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Würziges Heilkraut

Basilikum ist vor allem als Verzierung auf Pizzen oder Tomatensaucen bekannt. Doch das Traditionskraut bietet viel mehr Vorzüge als gemeinhin bekannt.

Kennen Sie das auch? Sie kaufen eine frische Basilikum-Pflanze im Supermarkt ihrer Wahl. Die Pflanze macht einen vitalen und soliden Eindruck, der aromatische Duft des grünen Krauts erfüllt die Küche. Die Vorfreude auf die Verwendung des Krauts, als Zierde der eigenen Kochkünste, reizt den Gaumen bereits angenehm. Und dann, nur kurze Zeit später, ist es auf einen Schlag vorüber mit der Freude. Schlaff hängen die Blätter an den zarten Stengeln herunter. Vorbei ist es mit der schönen Pracht des Basilikums. Was ist passiert? Basilikum ist sehr empfindlich. Gerade die in Supermärkten verkauften Exemplare haben nicht die nötige Widerstandskraft. Die Pflanze benötigt viel Feuchtigkeit, aber auch nicht zu viel davon. Es ist kompliziert. Einmal vertrocknet oder überwässert, ist es vorbei, keine Chance. Zumindest nicht für Hobbygärtner. Nichtsdestotrotz: Basilikum ist wohl mit das bekannteste und beliebteste Gewürzkraut – und in den meisten Küchen vorrätig. Viele italienische Gerichte, wie z.B. Tomatensauce, Pasta, Pesto oder Pizza sind ohne Basilikum kaum vorstellbar. Doch nicht nur als Gewürzkraut findet es Verwendung, sondern auch als Heilkraut gegen zahlreiche Beschwerden. Basilikum ist eine typische krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 20 und 60 Zentimetern erreicht. In seiner natürlichen Umgebung ist das Basilikum meist mehrjährig, bei uns hingegen, aufgrund der Wetterbedingungen, meist nur einjährig. Das beliebte Küchenkraut bildet häufig recht tiefe und eher schmale Wurzeln aus.

Markanter Duft

Die Blätter des Basilikums sind eiförmig und im Vergleich zu vielen anderen Kräutern optisch sehr markant. Die Oberfläche der Blätter ist bei vielen Basilikumsorten leicht nach oben gewölbt. Je nach Sorte können die Blätter bis zu sechs Zentimeter lang und vier Zentimeter breit werden. Der unverwechselbare, markante Duft wird durch die zahlreichen Öldrüsen der Blätter ausgeströmt. Diese enthalten die ätherischen Öle, die durch Verflüchtigung als Duft wahrnehmbar sind. Die Pflanze kann unter guten Voraussetzungen sehr buschig wachsen. Basilikum blüht vorrangig zwischen Juni und September und bildet relativ unscheinbare Blüten aus. Die Blüten sind meist weiß bis zartrosa und symmetrisch (zygomorph). Einige Unterarten bilden jedoch auch rote bzw. rötliche Blüten aus. Es handelt sich um typische Lippenblüten, die in einer oberständigen Blütenähre angeordnet sind. Im Anschluss bilden sich aus den Blüten die für die Pflanzenfamilie typischen Klausenfrüchte aus, wobei jede Klause einen Samen enthält.

Heilende Wirkung

Basilikum hat auch eine Reihe positiver medizinischer Eigenschaften. So hilft es beispielsweise gegen Blähungen, lindert Halserkrankungen und Erkältungen, wirkt fiebersenkend und gut gegen Stress. Basilikum wird hier häufig als Tee verabreicht – oder pur. Es besitzt eine Vielzahl heilkundlich wirksamer Stoffe, darunter unter anderem Linalool und Campher. Das Kraut bringt blutdrucksenkende, entzündungshemmende, analgetische und entkrampfende Eigenschaften mit. Basilikum ist als Heilkraut bereits seit der Antike bekannt. In der heutigen Naturheilkunde wird es jedoch eher selten eingesetzt. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass es deutlich bessere und wirksamere Heilkräuter gibt. Aber für die Pizza Margherita gibt es nichts besseres.

Entnommen aus vegetarisch fit 6/2019.

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Die Birne

Die Birne zählt zum Kernobst und gehört zur Familie der Rosengewächse. Hinsichtlich der Sortenvielfalt kann die Birne mit dem Apfel gut mithalten. Weltweit sind mehr als 2.500 Sorten bekannt, im deutschen Anbau sind 25 Sorten bedeutsam. Davon dominieren etwa zehn das Marktangebot.

Tafelbirnen tragen allesamt vornehme Namen: Die berühmte, saftig-süße „Williams Christ“, die leicht würzige „Conférence“, „Clapps“ fein-säuerlicher „Liebling“, die weinsäuerlich-süße „Gellerts Butterbirne“, die süße und würzige „Alexander Lucas“ oder die „Köstliche aus Charneux“ mit fein säuerlichem Geschmack. Die Sorten unterscheiden sich in Form, Größe und Schalenfarbe, Saftgehalt, Fruchtfleischkonsistenz und natürlich dem Aroma.

