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Feldsalat mit Petersiliendressing, gebackenen Champignons und Kartoffel-Chips BVEO

Feldsalat mit Petersiliendressing, gebackenen Champignons und Kartoffel-Chips

Klein, aber fein: 5 Dinge, die Feldsalat-Fans über ihren grünen Favoriten wissen sollten

Rapunzel, Rapunzel

Der Feldsalat hat viele Namen. So wird er vielerorts auch als Ackersalat oder Rapunzel bezeichnet. Einige Regionen Deutschlands haben jedoch noch liebevollere Namen für ihn gefunden. So wird der Salat in der Eifel oder im Saarland Mäuseöhrchen genannt, in Unterfranken Hasenöhrchen, in Nordhessen Nüsschen oder in Baden – besonders schön – Sonnenwirbel.

Auf die Verwandtschaft

Der Name ist das eine. Noch interessanter ist aber die Frage nach seiner Herkunft: Botanisch gesehen gehört Feldsalat zur Familie der Baldriangewächse. Die darin enthaltenen ätherischen Baldrian-Öle verleihen dem knackigen Grün sein typisch nussiges Aroma. Während er auf die Geschmacksnerven besonders anregend wirkt, hat Feldsalat auf das Nervensystem dadurch einen beruhigenden Einfluss. Denn Baldrian hilft bekanntermaßen gegen Schlafstörungen und Nervosität.

Feldsalat-Hochburg im Westen

Mit fast 40 Prozent der Ackerfläche ist Rheinland-Pfalz die Hochburg des Feldsalat-Anbaus in Deutschland, gefolgt von Baden-Württemberg (30 Prozent) und Niedersachsen (19 Prozent). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2.417 Hektar des grünen Blattgemüses angebaut. Damit gehört der Feldsalat unter den Salaten zur zweitwichtigsten Kultur im Freilandanbau (18 Prozent) – nur knapp hinter dem Eisbergsalat, der mit 27 Prozent den ersten Platz belegt. (Quelle: AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH, 2016)

Winterlicher Vitaminlieferant

Zwar belegt der Feldsalat im deutschen Salatanbau „nur“ den zweiten Platz. Geht es jedoch um die Inhaltsstoffe, lässt er sich nichts vormachen. Reich an Provitamin A und Vitamin C, ist er die gesündeste aller Salatarten und damit das perfekte Gemüse, um gesund und fit durch den Winter zu kommen. Außerdem versorgt er dank seinem hohen Eisen- und Folsäuregehalt insbesondere Schwangere mit lebenswichtigen Nährstoffen.

Der perfekte Begleiter

Feldsalat ist das ganze Jahr über im Handel verfügbar. Hochsaison hat er jedoch im September und Oktober sowie im Januar und Februar. Das macht ihn besonders in der kalten Jahreszeit zum perfekten Begleiter für ein herzhaftes Wintermenü – zum Beispiel in Kombination mit gebackenen Champignons und selbstgemachten Kartoffelchips, verfeinert mit einem Petersiliendressing (siehe Rezept). Dieses Gericht ist einfach und gesund zugleich und rundet so jedes winterliche Gericht wunderbar ab.

Quelle: BVEO / www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Rezept: Feldsalat mit Petersiliendressing, gebackenen Champignons und Kartoffel-Chips

Für 4 Personen

Zutaten für den Salat:

  • 300 g Feldsalat
  • 50 g Kürbiskerne
  • 100 g Champignons
  • 20 g Mehl
  • 50 g Paniermehl
  • 1 Ei
  • 2 Prisen Meersalz
  • 150 ml Rapsöl

Zutaten für das Petersilienwurzeldressing (Grundmasse für das Feldsalatdressing):

  • 100 g Petersilienwurzel
  • 20 g Schalotten
  • 10 g Butter
  • 40 ml Weißwein
  • 50 ml Milch

Zutaten für das Feldsalatdressing:

  • 3 g Dijonse
  • 25 ml weißer Balsamic
  • 30 ml Petersilienwurzelgrundmasse (siehe oben)
  • 5 g Waldhonig

Zutaten für die Kartoffelchips:

  • 1 Kartoffel
  • 3 Prisen Meersalz
  • 200 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl, raffiniertes Sonnenblumenöl o.ä.)

