Tag : Apfel

Wolfra Winter-Apfel Tee-Punsch high

Winterapfel Tee-Punsch

Passend zur kalten Jahreszeit kommt ein wärmendes Rezept.

Winterapfel Tee-Punsch

Zutaten (für 5 Personen)

–          625 ml Wasser

–          1,5 gehäufte TL schwarze Teeblätter

–          etwa 45 g weißer Kandiszucker

–          160 ml Wolfra Winterapfel

–          1 Päckchen Vanillezucker

–          4 Tropfen Bittermandel-Aroma (aus klassischem Röhrchen)

–          Saft von 1 Zitrone

–          100 ml Rum (bei alkoholfreier Variante einfach weglassen)

–          125 g Schlagsahne (kalt)

–          Zimtpulver

Zubereitung

  • Wasser zum Kochen bringen, Teeblätter 3 Minuten darin ziehen lassen.
  • In der Zwischenzeit Wolfra Winterapfel, Kandiszucker, Vanillezucker, Bittermandel-Aroma und Zitronensaft vorsichtig erhitzen.
  • Teeblätter entfernen und den Tee zu den anderen Zutaten in einen Topf geben. Dann 10 Minuten ziehen lassen und Rum zugeben.
  • Das Getränk heiß mit geschlagener Sahne und Zimtpulver servieren.Der Winterapfel-Tee-Punsch funktioniert natürlich auch alkoholfrei ohne Rum.

Dieses und weitere köstliche Rezepte rund um das Thema „Apfel“ gibt es in der nächsten Ausgabe vegetarisch fit (erscheint am 14. Dezember 2018).
Dort haben wir mit dem Apfelbauern Benedikt Held gesprochen, der seine Äpfel  zur Natursafterei Wolfra bringt oder einfach selbst ein leckeres Apfelrezept genießt.

Rezept und Foto: „Natursaftkelterei Wolfra“

Mehr Informationen rund um die „Natursaftkelterei Wolfra“ gibt es unter http://www.wolfra.de

Apfel-Curry-Suppe BVEO

Apfel-Curry-Suppe

Längst haben wir den Apfel zu unserem Lieblingsobst erklärt. Mehr als 20 Kilogramm verzehrt jeder von uns davon durchschnittlich im Jahr. Kein Wunder, schließlich schmeckt die runde Frucht nicht nur „to go“ aus der Hand, sondern macht auch in warmen Speisen eine gute Figur.

Apfel-Curry-Suppe

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 1 großes Bund Suppengemüse
  • 2 EL Rapsöl
  • 1,5 EL Currypulver
  • 1 TL gem. Kurkuma
  • 1 gehäufter EL Mehl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 Stiele Thymian
  • 1 Rosmarinzweig
  • 500 g säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop oder Braeburn)
  • 3 EL Apfelkraut oder -gelee
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 g saure Sahne

Zubereitung:

  1. Zwiebel schälen, Suppengemüse putzen bzw. schälen, alles würfeln. Im heißen Öl etwa 8 Min. zugedeckt bei schwacher Hitze andünsten. 1 EL Curry, Kurkuma und Mehl mischen, Gemüse damit bestäuben. Tomatenmark zufügen und unter Rühren 1 Min. anschwitzen. Mit der heißen Brühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen.
  2. Lorbeer, Thymian und Rosmarin mit Küchengarn zusammenbinden und zufügen, Suppe 20 Min. garen. Einen Apfel halbieren, eine Hälfte abgedeckt beiseite stellen. Übrige Äpfel schälen, entkernen und grob würfeln. Zur Suppe geben und weitere 10-15 Min. garen. Kräutersträußchen entfernen.
  3. Suppe fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Apfelkraut oder -gelee abschmecken. Übrige Apfelhälfte waschen, entkernen, raspeln oder hobeln und mit Zitronensaft mischen. Suppe in Tassen oder Teller füllen, je einen Klecks saure Sahne und etwas Apfelraspel darauf verteilen, leicht mit übrigem Curry bestäuben.