Köstliche Küchenideen

Neben den Tafelbirnen, die man direkt vom Baum oder nach einer gewissen Nachreifungsphase verspeisen kann, machen die Kochbirnen Karriere in der Küche. Sie können zu Birnenkompott und Birnensaft, Mus oder Marmelade verarbeitet werden, oft werden sie hierfür mit Äpfeln gemischt. Auch als „Birne Helene“, Beilage zu Wild oder im berühmten Birnen-Bohnen-Speckeintopf versüßen sie den Speiseplan. Die feinen Aromen der Birne schätzt man auch bei der Brandweinherstellung.

Sensible Süßfrüchte

Ohne Äpfel mit Birnen vergleichen zu wollen: Birnen sind die – aufgrund des geringeren Fruchtsäuregehaltes – weitaus süßeren, aber etwas sensibleren Geschwister der Äpfel. Tafelbirnen werden meist genussreif im Handel angeboten. Ihre Lagerfähigkeit ist begrenzt: Sie sind druckempfindlich und entwickeln braune Druckflecken. Gleichzeitig werden sie immer süßer und sollten bald vernascht werden, weil sie sonst überreif werden.

Saison

Hauptsaison: August bis November
Nebensaison: Dezember bis März

Weitere Informationen unter: https://deutsches-obst-und-gemuese.de/

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Beliebte Kürbisse: Baby Bear und Buttercup

Herbstzeit ist Kürbiszeit: Kürbisse werden regional angebaut, haben jetzt Saison und sind vielseitig verwendbar. Manche sogar mit Schale! Da fast alle Kürbissorten gut gelagert werden können, sind sie oft bis ins Frühjahr erhältlich. Der zweite Teil der zweiteiligen Serie.

Baby Bear

Klein (ca. 10 cm Durchmesser), rund, mit dunkeloranger, gerippter Schale und gelbem Fruchtfleisch, macht der Winterkürbis seinem Namen alle Ehre. Selbst zum Schnitzen ist der Baby Bear geeignet. Mit einem Gewicht zwischen 500 und 800 Gramm hat er die perfekte Größe für kleine Haushalte und ist ein schmackhafter Akteur in Suppen, Püree und Kuchen. Allerdings ist die Schale sehr hart. Man hat also die Qual der Wahl: schälen oder Fruchtfleisch herausholen. Dafür wird man aber mit einem herrlich süßlichen Geschmack belohnt.

Buttercup

Er bringt Farbe auf den Teller! Der Buttercup mit seiner dunkelgrünen Schale und dem orangefarbenen Fruchtfleisch ist ein eher kleiner, rundlich-flacher Kürbis mit einem niedlichen, mützenartigen Aufsatz. Leider ist seine Schale sehr hart. Es ist deshalb einfacher, ihn ohne Schale zu essen. Er eignet sich aber perfekt zum Füllen, Backen oder für Aufläufe.

Roter/Gelber Zentner

Die sehr dekorativen Riesenkürbisse, auch Riesenzentner genannt, bringen gut und gerne mal 20 bis 50 Kilo auf die Waage. Früher wurden die farbenfrohen, roten beziehungsweise gelb-orangen Riesen meist als Tierfutter verwendet. Allerdings sind sie weit mehr als das. Ihr leicht süßliches, eher wässriges Fruchtfleisch eignet sich perfekt für Kürbisgemüse und Marmeladen. Auch als Kürbispüree, -suppe oder als Beilage machen sich Rote und Gelbe Zentner hervorragend.

Patisson

Klein, flach und deshalb auch UFO-Kürbis genannt, hat der Patisson mit einer Größe von 10 bis 25 cm Durchmesser ausgesprochen backofenfreundliche Abmessungen. Nicht zuletzt deshalb ist er ideal zum Befüllen und Backen geeignet. Es gibt ihn in Gelb, Weiß, Grün und manchmal auch zweifarbig und nicht nur die Schale kann mitgegessen werden, sehr kleine Exemplare sind sogar roh im Salat lecker.

Langer von Neapel (Lunga di Napoli)

Der Lange von Neapel ist, ganz wie sein Name verspricht, ein Stangenkürbis. Er ist grün, hat kaum Kerne, festes, orangefarbenes Fruchtfleisch und eine enorme Größe. Mit gut und gerne mal 10 bis 25 Kilo Gewicht, eignet er sich am besten für Großfamilien, Feste oder den Einsatz in der Gastronomie.