Zubereitung:

  1. Den Feldsalat waschen und trockenschleudern.
  2. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer bis starker Hitze rösten.
  3. Die Champignons sauber bürsten und leicht mit Mehl bedecken. Überschüssiges Mehl abklopfen. Anschließend das Ei verquirlen, die Champignons durch das Ei ziehen und danach mit dem Paniermehl panieren. Das Öl auf 160 °C erhitzen und die panierten Champignons etwa 1 Min. darin ausbacken. Auf ein Küchentuch geben, salzen.
  4. Die Schalotten schälen und in feine Streifen schneiden. Die Petersilienwurzel schälen und in dünne Scheiben scheiden. Beides in Butter bei milder Hitze andünsten. Mit Weißwein ablöschen und bei kleiner Hitze garen.
  5. Die Milch zugeben und einmal leicht aufkochen. Dann das Ganze pürieren. Die Masse durch ein feines Sieb passieren.
  6. Den Senf mit dem weißen Balsamico vermengen, leicht erhitzen und den Honig dazugeben. Mit Meersalz abschmecken. Jetzt die Petersilienwurzelgrundmasse dazugeben und gut vermengen.
  7. Die Kartoffel schälen und mit einem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden. Dann mit gesalzenem, kochenden Wasser übergießen, auf einem Küchenpapier trocken legen und bei 160 °C in Fett ausbacken. Auch die Chips auf ein Küchenpapier geben und salzen. Je nach Geschmack können die Chips unterschiedlich gewürzt werden, etwa mit Currypulver, Paprikapulver, Pfeffer aus der Mühle.
  8. Den Salat mit dem Dressing marinieren und mittig anrichten. Die gebackenen Champignons an den Rand des Tellers geben und mit den gerösteten Kürbiskernen garnieren. Kartoffelchips zur Deko auf den Salat geben.

Zeit: ca. 35 Min.
Rezept & Foto: BVEO / www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Schwarzwurzel-Möhren-Curry BVEO

Schwarzwurzel-Möhren-Curry

Ursprünglich auch Indien stammend, sind Curry-Rezepte auch in der thailändischen und englischen Küche beliebt. Und bei uns kommen die vielseitigen Eintopfgerichte immer häufiger auf den Tisch. Kein Wunder: In den Topf kommt, was schmeckt. Und die würzigen Saucen glänzen zum Beispiel mit Chili, Kurkuma, Koriander, Ingwer Zimt oder Nelken.

Schwarzwurzel-Möhren-Curry

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g Hirse
  • 2 große Möhren, geschält
  • ½ Knolle Sellerie, geschält
  • ½ saurer Apfel (z.B. Boskop), entkernt
  • 1 Zitrone
  • 500 g Schwarzwurzeln
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, geschält und fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
  • 1cm Ingwer, geschält und fein gehackt
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 kleine rote Chili, geputzt, entkernt und fein gehackt (Menge nach Geschmack)
  • ½-1 TL schwarzer Kümmel
  • 2 TL Curry
  • 1½ TL Salz
  • 4 Datteln ohne Kern, gehackt
  • 300-400 ml Hafermilch
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • ½ Bund Koriander, geputzt

Zubereitung:

  1. Hirse nach Packungsanleitung kochen. Währenddessen Möhren, Sellerie und Apfel in sehr feine Scheiben schneiden. Schale der Zitrone abreiben und Zitrone pressen. Zitronenschale beiseite stellen und die Hälfte des Safts in eine Schüssel mit Wasser geben.
  2. Schwarzwurzeln in der Spüle unter laufendem Wasser (am besten mit Einweghandschuhen) waschen und danach in das Zitronenwasser geben. Nach dem Schälen schräg in etwa 0,5 cm feine Scheiben schneiden und wieder zurück in das Zitronenwasser geben.
  3. Olivenöl in einem großen Topf oder Wok erhitzen und Zwiebel, Knoblauchzehe, Ingwer, Lorbeerblätter und Chili etwa 5 Min. darin anbraten. Schwarzen Kümmel, Curry, Zitronenschale und Salz dazugeben und weitere 3 Min. anbraten, bis es duftet.
  4. Danach die Schwarzwurzeln aus dem Wasser holen, trocken tupfen und zusammen mit Möhren, Sellerie, Apfel und Datteln etwa 8 Min. bei mittlerer Hitze anbraten. Evtl. etwas Öl dazugeben. Mit Hafermilch ablöschen. Bei reduzierter Temperatur etwa 15–20 Min. mit geschlossenem Deckel einkochen, sodass eine cremige Sauce entsteht und das Gemüse bissfest gegart ist. Mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas von dem restlichen Zitronensaft abschmecken.
  5. Hirse auf Schalen verteilen und das Schwarzwurzel-Möhren-Curry darauf geben. Mit Koriander bestreuen und genießen.