Zeit: ca. 60 Min.
Rezept & Foto: BVEO

Birne vegetarisch fit

Birne: Alternative zum Apfel

Die meisten von uns greifen lieber zum Apfel – dabei kann auch die Birne mit vielen gesunden Inhaltsstoffen punkten. Und damit nicht genug: Das ovale Obst hat zudem geschmacklich einiges zu bieten.

Den Ursprung haben Birnen im Kaukasus und in Anatolien. Man sagt, dass die Bären die Früchte verbreitet haben und diese so in den Westen gekommen sind. Die zu der Familie der Rosengewächse gehörige Birne kannte man aber bereits im Altertum – allerdings in Form der Urbirne. Auch die Römer und Griechen schätzten die Birnen und verspeisten sie gerne als süße Köstlichkeit. Erst im 18. und 19. Jahrhundert züchtete man in Frankreich und Belgien Sorten, die wider – standsfähiger gegen Fäulnis waren und sich länger lagern ließen. Mittlerweile kennt man weltweit ca. 2.500 Birnensorten. Im deutschen Anbau sind ca. 25 Sorten bedeutsam, dabei werden Tafel-, Koch- und Mostbirnen angebaut. Beliebt sind in Deutschland die Sorte „Williams Christ“ mit ihrem besonders saftigen und süßen Geschmack, die mild und herb-würzig schmeckende Sorte „Conférence“ oder die würzige Birne „Alexander Lucas“.

Inhaltsstoffe

Birnen decken ca. sieben Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C eines Erwachsenen ab. Das Vitamin ist wichtig für ein starkes Immunsystem sowie Bindegewebe und verbessert die Aufnahmen von Eisen, was besonders bei einer vegetarischen Ernährung von Vorteil ist. Die enthaltene Folsäure fördert die Blutbildung, das Kalium wirkt entwässernd und lindert Nieren- und Blasenprobleme. Zudem liefert die Birne Eisen, Phosphat, Magnesium und Zink. Das Obst enthält etwa 55 kcal pro 100 Gramm, wenig Fruchtsäure und reichlich Fruchtzucker. Gründe, warum das Kernobst für viele Menschen gut verträglich und auch bei der Babynahrung sehr beliebt ist. Jedoch können Birnen durch den hohen Fruchtzucker- und Sorbitgehalt bei einigen Menschen auch Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen und Durchfall verursachen.

Küchenpraxis

Einkauf/Lagerung

Kaufen kann man Birnen das ganze Jahr über im Supermarkt, im Discounter oder auf dem Wochenmarkt. Da kommen die Früchte meist aus dem Ausland. Frisch geerntete Birnen aus der Region sind ab August erhältlich. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Obst nicht zu reif ist und auf Fingerdruck nur leicht nachgibt. Birnen sind kleine Sensibelchen und entwickeln gerne braune Flecken, daher können sie nur begrenzt gelagert werden – dafür ist das Gemüsefach im Kühlschrank der beste Platz. Je länger sie gelagert werden, desto süßer und reifer werden sie.

Verwendung/Verarbeitung

Birnen sollten gründlich gewaschen, müssen aber nicht geschält werden – denn gerade in der Schale stecken die meisten Vitamine und Ballaststoffe. Die Früchte können vielfältig verwendet werden: Sie schmecken roh, eingekocht als Kompott oder Aufstrich, im Obstsalat, getrocknet als Stückchen im Frühstücksmüsli, im Vanillepudding oder in Kombination mit cremigem Eis und Schokoladensauce. In herzhaften Salaten mit Feldsalat sowie Nüssen oder deftigen Speisen mit Blauschimmelkäse entfalten Birnen ebenfalls ihre herbe Süße. Und auch in einem Auflauf mit Kürbis und Kartoffeln ist das Obst eine Gaumenfreude.

 

Iris Lange-Fricke

Entnommen aus: VF 06-15