Tag : Kichererbsen

Orientalischer Möhren-Zucchini-Salat mit Kichererbsen und geröstetem Sesam

Orientalischer Möhren-Zucchini-Salat mit Kichererbsen und geröstetem Sesam

Die orientalische Küche lockt mit wunderbar duftenden Gewürzen, Kräutern und der typischen Gemüse-Power, die jedes Essen zum aromatischen Ereignis machen.

Orientalischer Möhren-Zucchini-Salat mit Kichererbsen und geröstetem Sesam

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 große Möhren,
  • 4 Zucchini,
  • ½ TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin),
  • ½ TL Paprikapulver,
  • 1 Knoblauchzehe,
  • 1 EL Honig,
  • Saft einer Zitrone,
  • 5 EL Olivenöl (oder Arganöl),
  • 1 Bund frischer Koriander,
  • 1 Dose vorgekochte Kichererbsen,
  • 2 TL Ras-el-Hanout, Gewürzmischung,
  • 2 EL Sesam, etwas Salz

Für den Saucen-Dip:

  • 100g Joghurt,
  • 3 EL Tahini, (Sesampaste),
  • ½ Bio-Zitrone (Saft + Schale)

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200°C vorheizen.
  2. Geschälte Möhren und Zucchini mit einem Spiralschneider zu langen Gemüse-Spaghetti verarbeiten. Wenn Sie keinen Spiralschneider haben, können Sie alternativ auch eine Reibe oder einen Gemüseschäler benutzen.
  3. Die Zucchini-Spaghetti mit Küchenpapier abtupfen, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen.
  4. In einer großen Schüssel Öl, Zitronensaft, Honig, Kreuzkümmel und Paprikapulver mit dem gepressten Knoblauch, Salz und der Hälfte des Korianders zusammenrühren. Die Gemüse-Spaghetti dazu geben, unterheben und die Schüssel zur Seite stellen.
  5. Die Kichererbsen aus der Dose nehmen, waschen, gut trocknen und auf einem Backblech ausbreiten. Ein bisschen Olivenöl, Ras-el-Hanout, Chiliflocken (optional) und Salz dazugeben. Dann in den vorgeheizten Ofen schieben.
  6. Während der 30-40-minütigen Backzeit die Kichererbsen ein- bis zweimal schütteln bzw. wenden, damit sie gleichmäßig braun werden. Die Kichererbsen sind fertig, wenn sie knackig und goldbraun sind.
  7. Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett ca. eine Minute lang rösten. Dann Kichererbsen und Gemüse vermischen, und den gerösteten Sesam sowie den restlichen Koriander dazugeben.
  8. Für den Saucen-Dip Joghurt, Sesampaste (Tahini) und Zitronensaft vermischen und leicht salzen. Zitronenschale darüberreiben.

 

Zeit: ca. 60 Min.
Rezept & Foto: BVEO

Kichererbsen: Fröhliche Früchte

Kichererbsen: Fröhliche Früchte

Mit Kichererbsen kommt gute Laune in die Küche.

Das hat aber nichts mit dem lustigen Namen der Hülsenfrüchte zu tun, sondern vielmehr mit dem guten Geschmack und den gesunden Inhaltsstoffen. Wir haben unseren Helden der Küche (Kichererbsen) genauer unter die Lupe genommen und geschaut, was in ihm steckt.

Kichererbsen kannte man schon vor 8.000 Jahren in Vorderasien, wo sie als Futterpflanze und Nahrungsmittel genutzt wurden. Der lustige Name kommt aber nicht von der guten Laune, die die Kichererbse versprüht. Erbse heißt auf lateinisch „Cicer“, was man „Kiker“ spricht. Im Althochdeutsch entstand daraus der Name „Kihhira“, der dann zu „Kicher“ abgewandelt wurde. Besonders in Südeuropa, Asien, in arabischen Ländern und Nordafrika gehört die Kichererbse, die zur Familie der Schmetterlingsblüten zählt, zu den traditionellen Grundnahrungsmitteln. Sie findet sich in verschiedensten Gerichten wieder: So isst man in Libyen gerne „Falafel“, die frittierten Kichererbsenbällchen, in Italien reicht man einen Brei aus Kichererbsen und der Hummus aus Marokko ist als Beilage nicht weg zudenken.