Französische Beere

Auch die Französische Beere ist ein grüner Stangenkürbis, allerdings mit einem Gewicht von nur 2 bis 4 Kilo wesentlich handlicher. Genau wie der Lunga di Napoli hat er nur wenig Kerne und ein kräftig oranges, schönes Fruchtfleisch. Das macht ihn zu einem exzellenten “Allrounder” in der Küche. Erleichternd hinzu kommt, dass sich die glatte – nicht essbare – Schale leicht mit einem Sparschäler entfernen lässt.

Sweet Dumpling

Der Sweet Dumpling ist einer der dekorativsten Winterkürbisse. Er ist klein, gerippt, hat grüne Streifen und eine grüne, gelbe oder orangefarbene – essbare! – Schale. Durchschnittlich bringt er nur 300 bis 600 Gramm auf die Waage, was ihn auch für kleine Haushalte interessant macht. Sein hellgelbes Fruchtfleisch ist süß mit feinen Muskat- und Maronen-Aromen. Er ist vielseitig einsetzbar und kann sogar wie Bratkartoffeln zubereitet werden. Auch roh in Salaten ist er ausgesprochen lecker.

Moschuskürbis

Moschuskürbisse gelten insgesamt als besonders feine Kürbisse. Es gibt sie in einem breiten Farbspektrum von orange über gelb bis grün. Sie haben ein dunkelgelbes bis leuchtend orangefarbenes Fruchtfleisch und wegen ihrer intensiv nussigen Geschmacksnote viele Fans. Je länger sie gelagert werden, desto intensiver werden Geschmack und Farbe des kernarmen und sehr ergiebigen Moschuskürbis. Seine Schale ist glatt, weich und kann mitgegessen werden. Auch der Butternut und der Muskatkürbis sind übrigens Angehörige dieser Kürbisfamilie.

Einkauf & Lagerung

Die Kürbissaison erstreckt sich je nach Kürbissorte von Juli bis Dezember, beginnt meist mit dem Hokkaido und endet mit Winterkürbissen, wie Bischofsmütze, Muskatkürbissen und anderen. Beim Kürbiskauf sollte man darauf achten, ein unversehrtes Exemplar mit Stiel zu kaufen, damit es nicht austrocknet. Die Reife lässt sich bei den meisten Kürbissorten am besten mittels Klopfprobe erkennen. Wenn man mit dem Finger leicht auf die Schale klopft und ein hohles Geräusch ertönt, sollte man zugreifen. Wintersorten sind oft – an einem kühlen und trockenen Ort gelagert – bis zu mehreren Monaten lagerfähig. Bereits geschnittener Kürbis kann in Folie gewickelt einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Power

Kürbisse stecken voller wichtiger Vitamine und Nährstoffe, die einen wohlbehalten durch Herbst und Winter bringen. Dazu sind sie kalorienarm. Sie liefern Beta-Karotin, Kalzium, Eisen, Magnesium und sättigende Ballaststoffe. Besonders viele wertvolle Stoffe stecken in den Kürbiskernen oder im Kürbiskernöl.

Hier geht es zum ersten Teil der Serie: https://vegetarischfit.de/beliebte-kuerbisse-was-man-darueber-wissen-sollte/

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Beliebte Kürbisse & was man darüber wissen sollte

Herbstzeit ist Kürbiszeit: Kürbisse werden regional angebaut, haben jetzt Saison und sind vielseitig verwendbar. Manche sogar mit Schale! Da fast alle Kürbissorten gut gelagert werden können, sind sie oft bis ins Frühjahr erhältlich. Der erste Teil einer zweiteiligen Serie.

Bischofsmütze, Butternut, Muskat, Patisson, Baby Bear, Hokkaido, Roter & Gelber Zentner: Die Sortenvielfalt von Kürbissen ist riesig. Einige davon sind kulinarische, andere dekorative Highlights. So oder so sind Kürbisse hierzulande äußerst beliebt – und eben nicht nur als gruseliges Schnitzwerk zu Halloween, sondern vor allem auf dem Teller. Besonders häufig landet dort der Hokkaido. Er ist der mit Abstand beliebteste Kürbis in Deutschland. Mit deutlichem Abstand folgen auf Platz 2 der Butternut-Kürbis vor Bischofsmützen, Spaghetti-, Muskat- und Gorgonzola-Kürbisse. Zu Halloween natürlich auch die Feld- bzw. Halloween-Kürbisse, die zwar essbar sind, aber wegen ihres faserigen Fruchtfleisches eigentlich nur zu Deko-Zwecken genutzt werden. Die klassischen Gelben und Roten Zentner befinden sich weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. Ölkürbisse sind dagegen im Kommen. Nicht unbedingt im privaten Bereich. Aber da ihre Kerne köstliches Kürbiskernöl liefern, gewinnen sie mehr und mehr an Bedeutung.*

