Tag : Gemüse

Grillspieß_cBVEOArianeBille_8q

Gegrillte Antipasti-Spieße mit Halloumi und Kräuterdip

Feste, saftige Gemüsesorten, allen voran Zucchini, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Fenchel, Spargel, Mais, Paprika, Kürbis, Kartoffeln oder Zwiebeln, eignen sich bestens für’s Barbecue – im Ganzen, in Scheiben geschnitten oder gefüllt! Auch ein „angegrillter“ Pak Choi mit Sojasauce ist ein Hochgenuss! Frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Salbei sind dabei die idealen Begleiter des Grillguts – entweder direkt auf dem Grill oder in Kräuterbutter und selbstgemachten Dips.

Zutaten für 8 Spieße

Für die Spieße:

  • 225 g Halloumi
  • 200 g rote Paprika
  • 250 g Zucchini
  • 4 rote Zwiebeln
  • 2 Zuckermaiskolben (vorge­gart)
  • 8 Schaschlikspieße
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5–6 EL Olivenöl
  • Meersalz und Pfeffer

Für den Dip:

  • jeweils 3 Zweige Minze
  • Basilikum und Petersilie
  • 1 Limette
  • 500 g Quark
  • 3 TL Tahini
  • 2–3 TL Honig
  • Meersalz und Pfeffer

Zubereitung

  • Grill vorbereiten oder den Grill im Backofen vorheizen. Halloumi in Würfel schneiden. Paprika und Zucchini putzen und ebenfalls würfeln.
  • Zwiebeln schälen und vierteln. Mais mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden.
  • Halloumi und Gemüse nacheinander auf Schaschlik-spieße spießen. Knoblauch schälen, pressen und mit 3 EL Olivenöl und Salz und Pfeffer verrühren. Spieße damit bestreichen und 5 Min. ziehen lassen.
  • Kräuter waschen und hacken. Limette auspressen und den Saft zusammen mit den gehackten Kräutern unter den Quark mischen.
  • Tahini und Honig dazu geben, alles gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Spieße grillen bis das Gemüse gar ist. Mit etwas Olivenöl beträufeln und zusammen mit dem Kräuterdip genießen.

Foto und Rezept: BVEO http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Kohlrabi Carpaccio_cMelina Kutelas

Kohlrabicarpaccio mit gerösteten Nüssen

Ein schnelles Gericht für warme Sommertage. Leicht und lecker.

Zutaten für 2 Portionen

1 Kohlrabi

2 EL Haselnüsse

Saft von 1/2 Zitrone

4 EL Olivenöl

frische Kräuter
(Dill, Petersilie)

frische Blüten als Deko

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1. Kohlrabi schälen, in sehr dünne Scheiben schneiden und einsalzen. Zarte Blätter aufheben.

2. Haselnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten.

3. Eingesalzene Kohlrabischeiben locker auf einer Unterlage drapieren, mit Zitronensaft und -Olivenöl marinieren, mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Mit den Kohlrabiblättern anrichten und mit Nüssen -bestreuen.

Zeit: ca. 10 Min.

Pro Portion: ca. 90,2 kcal,

Foto und Rezept: Melina Kutelas

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 4/2019

GU Asset ID: 918527

Rotkohl-Slaw-Wraps mit Lupine

Wer wenig Zeit hat, für den sind die Rotkohl-Slaw-Wraps mit Lupine genau das Richtige.

Zutaten Für 4 Portionen

Für den Rotkohl-Slaw

500 g Rotkohl

Salz

2 Möhren

1 rote Zwiebel

4 Stängel Petersilie

Für das Dressing

200 g Mango
(Fruchtfleisch ohne Stein)

80 g Mandelmus (aus dem Glas)

2 EL Olivenöl

4 EL Apfelessig

Salz, Pfeffer

Für die Wraps

200 g Lupinenfilet (Bioladen)

1 EL Olivenöl

4 Tortillas (Weizenfladen
à 25 cm Durchmesser)

Außerdem Butterbrotpapier

Zubereitung:

Rotkohl-Slaw:

1. Vom Rotkohl die äußeren Blätter entfernen, den Kohl waschen, putzen, vierteln und den Strunk keilförmig herausschneiden.
Die Kohlblätter quer in feine Streifen schneiden. In einer großen Schüssel mit 1 TL Salz mischen und mit den Händen (am besten mit Küchenhandschuhen arbeiten!) ca. 5 Min. kräftig kneten.

