vorbei ist es mit der schönen Pracht des Basilikums. Was ist passiert? Basilikum ist sehr empfindlich. Gerade die in Supermärkten verkauften Exemplare haben nicht die nötige Widerstandskraft. Die Pflanze benötigt viel Feuchtigkeit, aber auch nicht zu viel davon. Es ist kompliziert. Einmal vertrocknet oder überwässert, ist es vorbei, keine Chance. Zumindest nicht für Hobbygärtner. Nichtsdestotrotz: Basilikum ist wohl mit das bekannteste und beliebteste Gewürzkraut – und in den meisten Küchen vorrätig. Viele italienische Gerichte, wie z.B. Tomatensauce, Pasta, Pesto oder Pizza sind ohne Basilikum kaum vorstellbar. Doch nicht nur als Gewürzkraut findet es Verwendung, sondern auch als Heilkraut gegen zahlreiche Beschwerden. Basilikum ist eine typische krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 20 und 60 Zentimetern erreicht. In seiner natürlichen Umgebung ist das Basilikum meist mehrjährig, bei uns hingegen, aufgrund der Wetterbedingungen, meist nur einjährig. Das beliebte Küchenkraut bildet häufig recht tiefe und eher schmale Wurzeln aus.

Markanter Duft

Die Blätter des Basilikums sind eiförmig und im Vergleich zu vielen anderen Kräutern optisch sehr markant. Die Oberfläche der Blätter ist bei vielen Basilikumsorten leicht nach oben gewölbt. Je nach Sorte können die Blätter bis zu sechs Zentimeter lang und vier Zentimeter breit werden. Der unverwechselbare, markante Duft wird durch die zahlreichen Öldrüsen der Blätter ausgeströmt. Diese enthalten die ätherischen Öle, die durch Verflüchtigung als Duft wahrnehmbar sind. Die Pflanze kann unter guten Voraussetzungen sehr buschig wachsen. Basilikum blüht vorrangig zwischen Juni und September und bildet relativ unscheinbare Blüten aus. Die Blüten sind meist weiß bis zartrosa und symmetrisch (zygomorph). Einige Unterarten bilden jedoch auch rote bzw. rötliche Blüten aus. Es handelt sich um typische Lippenblüten, die in einer oberständigen Blütenähre angeordnet sind. Im Anschluss bilden sich aus den Blüten die für die Pflanzenfamilie typischen Klausenfrüchte aus, wobei jede Klause einen Samen enthält.

Heilende Wirkung

Basilikum hat auch eine Reihe positiver medizinischer Eigenschaften. So hilft es beispielsweise gegen Blähungen, lindert Halserkrankungen und Erkältungen, wirkt fiebersenkend und gut gegen Stress. Basilikum wird hier häufig als Tee verabreicht – oder pur. Es besitzt eine Vielzahl heilkundlich wirksamer Stoffe, darunter unter anderem Linalool und Campher. Das Kraut bringt blutdrucksenkende, entzündungshemmende, analgetische und entkrampfende Eigenschaften mit. Basilikum ist als Heilkraut bereits seit der Antike bekannt. In der heutigen Naturheilkunde wird es jedoch eher selten eingesetzt. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass es deutlich bessere und wirksamere Heilkräuter gibt. Aber für die Pizza Margherita gibt es nichts besseres.

Entnommen aus vegetarisch fit 6/2019.

GU Asset ID: 1066218

Indische Kartoffelbratlinge

Für 4 Portionen

500 g vorwiegend festkochende

Kartoffeln

1 rote Zwiebel

2 grüne Chilischoten

3 EL Öl

1 TL Currypulver

1 TL schwarze Senfsaat

100 g TK-Erbsen

1 Stück Ingwer (2 cm lang)

4 EL Maismehl

Saft von ½ Zitrone

Salz

1. Die Kartoffeln gründlich waschen und knapp mit Wasser bedeckt je nach Größe 20–25 Min. kochen, bis sie sich leicht einstechen lassen.

2. Inzwischen die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Chilischoten waschen, halbieren, weiße Trennwände und Kerne entfernen und fein hacken. Zwiebel in 1 EL Öl in ca. 5 Min. glasig andünsten. Chili, Currypulver und Senfsaat dazugeben und kurz mitbraten. Die Erbsen dazugeben. Den Ingwer schälen und fein dazureiben. Alles weitere 5 Min. unter Rühren dünsten, dann abkühlen lassen.

3. Die Kartoffeln abgießen, kurz abkühlen lassen, dann pellen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. 2 EL Maismehl, Zitronensaft, Zwiebel-Erbsen-Mischung und 1 TL Salz dazugeben und alles zu einer glatten Masse verkneten. Die Masse zu ca. 16 golfballgroßen Kugeln rollen, zu Bratlingen flach drücken und im übrigen Maismehl wenden.

4. Übriges Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Bratlinge darin in 2 Portionen pro Seite ca. 5 Min. braten. Dazu schmeckt Mango-Chutney.