Zahlen, Daten & Fakten

Kürbisgewächse – zu denen neben den klassischen Kürbissen auch Zucchini, Gurke und Wassermelone gehören – werden besonders gerne in der kalten Jahreszeit gegessen. Genau dann, wenn das oft leuchtend orangefarbene Gemüse Saison hat. Das unterstreichen auch die Verbrauchszahlen. 2018 haben die Deutschen, ebenso wie im Vorjahr, fast 1 Kilo pro Kopf des Trendgemüses gekauft und das trotz hitzebedingt niedrigerer Erträge. Mit rund 87% eigenproduzierten Kürbissen ist Deutschland dabei beinahe ein Selbstversorger. Im innerdeutschen Anbauvergleich liegt die Region Nordrhein-Westfalen vor Bayern gefolgt von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die fast gleichauf liegen.*

Das 1×1 der Kürbisse

Orange und maronenartig, gelb und buttrig, grün und muskatig – rund, birnenförmig, bemützt: Kürbisse gibt es in vielen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen. Von süß bis herzhaft überzeugt das Gemüse in den verschiedensten Rezepten und bringt vor allem im Herbst Farbe auf Ihren Teller.

Hokkaido

Er gehört zum beliebtesten Herbstgemüse der Deutschen überhaupt und das obwohl er alles andere als ein urdeutsches Gewächs ist. Der Hokkaido stammt nämlich von der gleichnamigen japanischen Insel, wo er auch ganz anders, nämlich „Uchiki Kuri“ heißt. Seit den 1990er Jahren ist er in unseren Breiten heimisch und mittlerweile so beliebt, dass er den Kürbismarkt klar dominiert! Von Ende August bis in den Winter findet man Hokkaidos erntefrisch in jedem Supermarkt. Sie sind rund, gerippt, mittelgroß und außen wie innen leuchtend orange. Obwohl sie zu den Riesenkürbissen zählen, sind Hokkaidos mit einem Durchschnittsgewicht von ein bis zwei Kilo eher klein und ideal für ebensolche Haushalte geeignet. Was besonders auf die Beliebtheit dieser Sorte einzahlt, ist neben dem schmackhaften, festen und faserarmen Fruchtfleisch, die leichte Verarbeitung. Die Schale ist nämlich so dünn, dass sie problemlos mitgekocht und gegessen werden kann. Geschmacklich erinnert der Hokkaido an Maronen – ein Aroma, das mit Ingwer und Chili perfekt zur Geltung kommt. Besonders gut eignet er sich für Suppe, Püree, Risotto oder Kürbiskuchen. Aber auch gebackene Hokkaido-Spalten sind eine leckere Beilage.

Butternut-Kürbis

Ganz oben in der Beliebtheitsskala rangiert auch der nicht allzu große, zwischen 1 bis 3 kg schwere Butternut- oder Butternuss-Kürbis. Anders als der Hokkaido hat der zu den Moschus-Kürbissen zählende Butternut eine blass-gelbliche, glatte Schale und ist birnenförmig. Sein Fruchtfleisch ist hellorange und hat ein feines, leicht süßliches Butteraroma. Gepaart mit der buttrigen Konsistenz macht ihn das zu einem Allrounder, der als Suppe, geröstet oder im Salat schmeckt und sich noch dazu gut verarbeiten lässt. Die dünne, dafür aber recht harte Schale lässt sich am besten mit einem Sparschäler abziehen. Grundsätzlich kann sie zwar mitgegessen werden, braucht aber recht lange bis sie weich wird. Für Zubereitungsarten, bei denen der Butternut nur kurz gegart wird, empfiehlt sich dieser Arbeitsschritt also unbedingt.

Feld- oder Halloweenkürbis

Zum Schnitzen und Aushöhlen für den typischen Halloweenkürbis eignet sich am besten der Feldkürbis. Er ist leuchtend orange, quasi kugelrund, groß und äußerst stabil. Sein Fruchtfleisch ist zwar nicht ungenießbar, allerdings recht faserig und lädt nicht unbedingt zum Essen ein. Dafür lassen sich aber seine Kerne ausgesprochen gut rösten.

Bischofsmützen

Die Bischofsmütze ist eine der dekorativsten Kürbissorten – mittelgroß, rund, aber eher flach mit einem mützenartigen „Aufsatz“. Meist sind Bischofsmützen orange, grün und weiß gesprenkelt oder gemustert. Da sie optisch etwas an die typische orientalische Kopfbedeckung erinnern, werden sie auch Türkenturban genannt. Der Turbankürbis ist aber nicht nur dekorativ, sondern durchaus zum Verzehr geeignet. Sein gelb-oranges Fruchtfleisch ist mild im Geschmack, leicht mehlig und herrlich nussig. Die hübsche Schale sollte allerdings nicht mitgegessen werden. Dafür lässt er sich aber prima aushöhlen und gefüllt garen.