2. Die Möhren putzen, schälen und grob raspeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilie abbrausen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken.

3. Möhren, Zwiebel und Petersilie zum Rotkohl geben und mischen.

Dressing:

1. Die Mango schälen, Fruchtfleisch grob würfeln.

2. Mit dem Mandelmus, Olivenöl und Essig in einem Rührbecher mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Das Dressing unter die Kohlmischung mengen und
ca. 15 Min. ziehen lassen.

Wraps:

1. Das Lupinenfilet in feine Streifen schneiden und im heißen Öl in einer Pfanne bei mittlerer bis starker Hitze 2–3 Min. unter Wenden braten, warm halten.

2. Die Tortillafladen nach Packungsangabe in der Pfanne oder im Ofen erwärmen, jeweils ein Viertel vom Salat und von den Lupinenstreifen darauf verteilen. Die Wraps fest einrollen, in Frischhaltefolie wickeln. Zum Servieren mit -einem scharfen Messer schräg halbieren und am unteren Ende in Butterbrotpapier wickeln.

Zeit: ca. 30 Minuten Pro Portion: ca. 535 kcal, 22 g E, 27 g F, 51 g KH

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 4/2019

Organic Artichokes on  rustic wooden board

Allroundtalent aus dem Süden

Die Artischocke gilt als Delikatesse und Heilpflanze. Von ihrem besonderen Geschmack und ihren positiven Eigenschaften können wir das ganze Jahr über profitieren.

Brokkoli und Blumenkohl sind hierzulande bekannt – doch die Artischocke fristet immer noch ein Schattendasein. Dabei ist sie genau wie die anderen beiden Gemüsesorten eine distelartige Pflanze und gehört zur Familie der Korbblütler. Die Heimat der Artischocke ist der östliche Mittelmeerraum, aber in welchem Land die Artischocke genau ihren Ursprung hat und seit wann es sie überhaupt gibt, ist nicht bekannt. Eins steht jedoch fest: Bereits die Ägypter und Römer schätzten ihren Geschmack und ihre heilende Wirkung. Allgemein gilt die Artischocke als Delikatesse, die weltweit angebaut werden kann. Sie gedeiht überall dort, wo mildes Klima herrscht, da sie frostempfindlich ist und die Wärme liebt. In Europa wird die Artischocke in Italien, Spanien oder Frankreich angebaut. Auch in Deutschland können Artischocken angepflanzt werden, auch wenn die Gegebenheiten nicht optimal sind. Im Handel sind Artischocken das ganze Jahr über erhältlich, da sie in den Anbauländern zu unterschiedlichen Zeiten geerntet werden. In den Monaten Oktober bis Juli kommen die bei uns erhältlichen Artischocken vorwiegend aus Italien und Spanien und von April bis Dezember meistens aus Frankreich. Die kleinen, jungen Artischocken sind bereits im Frühling auf dem Markt erhältlich und gelten als Delikatesse. Das Besondere an ihnen ist ihr intensiver und kräftiger Geschmack sowie die Tatsache, dass sie ohne große Verarbeitung und inklusive ihres Stiels gekocht oder gebraten -werden können.

Vielfalt an Sorten

Grundsätzlich existieren mehrere Sorten der Artischocke, deren Blätter sortenabhängig grün oder violett verfärbt sind. Im Allgemeinen werden Artischocken je nach Anbaugebiet nach Form, Farbe und Größe unterschieden. Es gibt Sorten mit rundem, zylindrischem oder oval geformtem Blütenkopf. Die Form des Blütenkopfs ist entscheidend für die Größe des fleischigen -Blütenbodens. Da die runden Sorten den größten aufweisen, sind diese bei uns beliebter als die anderen beiden -Formen. Die Blätter der Artischocke -liegen dachziegelartig übereinander. An ihrem unteren Ende weisen sie -fleischige, essbare Verdickungen auf. In geöffnetem Zustand leuchtet der Blütenstand der Artischocke intensiv. Eine einzelne -Artischocke wiegt bis zu 500 Gramm und kann 12 bis 13 Zentimeter groß werden. Die Artischockenpflanze kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Die Knospen werden in geschlossenem -Zustand geerntet.