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 6/2019

BVEO_Birnen_cshutterstockOrtodox

Die Birne

Die Birne zählt zum Kernobst und gehört zur Familie der Rosengewächse. Hinsichtlich der Sortenvielfalt kann die Birne mit dem Apfel gut mithalten. Weltweit sind mehr als 2.500 Sorten bekannt, im deutschen Anbau sind 25 Sorten bedeutsam. Davon dominieren etwa zehn das Marktangebot.

Tafelbirnen tragen allesamt vornehme Namen: Die berühmte, saftig-süße „Williams Christ“, die leicht würzige „Conférence“, „Clapps“ fein-säuerlicher „Liebling“, die weinsäuerlich-süße „Gellerts Butterbirne“, die süße und würzige „Alexander Lucas“ oder die „Köstliche aus Charneux“ mit fein säuerlichem Geschmack. Die Sorten unterscheiden sich in Form, Größe und Schalenfarbe, Saftgehalt, Fruchtfleischkonsistenz und natürlich dem Aroma.

Köstliche Küchenideen

Neben den Tafelbirnen, die man direkt vom Baum oder nach einer gewissen Nachreifungsphase verspeisen kann, machen die Kochbirnen Karriere in der Küche. Sie können zu Birnenkompott und Birnensaft, Mus oder Marmelade verarbeitet werden, oft werden sie hierfür mit Äpfeln gemischt. Auch als „Birne Helene“, Beilage zu Wild oder im berühmten Birnen-Bohnen-Speckeintopf versüßen sie den Speiseplan. Die feinen Aromen der Birne schätzt man auch bei der Brandweinherstellung.

Sensible Süßfrüchte

Ohne Äpfel mit Birnen vergleichen zu wollen: Birnen sind die – aufgrund des geringeren Fruchtsäuregehaltes – weitaus süßeren, aber etwas sensibleren Geschwister der Äpfel. Tafelbirnen werden meist genussreif im Handel angeboten. Ihre Lagerfähigkeit ist begrenzt: Sie sind druckempfindlich und entwickeln braune Druckflecken. Gleichzeitig werden sie immer süßer und sollten bald vernascht werden, weil sie sonst überreif werden.

Saison

Hauptsaison: August bis November
Nebensaison: Dezember bis März

Weitere Informationen unter: https://deutsches-obst-und-gemuese.de/

03_Overnight-Oats-mit-birne_c_bveojessicadiesing

Overnight Oats mit Haselnüssen, Birnen und Brombeeren

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Overnight Oats:

· 50 g kernige Haferflocken
· 50 g zarte Haferflocken
· 50 g gemahlene Haselnüsse

· 200 g Joghurt
· 100 ml Milch
· 1-2 EL Ahornsirup

Am nächsten Tag:

· 2 kleine Birnen
· 1/2 Zitrone
· 150 g Brombeeren
· 1 Handvoll ganze Haselnüsse

Zubereitung

Am Vorabend alle Zutaten für die Overnight Oats in ein verschließbares Gefäß füllen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag die Haselnüsse bei mittlerer Hitze ohne Fett in einer Pfanne anrösten, bis sie anfangen gut zu duften. Anschließend grob hacken. Die Birnen entkernen, raspeln und mit dem Zitronensaft mischen. Unter die Overnight Oats mischen und mit den Brombeeren sowie den gehackten Haselnüssen servieren. Nach Geschmack kann man noch etwas mehr Ahornsirup zum Süßen darüber gießen.

Foto und Rezept: BVEO https://deutsches-obst-und-gemuese.de/

GelberZentner_shutterstock_625504484_Elliotte-Rusty-Harold_BVEO

Beliebte Kürbisse: Baby Bear und Buttercup

Herbstzeit ist Kürbiszeit: Kürbisse werden regional angebaut, haben jetzt Saison und sind vielseitig verwendbar. Manche sogar mit Schale! Da fast alle Kürbissorten gut gelagert werden können, sind sie oft bis ins Frühjahr erhältlich. Der zweite Teil der zweiteiligen Serie.

Baby Bear

Klein (ca. 10 cm Durchmesser), rund, mit dunkeloranger, gerippter Schale und gelbem Fruchtfleisch, macht der Winterkürbis seinem Namen alle Ehre. Selbst zum Schnitzen ist der Baby Bear geeignet. Mit einem Gewicht zwischen 500 und 800 Gramm hat er die perfekte Größe für kleine Haushalte und ist ein schmackhafter Akteur in Suppen, Püree und Kuchen. Allerdings ist die Schale sehr hart. Man hat also die Qual der Wahl: schälen oder Fruchtfleisch herausholen. Dafür wird man aber mit einem herrlich süßlichen Geschmack belohnt.

Buttercup

Er bringt Farbe auf den Teller! Der Buttercup mit seiner dunkelgrünen Schale und dem orangefarbenen Fruchtfleisch ist ein eher kleiner, rundlich-flacher Kürbis mit einem niedlichen, mützenartigen Aufsatz. Leider ist seine Schale sehr hart. Es ist deshalb einfacher, ihn ohne Schale zu essen. Er eignet sich aber perfekt zum Füllen, Backen oder für Aufläufe.