Spaghetti-Kürbis

Nomen est Omen: Länglich, eher klein, mit einer gelblich beigen Schale und fadenartigem Fruchtfleisch ist der Spaghetti-Kürbis tatsächlich eine echte Pasta-Alternative. Nach dem Kochen lässt sich sein Fruchtfleisch ganz einfach in dünne, „Spaghetti“ zerteilen. Dafür wird zunächst die Schale mehrfach eingestochen und dann der Kürbis im Ganzen gegart – pro Kilo etwa 10 Minuten. Danach lassen sich mit einer Gabel die „Spaghetti“ herausziehen. Das Ganze dann wie Pasta mit einer Sauce servieren.

Muskat-Kürbis

Der Muskat-Kürbis ist vor allem eins: ergiebig. Das grüne oder auch bräunlich-orange Schwergewicht bringt problemlos 20 Kilo und mehr auf die Waage. Das spiegelt sich auch in seiner ausufernden, rundlich-flach, gerippten Form wider. Wie sein birnenförmiger Verwandter Butternut gehört er zu den Moschus-Kürbissen. Der Muskat-Kürbis ist ein hervorragender, universell einsetzbarer Speisekürbis mit leuchtend orangem Fruchtfleisch und einem leicht süß-säuerlichen Geschmack mit dezenter Muskatnote. Die dicke und auch recht harte Schale kann zwar mitgegessen werden, braucht aber relativ lange bis sie weich wird. Das etwas mühsame Schälen ist also durchaus lohnenswert. Roh macht sich Muskatkürbis hervorragend in Salaten, gekocht eignet er sich vorzüglich für die Zubereitung von Süßspeisen, Chutneys, Kürbissuppe oder zum Backen.

Gorgonzola-Kürbis

Der bildhübsche, grün-gelb gesprenkelte Gorgonzola-Kürbis bringt nur etwa 1 Kilo auf die Waage und ist im Vergleich zum Muskat-Kürbis ein regelrechter Winzling. Nicht zuletzt deshalb erinnert er optisch an einen Zierkürbis, ist – ganz im Gegenteil! – aber hervorragend essbar. Dazu kommt, dass er lagerfähig ist – bis zu fünf Monaten. Ähnlich wie der Spaghetti-Kürbis hat der Gorgonzola-Kürbis eine faserige Konsistenz. Anders als sein Name vermuten ließe, weist der fruchtig-milde Kürbis keinerlei Käse-Aromen, sondern eher einen Hauch von Süßkartoffel-Aroma auf. Die Schale ist nicht zwar nicht essbar, aber als Gefäß nutzbar. Gefüllter Gorgonzola-Kürbis aus dem Ofen ist ein Hochgenuss!

(*Quelle: AMI-Analyse auf Basis des GfK-Haushaltspanels)

Washing an apple

Der Verführer

Äpfel gehören zu den meistverzehrten Obstarten hierzulande. Kein Wunder: Sie sind lecker und reich an Spurenelementen, Vitaminen und Ballaststoffen.

Der A-Promi unter den Früchten ist zweifellos der Apfel. Schon in Mythologie und Überlieferung spielt er immer wieder eine entscheidende Rolle. Der griechische Held Herakles etwa bekam einst die Aufgabe, die goldenen Äpfel der Hesperiden zu stehlen. Und nicht zuletzt wurde und wird auch die Frucht vom Baum der Erkenntnis, an dem sich Adam und Eva im Paradies unerlaubterweise bedienten, oft mit dem Apfel gleichgesetzt. Geografisch liegt der Ursprung des Rosengewächses übrigens nicht bei uns in Europa, sondern in Zentral- und Westasien.

20.000 Sorten

Ob roh, gebacken, gekocht oder als Saft – der Deutsche verzehrt pro Jahr über 20 Kilogramm der Frucht. Doch Apfel ist nicht gleich Apfel. Es gibt weltweit über 20.000 unterschiedliche Sorten, wobei nur knapp 50 eine wirtschaftliche Bedeutung haben. Mit 75 Prozent haben die Tafeläpfel den größten Anteil an der Ernte. Dazu gehören die Sorten Golden und Red Delicious, Jonagold, Gala, Granny Smith, Elstar, Cox Orange, Braeburn und der Boskop. Alte Sorten, die am wenigsten durch Zucht verändert wurden, sind am gesündesten, denn sie enthalten Polyphenole, einen sekundären Pflanzenstoff, der sie schneller braun werden lässt und sauer im Geschmack macht. Polyphenole sind außerdem der natürliche Schutz vor Schädlingsbefall. Zu den neueren Sorten zählen zum Beispiel Jonagold, Granny Smith oder Pink Lady. Der Geschmack der Sorten variiert von süß bis sauer, die Farbe von Rot über Gelb bis Grün. Das Fruchtfleisch ist locker bis fest und enthält je nach Sorte viel oder wenig Saft. Während die Farbe wenig Einfluss auf den Nutzen für die Küche hat, eignen sich Äpfel mit eher lockerem Fruchtfleisch für Apfelmus, solche mit festerem für Apfelkompott. Für einen Apfelkuchen eignen sich hingegen feste und weniger saftige Sorten. Tipp: Etwas Zitronensaft verleiht den meisten Apfelspeisen noch mehr Pep – und verhindert die schnelle Oxidation der Frucht, die sich durch braune Flecken bemerkbar macht!