Foto & Rezept: BVEO / www.deutsches-obst-und-gemuese.de mit Ariane Bille.

Heidelbeer-Schmand-Tarte

Rezept: Heidelbeer-Schmand-Tarte

Dank der Konservierung im Glas, vorzugsweise als Marmelade, steht die Heidelbeere ganzjährig auf unserem Frühstückstisch. Frische Heidelbeeren gibt’s im Sommer.

Rezept: Heidelbeer-Schmand-Tarte

Zutaten für den Belag:

  • 500 g Heidelbeeren

Zutaten für den Rührteig:

  • 100 g Butter,
  • 100 g Zucker,
  • 2 Eier,
  • 100 g Mehl,
  • 100 g Haselnüsse, fein, gemahlen,
  • 2 TL Vanillezucker,
  • 1 TL Backpulver

Zutaten für den Rahmguss:

  • 150 g saure Sahne,
  • 1 EL Speisestärke,
  • 2 Eier,
  • Mark einer Vanilleschote,
  • 100 g Zucker,
  • Abrieb von einer halben unbehandelten Zitrone

Zubereitung:

  1. Die weiche Butter mit Zucker, Eiern und Vanillezucker über einem Wasserbad schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver sieben und mit den gemahlenen Haselnüssen vermischen. Die Buttermischung mit der Mehlmischung vermengen, dann den Teig eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Anschließend ausrollen und in die Tarteform füllen. Die Heidelbeeren nach belieben darauf verteilen.
  2. 20 Min. bei 175 °C in den vorgeheizten Backofen geben.
  3. Danach den Rahmguss auf der Tarte verteilen und weitere 20 Min. bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) backen, bis eine schöne Bräunung entsteht.

Zeit: ca. 45 Min.
Rezept & Foto: BVEO

Orientalischer Möhren-Zucchini-Salat mit Kichererbsen und geröstetem Sesam

Orientalischer Möhren-Zucchini-Salat mit Kichererbsen und geröstetem Sesam

Die orientalische Küche lockt mit wunderbar duftenden Gewürzen, Kräutern und der typischen Gemüse-Power, die jedes Essen zum aromatischen Ereignis machen.

Orientalischer Möhren-Zucchini-Salat mit Kichererbsen und geröstetem Sesam

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 große Möhren,
  • 4 Zucchini,
  • ½ TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin),
  • ½ TL Paprikapulver,
  • 1 Knoblauchzehe,
  • 1 EL Honig,
  • Saft einer Zitrone,
  • 5 EL Olivenöl (oder Arganöl),
  • 1 Bund frischer Koriander,
  • 1 Dose vorgekochte Kichererbsen,
  • 2 TL Ras-el-Hanout, Gewürzmischung,
  • 2 EL Sesam, etwas Salz

Für den Saucen-Dip:

  • 100g Joghurt,
  • 3 EL Tahini, (Sesampaste),
  • ½ Bio-Zitrone (Saft + Schale)

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200°C vorheizen.
  2. Geschälte Möhren und Zucchini mit einem Spiralschneider zu langen Gemüse-Spaghetti verarbeiten. Wenn Sie keinen Spiralschneider haben, können Sie alternativ auch eine Reibe oder einen Gemüseschäler benutzen.
  3. Die Zucchini-Spaghetti mit Küchenpapier abtupfen, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen.
  4. In einer großen Schüssel Öl, Zitronensaft, Honig, Kreuzkümmel und Paprikapulver mit dem gepressten Knoblauch, Salz und der Hälfte des Korianders zusammenrühren. Die Gemüse-Spaghetti dazu geben, unterheben und die Schüssel zur Seite stellen.
  5. Die Kichererbsen aus der Dose nehmen, waschen, gut trocknen und auf einem Backblech ausbreiten. Ein bisschen Olivenöl, Ras-el-Hanout, Chiliflocken (optional) und Salz dazugeben. Dann in den vorgeheizten Ofen schieben.
  6. Während der 30-40-minütigen Backzeit die Kichererbsen ein- bis zweimal schütteln bzw. wenden, damit sie gleichmäßig braun werden. Die Kichererbsen sind fertig, wenn sie knackig und goldbraun sind.
  7. Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett ca. eine Minute lang rösten. Dann Kichererbsen und Gemüse vermischen, und den gerösteten Sesam sowie den restlichen Koriander dazugeben.
  8. Für den Saucen-Dip Joghurt, Sesampaste (Tahini) und Zitronensaft vermischen und leicht salzen. Zitronenschale darüberreiben.

 

Zeit: ca. 60 Min.
Rezept & Foto: BVEO