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Artischocke sich fest anfühlt und schwer in der Hand liegt. Dabei sollten die Außenblätter nicht verfärbt und eingetrocknet sein, da dies ein Zeichen für eine falsche Lagerung ist. Ein wichtiges Indiz ist der Stiel der Artischocke. Dieser gilt als Wasserspender für die Knospe. Je länger der Stiel, desto länger bleibt die Artischocke frisch. Grundsätzlich neigt die Artischocke schnell zum Austrocknen, weshalb sie im Idealfall am Kauftag zubereitet werden sollte. In ein feuchtes Tuch gewickelt, hält sie sich aber auch wenige Tage im Gemüsefach.

Kulinarischer Genuß

In der Küche ist die Artischocke ein wahres Allroundtalent und sehr vielseitig einsetzbar. Durch ihren aromatischen, süßlichen bis leicht herben Geschmack verfeinert sie die meisten Gerichte. Dabei gelten die Blätter im Vergleich zu den Artischockenherzen als milder im Geschmack. Die Artischocke kann gekocht, frittiert oder gebraten zubereitet werden. Besonders gut passt sie zu Fleisch, anderen Gemüsesorten, Nudeln und Kartoffeln. Auch als Belag auf Pizza oder als -Bestandteil einer Tarte ist sie sehr beliebt. Die Blätter eignen sich gut als Vorspeise, wenn sie zusammen mit Dips serviert werden. Darüber hinaus können junge Artischocken auch in rohem Zustand mit etwas Olivenöl oder in Salaten verzehrt werden.

Svenja Humme

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 04/2019

05_Rhabarberkuchen

Upside-Down-Rhabarberkuchen

Bevor die Rhabarber-Saison am 24. Juni endet – hier schnell ein köstliches Rezept:

Upside-Down-Rhabarberkuchen

Zutaten für eine Spring- oder Brownie-Form:

Für den Teig:

– 250 g gemahlene Mandeln

– 100 g Mehl

– 150 g Zucker

– 4 Eier

– 1 Bio-Zitrone

– 1 TL Backpulver

Außerdem:

500 g Rhabarber

– 25 g Zucker

– 2 EL Butter

Zubereitung:

1. )Den Ofen auf 180°C vorheizen. Zwei oder drei Rhabarberstangen in 1 cm dicke Streifen schneiden. Die Form mit 2 EL Butter einfetten, besonders großzügig auf dem Boden der Form. Den Zucker darauf verteilen, dann den geschnittenen Rhabarber dicht an dicht hineinlegen. Die Reste vom Rhabarber und die übrigen Stangen fein würfeln, sie werden später unter den Teig gemischt.

2.)Eier und Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen, bis die Masse hellgelb und luftig geworden ist. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Schale und Saft zusammen mit den Mandeln, dem Mehl und dem Backpulver dazugeben. Alles kurz mit dem Mixer verrühren. Zum Schluss den klein geschnittenen Rhabarber unterrühren.

3.) Den Teig vorsichtig auf dem Rhabarber in der Backform verteilen und glatt streichen. Für etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, die Ränder mit einem Messer von der Form lösen und ihn vorsichtig auf eine Kuchenplatte stürzen. Falls der Rhabarber beim Stürzen in Mitleidenschaft gezogen wurde, kann man die Fehler ganz einfach mit einer Gabel oder den Fingern richten.

Rezept und Foto: BVEO / www.deutsches-obst-und-gemuese.de

BVEO_Tomaten_cshutterstockFotokostic

Tomaten

Ob Cherrystrauchtomate, Rispentomate, Strauchtomate, Cherry-Datteltomate, Kirschtomate, Flaschen- oder Fleischtomate – mit durchschnittlich 8,3 kg Pro-Kopf-Verbrauch ist das leuchtend rote Nachtschattengewächs das erklärte Lieblingsgemüse der Deutschen.

Als Nachtschattengewächs gehört die Tomate auch in die Kategorie des sogenannten Fruchtgemüses und ist deshalb mit Auberginen, Gurken, Kürbissen und Zucchini verwandt.

Tomaten werden hierzulande von April bis Oktober geerntet – allein 2016 waren das mehr als 85.000 Tonnen! Auffällig ist, dass sich gerade die Snack-Tomate mehr und mehr als gesundes Trend-Gemüse in Deutschland durchsetzt. Ihr Marktanteil ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und lag 2016 bei 53,6%.