Die Sache mit dem Doktor

„An apple a day keeps the doctor away“ – diesem Ruf wird der Apfel gerecht! Ein Apfel hat nur ungefähr 50 bis 60 Kalorien pro 100 Gramm. Die meisten Nährstoffe befinden sich in bzw. direkt unter der Schale, deshalb sollten Äpfel immer mit Schale verarbeitet und gegessen werden. Mit ihr sind die grünen und besonders die roten Früchte echte Vitaminbomben (Betacarotin, Folsäure, Vitamin A, B1, B2, B6, E und besonders C). Sie besitzen außerdem über 30 Mineral- und Ballaststoffe sowie Spurenelemente, die viele positive Eigenschaften besitzen. Neben der Regulierung des Darmtraktes kontrollieren die Ballaststoffe auch den Cholesterinspiegel und beugen dadurch einem Herzinfarkt vor. Äpfel stärken das Immunsystem und sollen durch eine gleichmäßige Verteilung des Blutzuckers sogar für tiefen und erholsamen Schlaf sorgen, wenn man einen ganzen Apfel vor dem Schlafengehen verzehrt.

Der Apfel mag es kühl

Das Lieblingsobst der Deutschen setzt, wie beispielsweise auch Bananen, Ethylen frei. Das Pflanzenhormon lässt einige Obst- und Gemüsesorten schneller verderben. Deshalb sollten Äpfel separat gelagert werden. Sie mögen es kühl und feucht. Während Äpfel im Obstkorb bei Raumtemperatur nur wenige Tage frisch bleiben, können die Früchte bei perfekten Bedingungen sogar drei Wochen und länger gelagert werden.

Diesen und weitere Artikel finden Sie in der vegetarisch fit 6/2019. Die Ausgabe können Sie hier nachbestellen: https://markenverlag.de/magazin/httpvegetarischfit-de/#abonnement

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Petersilienwurzel

Die Wurzelpetersilie, auch Knollenpetersilie oder Petersilienwurzel, ist eine Unterart der Petersilie mit verdickter, länglich spitz zulaufender Rübe. Sie wurde ursprünglich im gemäßigten Klima von Mittel- und Nordamerika angebaut. Heute wird sie weltweit im Freiland oder im Gewächshaus gezogen.

Lagerung

Ungewaschen können die Wurzeln gut und lange unter 2°C gelagert werden. Gewaschen halten sie etwa 3 Wochen oder sogar bis zu 6 Monate, wenn man sie in feuchtem Sand einlegt.

Verwendung

Die Petersilienwurzel wird aufgrund ihres intensiven, leicht süßlichen Geschmacks häufig zum Würzen von Suppen und Gemüseeintöpfen verwendet. Auch roh kann sie gegessen werden, z.B. in Salaten.

Saison

Hauptsaison: November bis Februar
Nebensaison: keine

Weitere Informationen zur Petersilienwurzel und leckere Rezepte finden Sie bei „Deutschland Mein Garten“ (BVEO) www.deutsches-obst-und-gemuese.de

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Schwarzwurzel

Außen schwarz, innen weiß: Die Schwarzwurzel gilt als Spargel des Winters. Sie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und schmeckt nicht nur in Suppen.

Bis zum 16. Jahrhundert kannte man die Schwarzwurzel nur in Spanien, wo sie als wild wachsende, wirksame Heilpflanze zum Beispiel gegen Schlangenbisse bekannt war. Erst seit dem 17. Jahrhundert wurden Schwarzwurzeln auch als Gemüse angebaut. Die Schwarzwurzel ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und schmeckt nicht nur in Suppen. Die Schwarzwurzel ist eine ausdauernde, winterharte Pflanze, welche sehr nährstoffreich ist.

Lagerung

Die Schwarzwurzel kann bei Bedarf sehr lange gelagert werden. Blanchierte Schwarzwurzeln können tiefgefroren werden und lassen sich in diesem Zustand ca. zwölf Monate lagern. Alternativ lassen sie sich auch problemlos an einem trockenen, kühlen Ort, in Sand eingelegt, lagern. Für eine Woche bleibt die Schwarzwurzel auch im Gemüsefach des Kühlschranks frisch.