Angebaut wird die Hülsenfrucht heute in Indien, Pakistan, Spanien, Nordafrika und in der Türkei. Der Handel bietet getrocknete Kichererbsen, gegarte im Glas oder in der Dose und Produkte mit Kichererbsenbasis, wie fertiger Aufstrich, Hummus, Kichererbsenmehl oder Falafelmischungen an. Bei uns werden meist die großen, gelblich-beigen Kichererbsen, die Kabuli-Typen, angeboten. Die kleineren dunkleren Desi-Typen sind eher selten zu finden. Kichererbsen haben einen milchigen und leicht nussigen Geschmack und verbreiten ein leichtmehliges Mundgefühl.

Was steckt drin?

Insbesondere für Vegetarier und Veganer sind Kichererbsen empfehlenswert. Sie enthalten sogar mehr Eiweiß als Fleisch und liefern eine große Portion Eisen (6 mg/100g) für die Blutbildung. Das ist ein adäquater Ersatz, wenn Fleisch nicht auf den Teller kommt. Darüber hinaus sind reichlich Kalzium und Ballaststoffe enthalten. Besonders letztere sättigen gut und wirken verdauungsfördernd. Wichtig: Rohe und getrocknete Kichererbsen müssen gekocht werden, da sie sonst giftig sein können. Der Grund: Darin ist Blausäure enthalten, die jedoch beim Kochen verschwindet.

Kichererbsen in der Küche

Kichererbsen sind sehr vielseitig und können in verschiedenen Variationen vom Frühstück bis zur Abendmahlzeit angeboten werden. Am Morgen schmeckt ein Aufstrich mit Kräutern oder Gemüseraspeln toll auf dem Brot. Kleine Pfannkuchen aus dem Mehl sind mit Obst und einer Crème aus Joghurt als süße Mahlzeit ein guter Start. Dabei benötigt man auch keine Eier, da das reichlich enthaltene Eiweiß gut bindet. Die Erbsen geben Geschmack im Eintopf, Suppe, im Curry oder gebraten in der Pfanne als leckere Beilage. Für die Grillparty eignen sich die kleinen Erbsen auch als Salat oder püriert mit Sesampaste als Dip für das Grillgut.

Die mild schmeckenden Kichererbsen harmonieren toll mit Zitrone, Koriander, Ingwer, Kokosmilch, Zimt, Piment, Kreuzkümmel, Petersilie und Granatäpfeln. Getrocknete Kichererbsen sollte man über Nacht in Wasser einweichen und vor der Verarbeitung 20 bis 30 Minuten ohne Salz kochen. Schneller geht die Zubereitung mit vorgegarten Kichererbsen. Einfach Dose oder Glas auf, Erbsen abspülen und weiter geht’s.

Iris Lange-Fricke

Entnommen aus: VF 05-14

Kichererbsen-Quinoa-Salat

Kichererbsen-Quinoa-Salat

Der Kichererbsen-Quinoa-Salat passt toll zu Gegrilltem und ist ein echter Sattmacher. Ideal zum Mitnehmen ins Büro oder für unterwegs.

Zutaten für 4 Personen:

  • 100 g roter Quinoa
  • 400 g Kichererbsen (gekocht) aus dem Glas
  • 200 g Cocktailtomaten
  • ½ Bund Blattpetersilie
  • 50 g Romanasalat
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 kleines Stückchen Ingwer
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Salz, Pfeffer frisch gemahlen
  • 1 Prise Koriander, gemahlen
  • Chili
  • Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Quinoa mit Wasser abspülen und mit der 2,5fachen Menge Wasser ca. 15 Min. weich garen. Abkühlen lassen. Die Kichererbsen abspülen und in eine Schüssel geben.
  2. Tomaten waschen und halbieren. Petersilie und Salat waschen, trocken schütteln und grob schneiden. Tomaten, Quinoa, Petersilie und Salat zu den Kichererbsen in die Schüssel geben.
  3. Zitrone abspülen, trocken tupfen, Schale abraspeln und Saft auspressen. Ingwer schälen und fein hacken. Saft und Schale mit Ingwer, Olivenöl und dem Agavendicksaft vermischen. Mit Chili, Pfeffer, Paprikapulver, Koriander und Salz abschmecken und unter den Salat geben. Etwas durchziehen lassen und evtl. nachwürzen.

Zeit: ca. 20 Min.

Pro Portion: ca. 306 kcal, 11 g EW, 12 g F, 37 g KH

 

Iris Lange-Fricke

Rezept entnommen aus: VF 05-14