Lagerung

Am besten werden Tomaten außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt. Bei Zimmertemperatur halten Tomaten bis zu 2 Wochen. Im Kühlschrank verlieren sie, des Weiteren, schnell ihr Aroma und ihre Haltbarkeit. Außerdem sollten Tomaten abseits von anderem Obst und Gemüse aufbewahrt werden. Grund hierfür ist das Hormon Ethylen, das von Tomaten verströmt wird: Es beschleunigt den Stoffwechsel von Obst und Gemüse und somit die Reifung – wodurch sich die Haltbarkeit natürlich verkürzt.

Ernährung & Gesundheit

Tomaten enthalten, neben viel Vitamin C und Folsäure, das B-Vitamin Folat. Außerdem ist der Farbstoff Lykopin in Tomaten enthalten, welcher für die rote Farbe verantwortlich ist. Dieser kann als leichter Sonnenschutz im Körper wirken.

Verwendung

Aufgrund der hohen Vielfalt der Tomatensorten, gibt es ebenfalls eine ebenso hohe Vielzahl an Verwendungsmöglichkeiten. Sie lassen sich geschmacklich mit fast Allem kombinieren, ob überbacken, als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten oder roh im Salat, vieles ist möglich.

Noch mehr Informationen zu Tomaten und leckere Rezepte bei „Deutschland Mein Garten“ (BVEO) www.deutsches-obst-und-gemuese.de

BVEO_Mairueben-Teaser-2x13

Mairüben

Die Mairübe oder Mairübchen, auch Navette genannt, ist eine Gemüsepflanze mit essbarer Wurzel. Sie ist eine besondere Form der Speiserübe.

Mairüben sind Gemüsepflanzen mit essbarer Wurzel. Sie ist eine besondere Form der Speiserübe. Mairüben tragen ihren Namen, weil sie im Mai geerntet werden. Bereits in der Antike wurde sie verwendet und vor der Einführung der Kartoffel war sie von besonderer Wichtigkeit im europäischen Raum. Mairübchen gibt es in weiß und mit rötlicher Färbung, letztere werden auch Navetten genannt.

Lagerung der Mairübe

Die Rüben bleiben ein bis zwei Wochen nach der Ernte im Kühlschrank frisch, es empfiehlt sich allerdings das Laub vor der Lagerung zu entfernen, da dies die Lagerungsfähigkeit verlängert. Auf das Waschen der Rüben vor der Lagerung sollte man ebenfalls verzichten, da sie sonst schnell weich und schrumpelig werden. Alternativ können Mairüben auch in feuchtem Sand eingeschlagen und anschließend in einer Kiste gelagert werden.

Verwendung der Mairübe

Mairüben sind ein eher traditionelles Gemüse, weshalb sie in gängigen Kochbüchern eher selten anzutreffen ist. Sie können sowohl gekocht als auch roh verzehrt werden. Bei Letzterem empfiehlt es sich die Mairübe zu schälen, da sie eine sehr feste Schale besitzt. Die Mairübe enthält Senföle, die für eine leichte Schärfe sorgen. Darüber hinaus sind Mairüben besonders zart.

022_2_spargel_primavera_016[701549]

Veganer Spargel Primavera

Macht satt und zufrieden: Veganer Spargel Primavera

Zutaten für 4 Personen

je 500 g weißer und grüner Spargel (möglichst gleich dicke Stangen)

100 g Haselnusskerne

1 Bio-Zitrone

1Bund Frühlingszwiebeln

3 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

2 Knoblauchzehen

250 g Kirschtomaten mit Rispen

1 TL Aceto balsamico

1 Prise Zucker

100 g Baby-Spinat

Zu dem herzhaften Gemüse schmecken -Röstkartoffeln ausgezeichnet. Dafür pro Person 250 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) mit Schale nicht zu weich kochen und auskühlen lassen. Dann die Kartoffeln schälen, halbieren oder vierteln und bei mittlerer Hitze in etwas
Öl knusprig braten. Dabei mit Salz würzen.
Nicht zu häufig wenden, sonst kann sich keine Kruste bilden und die Kartoffeln lösen sich
nicht vom Pfannenboden.

 

Zubereitung:

1. Den Spargel waschen, trocken tupfen und die Enden abschneiden. Den weißen Spargel ganz, den grünen nur im unteren Drittel -schälen. Die Haselnüsse grob hacken. Zitrone heiß -abwaschen, abtrocknen und die Schale fein -abreiben. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und schräg in Stücke schneiden.