Verwendung

Die Schwarzwurzel wird vor der Verwendung gesäubert und geschält. Dazu empfiehlt es sich eine Gemüsebürste zu verwenden. Nützlich sind auch Handschuhe, da der Saft der Schwarzwurzel klebrige und schmutzige Finger verursacht. Anschließend kann sie mithilfe eines Sparschälers geschält werden. Die geschälten Schwarzwurzeln oxidieren recht schnell und bekommen dann eine dunkle Farbe. Verhindern lässt sich dies einfach mit einer Schüssel Wasser, die mit ein wenig Essig versetzt wurde. In dieser können die Wurzeln dann bis zur Verwendung aufbewahrt werden. Die Schwarzwurzel eignet sich sehr gut für Salate, Suppen und Gratins.

Saison

Hauptsaison: Oktober bis Februar
Nebensaison: März/April

Noch mehr Informationen zur Schwarzwurzel und leckere Rezepte finden Sie bei „Deutschland Mein Garten“ (BVEO) www.deutsches-obst-und-gemuese.de

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Grünkohl

Grünkohl gehört zu den Kohlsorten mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C und enthält zudem das Vitamin K.

Der Grünkohl, Braunkohl oder Krauskohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Er stammt vom Wildkohl ab und ist eine schnellwüchsige Blattkohlart. Hierzulande ist Grünkohl besonders im Norden beliebt. Das typische Wintergemüse kommt bei vielen zur Weihnachtszeit auf den Tisch.

Verwendung

Grünkohl wird meist länger gekocht gegessen, aber auch mit kürzerer Garzeit kann er zubereitet werden. Seit einigen Jahren wird Grünkohl zudem als pikanter Snack in Form von Chips gegessen.

Saison

Hauptsaison: Oktober bis Januar
Nebensaison: September, Februar, März

Noch mehr Informationen zu Grünkohl und leckere Rezepte finden Sie bei „Deutschland Mein Garten“ (BVEO) www.deutsches-obst-und-gemuese.de

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Stangensellerie

Stangensellerie war schon bei den alten Römern und Griechen beliebt. Das Gemüse ist sehr kalorienarm und passt zu Dips wie Salaten.

Staudensellerie – auch Stiel-, Stangen- oder Bleichsellerie sind übliche Bezeichnungen – hat lange, fleischige Blattstiele und eine kleine Wurzelknolle. In den Handel kommen die Blattstiele, die pro Pflanze bis zu einem Kilogramm wiegen können. Sie werden für Salate oder als Gemüse verwendet. Die für den Stangensellerie typischen Farben reichen von blassgelb bis kräftig grün.

Lagerung

Die Lagerung von Stangensellerie ist sehr einfach. Im Gemüsefach des Kühlschranks lässt er sich problemlos ein bis zwei Wochen aufbewahren.

Verwendung

Stangensellerie kann roh, gedünstet oder gebraten verzehrt werden. Bei Ersterem empfiehlt es sich, die zarteren inneren Stangen zu verzehren. Ein leckeres und einfaches Gericht ist überbackener Sellerie. Vielleicht etwas unerwartet ist die Kombination mit Obst:Sie können ihn z.B. locker mit Äpfeln servieren.

Noch mehr Informationen zu Stangensellerie und leckere Rezepte bei „Deutschland Mein Garten“ (BVEO) www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Artischocke

Artischocken

Die Artischocke gilt als Delikatesse und Heilpflanze. Von ihrem besonderen Geschmack und ihren positiven Eigenschaften können wir das ganze Jahr über profitieren.

Brokkoli und Blumenkohl sind hierzulande bekannt – doch die Artischocke fristet immer noch ein Schattendasein. Dabei ist sie genau wie die anderen beiden Gemüsesorten eine distelartige Pflanze und gehört zur Familie der Korbblütler. Die Heimat der Artischocke ist der östliche Mittelmeerraum, aber in welchem Land die Artischocke genau ihren Ursprung hat und seit wann es sie überhaupt gibt, ist nicht bekannt. Eins steht jedoch fest: Bereits die Ägypter und Römer schätzten ihren Geschmack und ihre heilende Wirkung.

Allroundtalent aus dem Süden

Allgemein gilt die Artischocke als Delikatesse, die weltweit angebaut werden kann. Sie gedeiht überall dort, wo mildes Klima herrscht, da sie frostempfindlich ist und die Wärme liebt. In Europa wird die Artischocke in Italien, Spanien oder Frankreich angebaut. Auch in Deutschland können Artischocken angepflanzt werden, auch wenn die Gegebenheiten nicht optimal sind. Im Handel sind Artischocken das ganze Jahr über erhältlich, da sie in den Anbauländern zu unterschiedlichen Zeiten geerntet werden. In den Monaten Oktober bis Juli kommen die bei uns erhältlichen Artischocken vorwiegend aus Italien und Spanien und von April bis Dezember meistens aus Frankreich. Die kleinen, jungen Artischocken sind bereits im Frühling auf dem Markt erhältlich und gelten als Delikatesse. Das Besondere an ihnen ist ihr intensiver und kräftiger Geschmack sowie die Tatsache, dass sie ohne große Verarbeitung und inklusive ihres Stiels gekocht oder gebraten werden können.