Roter/Gelber Zentner

Die sehr dekorativen Riesenkürbisse, auch Riesenzentner genannt, bringen gut und gerne mal 20 bis 50 Kilo auf die Waage. Früher wurden die farbenfrohen, roten beziehungsweise gelb-orangen Riesen meist als Tierfutter verwendet. Allerdings sind sie weit mehr als das. Ihr leicht süßliches, eher wässriges Fruchtfleisch eignet sich perfekt für Kürbisgemüse und Marmeladen. Auch als Kürbispüree, -suppe oder als Beilage machen sich Rote und Gelbe Zentner hervorragend.

Patisson

Klein, flach und deshalb auch UFO-Kürbis genannt, hat der Patisson mit einer Größe von 10 bis 25 cm Durchmesser ausgesprochen backofenfreundliche Abmessungen. Nicht zuletzt deshalb ist er ideal zum Befüllen und Backen geeignet. Es gibt ihn in Gelb, Weiß, Grün und manchmal auch zweifarbig und nicht nur die Schale kann mitgegessen werden, sehr kleine Exemplare sind sogar roh im Salat lecker.

Langer von Neapel (Lunga di Napoli)

Der Lange von Neapel ist, ganz wie sein Name verspricht, ein Stangenkürbis. Er ist grün, hat kaum Kerne, festes, orangefarbenes Fruchtfleisch und eine enorme Größe. Mit gut und gerne mal 10 bis 25 Kilo Gewicht, eignet er sich am besten für Großfamilien, Feste oder den Einsatz in der Gastronomie.

Französische Beere

Auch die Französische Beere ist ein grüner Stangenkürbis, allerdings mit einem Gewicht von nur 2 bis 4 Kilo wesentlich handlicher. Genau wie der Lunga di Napoli hat er nur wenig Kerne und ein kräftig oranges, schönes Fruchtfleisch. Das macht ihn zu einem exzellenten “Allrounder” in der Küche. Erleichternd hinzu kommt, dass sich die glatte – nicht essbare – Schale leicht mit einem Sparschäler entfernen lässt.

Sweet Dumpling

Der Sweet Dumpling ist einer der dekorativsten Winterkürbisse. Er ist klein, gerippt, hat grüne Streifen und eine grüne, gelbe oder orangefarbene – essbare! – Schale. Durchschnittlich bringt er nur 300 bis 600 Gramm auf die Waage, was ihn auch für kleine Haushalte interessant macht. Sein hellgelbes Fruchtfleisch ist süß mit feinen Muskat- und Maronen-Aromen. Er ist vielseitig einsetzbar und kann sogar wie Bratkartoffeln zubereitet werden. Auch roh in Salaten ist er ausgesprochen lecker.

Moschuskürbis

Moschuskürbisse gelten insgesamt als besonders feine Kürbisse. Es gibt sie in einem breiten Farbspektrum von orange über gelb bis grün. Sie haben ein dunkelgelbes bis leuchtend orangefarbenes Fruchtfleisch und wegen ihrer intensiv nussigen Geschmacksnote viele Fans. Je länger sie gelagert werden, desto intensiver werden Geschmack und Farbe des kernarmen und sehr ergiebigen Moschuskürbis. Seine Schale ist glatt, weich und kann mitgegessen werden. Auch der Butternut und der Muskatkürbis sind übrigens Angehörige dieser Kürbisfamilie.

Einkauf & Lagerung

Die Kürbissaison erstreckt sich je nach Kürbissorte von Juli bis Dezember, beginnt meist mit dem Hokkaido und endet mit Winterkürbissen, wie Bischofsmütze, Muskatkürbissen und anderen. Beim Kürbiskauf sollte man darauf achten, ein unversehrtes Exemplar mit Stiel zu kaufen, damit es nicht austrocknet. Die Reife lässt sich bei den meisten Kürbissorten am besten mittels Klopfprobe erkennen. Wenn man mit dem Finger leicht auf die Schale klopft und ein hohles Geräusch ertönt, sollte man zugreifen. Wintersorten sind oft – an einem kühlen und trockenen Ort gelagert – bis zu mehreren Monaten lagerfähig. Bereits geschnittener Kürbis kann in Folie gewickelt einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Power

Kürbisse stecken voller wichtiger Vitamine und Nährstoffe, die einen wohlbehalten durch Herbst und Winter bringen. Dazu sind sie kalorienarm. Sie liefern Beta-Karotin, Kalzium, Eisen, Magnesium und sättigende Ballaststoffe. Besonders viele wertvolle Stoffe stecken in den Kürbiskernen oder im Kürbiskernöl.

Hier geht es zum ersten Teil der Serie: https://vegetarischfit.de/beliebte-kuerbisse-was-man-darueber-wissen-sollte/