2. Die Haselnüsse in einer beschichteten -Pfanne so lange rösten, bis sie duften. Aus der Pfanne nehmen. 2 EL Öl in die heiße Pfanne geben, den Spargel darin anbraten, Deckel -auflegen. Den Spargel in ca. 8 Min. bei mittlerer Hitze weich garen. Dabei ab und zu wenden. Spargel mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden. -Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Zitronen-schale zum Spargel geben und ca. 3 Min. -weiterbraten. Gemüse in eine große Auflaufform geben und warmstellen.

3. Tomaten mitsamt Rispen waschen und trocken-tupfen. 1 EL Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und die Tomaten darin ca. 3 Min. braten. Mit Aceto balsamico ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Den Spinat waschen und trockenschleudern. Harte Stiele entfernen. Die Tomaten zum Spargel geben. Spargel mit Salz und Pfeffer abschmecken, Spinat unter-heben und mit gerösteten Haselnüssen anrichten.

 

Zubereitung: 50 Min.

Pro Portion: ca. 340 kcal, 9 g E, 29 g F, 10 g KH

 

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 03/2018

Italienischer Radicchio

Radicchio

Das italienische Salatgemüse Radicchio erkennt man schnell an seiner markanten roten Farbe. Auch geschmacklich heben sich die bitteren Blätter von anderen Salaten ab.

Anbau und Ernte

Wir bauen zwei Typen von Radicchio an: Den runden Typ „Chioggia“ sowie den schlanken Typ „Treviso“. Beide Typen zeichnen sich durch die tiefrote Farbe aus. Radicchio reagiert sehr empfindlich auf extreme Witterungsbedingungen, ausgeglichenes Klima trägt nachhaltig zur Anbausicherheit bei.

Zubereitungs- und Frischetipps

Waschen Sie die Blätter gründlich, aber nicht zu lange – am besten im stehenden Wasser. Man sollte nicht den Fehler machen, die Bitterstoffe durch langes Wässern der Salatblätter auszulaugen, denn dabei werden auch die wertvollen Vitamine mit fortgeschwemmt. Besser ist es, gegen die Bitterkeit geschmackliche Kontrapunkte zu setzen, beispielsweise durch die Zugabe von etwas Zucker ans Dressing.

Aroma: … leicht bis stark bittere Note, würzig und herb

Lagerung: … schnell verbrauchen, bei richtiger Lagerung etwa 2–3 Tage im Kühlschrank haltbar

Saison: … in der Zeit von Juni bis Oktober frisch vom Feld

tipp: Süßes Obst balanciert die Bitternote aus, wie etwa im Orangen-Radicchio-Salat.

Christian Verlag: Ulrike Kirmse_0056K05_61152

Samtige Topinambursuppe mit zweierlei Toppings

Leckeres Rezept für eine samtige Topinambursuppe mit zweierlei Toppings.

Für 2 Portionen

5 Topinambur

1 Karotte

1 Apfel

1 Zwiebel

1 kleines Stück Ingwer (1–2 cm)

1 TL Kokosöl

450 ml Gemüsebrühe

150 g Kokos-Kochcreme

feines Meersalz

frisch gemahlener weißer Pfeffer

Für die Toppings

1 Scheibe Vollkornbrot

1 EL Walnusskerne

2 Zweige Thymian

1 EL Olivenöl

50 g Radicchio

Zubereitung:

1. Für die Suppe die Topinambur, die Karotte und den Apfel schälen, waschen und grob würfeln. Die Zwiebel abziehen und würfeln. Den Ingwer schälen und fein hacken. Das Kokosöl in einem Topf erhitzen, die Topinambur, die Karotte, den Apfel, die Zwiebel und den Ingwer dazugeben und anbraten. Die Gemüsebrühe und die Kokos-Kochcreme angießen und abgedeckt bei mittlerer Temperatur etwa 15 Min. köcheln lassen. Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren und mit dem Salz und dem Pfeffer abschmecken.

2. Für die Croutons das Brot in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die Walnuss-kerne grob hacken. Den Thymian waschen und die Blättchen abzupfen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Brotwürfel, die Walnusskerne und den Thymian dazugeben und anrösten. Den Radicchio waschen und in feine Streifen schneiden. Die Suppe mit den Croutons und den Radicchiostreifen garnieren und servieren.-

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 2/2019