Vielfalt an Sorten

Grundsätzlich existieren mehrere Sorten der Artischocke, deren Blätter sortenabhängig grün oder violett verfärbt sind. Im Allgemeinen werden Artischocken je nach Anbaugebiet nach Form, Farbe und Größe unterschieden. Es gibt Sorten mit rundem, zylindrischem oder oval geformtem Blütenkopf. Die Form des Blütenkopfs ist entscheidend für die Größe des fleischigen Blütenbodens. Da die runden Sorten den größten aufweisen, sind diese bei uns beliebter als die anderen beiden Formen. Die Blätter der Artischocke liegen dachziegelartig übereinander. An ihrem unteren Ende weisen sie fleischige, essbare Verdickungen auf. In geöffnetem Zustand leuchtet der Blütenstand der Artischocke intensiv. Eine einzelne Artischocke wiegt bis zu 500 Gramm und kann 12 bis 13 Zentimeter groß werden.

Zu beachten gilt

Die Artischockenpflanze kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Die Knospen werden in geschlossenem Zustand geerntet. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Artischocke sich fest anfühlt und schwer in der Hand liegt. Dabei sollten die Außenblätter nicht verfärbt und eingetrocknet sein, da dies ein Zeichen für eine falsche Lagerung ist. Ein wichtiges Indiz ist der Stiel der Artischocke. Dieser gilt als Wasserspender für die Knospe. Je länger der Stiel, desto länger bleibt die Artischocke frisch. Grundsätzlich neigt die Artischocke schnell zum Austrocknen, weshalb sie im Idealfall am Kauftag zubereitet werden sollte. In ein feuchtes Tuch gewickelt, hält sie sich aber auch wenige Tage im Gemüsefach.

Kulinarischer Genuss

In der Küche ist die Artischocke ein wahres Allroundtalent und sehr vielseitig einsetzbar. Durch ihren aromatischen, süßlichen bis leicht herben Geschmack verfeinert sie die meisten Gerichte. Dabei gelten die Blätter im Vergleich zu den Artischockenherzen als milder im Geschmack. Die Artischocke kann gekocht, frittiert oder gebraten zubereitet werden. Besonders gut passt sie zu Fleisch, anderen Gemüsesorten, Nudeln und Kartoffeln. Auch als Belag auf Pizza oder als Bestandteil einer Tarte ist sie sehr beliebt. Die Blätter eignen sich gut als Vorspeise, wenn sie zusammen mit Dips serviert werden. Darüber hinaus können junge Artischocken auch in rohem Zustand mit etwas Olivenöl oder in Salaten verzehrt werden.

Total gesund

Die Artischocke vereint viele Vitamine und Mineralstoff e. So enthalt sie B-Vitamine, Vitamin E, Vitamin C, Beta-Carotin (Vorstufe des Vitamin A), Folsäure sowie Magnesium, Eisen, Kalium, Kalzium und Zink. Auch das nicht verdauliche Kohlenhydrat Inulin ist in Artischocken enthalten – gut für Diabetiker. Aufgrund des Bitterstoffs Cynain ist das Distelgewächs auch für seine verdauungsfordernde und appetitanregende Wirkung bekannt.  Zubereitung

Die Zubereitung einer Artischocke erfordert etwas Geduld und Übung, ist aber keine Kunst.

Schritt1: Zunächst die Artischocke unter fliesendem Wasser abspulen.

Schritt 2: Den Stiel herausdrehen.

Schritt 3: Die harten äusseren Blätter entfernen und die Blattspitzen kurzen.

Schritt 4: Die Schnittstellen mit Zitronensaft einreiben, damit diese sich nicht verfärben.

Schritt 5: Artischocken in Salzwasser mit Zitronensaft kochen.

Schritt 6: Nach 25–40 Min. sind sie gar. Dieser Zeitpunkt ist erreicht, wenn sich die Blatter leicht losen lassen.

Schritt 7: Zum Verzehr die einzelnen Blatter herausnehmen. Bei den Blättern den unteren, fleischigen Teil mit den Zähnen herausziehen. Das Beste ist das Herz der Artischocke. Dieses wird mittels Messer und Gabel zerteilt. Vorher die für Artischocken typischen Härchen (das Heu) mit einem Teelöffel entfernen.

Wichtig

Artischocken nie in Aluminium- oder Eisentopfen zubereiten. Sie verlieren dadurch nicht nur ihre Farbe und werden grau, sondern erhalten auch einen metallischen Geschmack