Tag : kochen

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Panierte & gefüllte Spitzpaprika

Zutaten FÜR 3 4 PERSONEN

FÜR DIE PANADE

1 TL Basis-Würzpaste 80 g Kichererbsenmehl

FÜR DIE FÜLLUNG

500 g mehligkochende Kartoffeln (geschält) Salz 4 EL Rapsöl 150 g Zwiebeln (abgezogen und fein gewürfelt) 1 TL Kreuzkümmelsamen 1 TL gemahlene Kurkuma 1 TL Ingwer (geschält und sehr fein gewürfelt) 1 TL Meersalz 1 EL feine Misopaste oder Hefeflocken 50 g eingelegte mittelscharfe Peperoni, in Streifen geschnitten 100 g TK-Erbsen 1 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

AUSSERDEM

mittelgroße rote Spitzpaprika 50 g weißes Cashewmus 1 El weißer Balsamico-Essig 1 kleine Knoblauchzehe (abgezogen) 3 EL Olivenöl natürliches Salz schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen 100 g Reis- oder anderes Mehl 100 g Semmelbrösel 1 l Öl zum Frittieren

ZUBEREITUNG

1. Für die Panade die Basis-Würzpaste mit 180 Milliliter Wasser verrühren und mit dem Kichererbsenmehl zu einem glatten Teig mixen. Ruhen lassen.

2. Für die Füllung Kartoffeln in gut gesalzenem Wasser etwa 25 Minuten weich kochen. Abgießen und durch eine Presse drücken. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und das Öl hinein- geben. Zwiebelwürfel, Kreuzkümmel, Kurkuma und Ingwer darin 1 bis 2 Minuten kräftig anbraten, bis deutlich Röstfarbe zu sehen ist. Wenn der Röstan- satz am Boden zu schnell dunkel wird, mit einem Schluck Wasser ablöschen. Röstaromem lösen und weiter bei maximaler Hitze anbraten. Zum Schluss mit Meersalz, Misopaste und Peperoni würzen, TK-Erbsen dazugeben und alles vorsichtig mit der Kartoffelmasse vermengen. Mit Pfeffer abschmecken.

3. Die Spitzpaprika am Strunk abschneiden und entkernen, sodass die Hülle ganz bleibt. Bei 220 °C im Ofen rösten. Häuten und auskühlen lassen. 2 Spitzpaprika für die Soße beiseitelegen. Die restlichen mit dem Kartoffelteig füllen. Die Öffnung etwas zusammendrücken, sodass diese etwas flacher ist und zusammenklebt.

4. Für die Soße die beiden gerösteten und gehäuteten Spitzpaprika mit Cashewmus, Essig, Knoblauch und Olivenöl im Mixer glatt pürieren. Mit Salz, Essig und Pfeffer abschmecken. Eine Panierstraße aufbauen: eine Schüssel mit Mehl, eine Schüssel mit Panade und eine Schüssel mit Semmelbröseln. Die gefüllte Paprika zuerst mit Mehl bestäuben, dann durch die Panade ziehen und schließlich vorsichtig in den Semmelbröseln wenden und diese leicht andrücken. Wichtig: Gerade an der Öffnung muss genau gearbeitet werden, damit sie nicht aufplatzt. Um sicherzugehen, kann man sie auch mit einem Zahnstocher fixieren. Die Schoten auf ein Brett legen.

5. Das Öl zum Frittieren in einen kleinen Topf erhitzen, bis an einem hineingehaltenen Holzlöffel gleichmäßig kräftig Blasen aufsteigen. Die Paprikaschoten im heißen Fett etwa 4 Minuten goldbraun und knusprig frittieren. Erst eine Testpaprika frittieren, um zu sehen, ob sie hält. Hält sie nicht, doppelt panieren. Paprika etwas abkühlen lassen und mit der Soße und nach Belieben mit einem großen Salat genießen.

Zeit: ca. 40 Min.
Pro Stück: ca. 2800 kcal, 37 g EW, 1122 g F, 156 g KH

Rezept entnommen aus vegetarisch fit 4/2018

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Vegane Kräuter-Gemüsepfanne mit Hirse

Ein leckeres und sehr gesundes Gericht. Ganz einfach zubereitet und schnell auf den Tisch.

Zutaten für 4 Personen

 

  • 1 rote Zwiebel
  • 200 g Möhren
  • 1 Brokkoli
  • 8 Kirschtomaten
  • 3 Zweige Thymian
  • 4 Salbeiblätter
  • ½ Bund Petersilie
  • 1 Bio-Zitrone
  • 250 g Hirse
  • 3 EL Olivenöl
  • 6 große TL Kürbiskernmus
  • 2 TL Ahornsirup
  • Meersalz und Pfeffer
  • 20 g Kürbiskerne

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen und fein würfeln. Möhren putzen, waschen und der Länge nach halbieren. Brokkoli ebenfalls putzen, in kleine Röschen teilen und waschen. Brokkoli-Stiele schälen und in Scheiben schneiden. Tomaten putzen und waschen. Kräuter waschen, trocken schütteln und Petersilie hacken. Zitrone waschen, trocken reiben und die Schale abreiben.
  2. Hirse nach Packungsanleitung kochen.
  3. Währenddessen Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel mit Zitronenschale darin anbraten. Dann Möhren und Thymian hinzugeben und rundherum anbraten. 100–120 ml Wasser und 1 TL Meersalz hinzugeben und etwa 15–20 Min. mit verschlossenem Deckel garen, bis das Gemüse bissfest ist. 10 Min. vor Ende der Garzeit Brokkoli hinzufügen und mitgaren. Dann die Tomaten und den Salbei hinzugeben und 3–4 Min. offen garen, bis das Wasser verdampft ist. Zum Schluss mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
  4. Zitrone auspressen, Saft mit Kürbiskernmus und Ahornsirup vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Gemüse mit Hirse auf Teller verteilen, mit Kürbiskern-Zitronen-Sauce beträufeln, Kürbiskernen und Petersilie bestreuen und genießen.

Rezept und Foto: BVEO http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de

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Veganes Pad Thai mit grünen Bohnen & Tofu

Veganes Pad Thai mit grünen Bohnen & Tofu

Zutaten für 2 Personen:

100 g grüne Bohnen
150 g breite Reisnudeln
1 rote Zwiebel, 1 Karotte
50 g Champignons
100 g Tofu
1/2 TL Kurkumapulver
3 EL Erdnussöl
Für die Sauce
20 g Tamarindenpaste
3 EL Sojasauce
1 EL Sriracha
1/2 EL Limettensaft
1/4 TL brauner Zucker
AUSSERDEM
1 Frühlingszwiebel
100 g Sojasprossen
1/4 Bund Koriander
3 EL Erdnüsse geröstet (grob gehackt)
1 Limette

Zubereitung:

1. Bohnen 4 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, anschließend abgießen und unter fließendem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen und beiseite stellen.
2. Ebenfalls am Vortag den Tofu in einen mit auf Küchenpapier ausgelegten tiefen Teller legen, ein Brett daraufsetzen und beschweren (z. B. mit Konservendosen). Dann 6 Stunden oder über Nacht ruhen lassen.
3. Am nächsten Tag die Salatblätter waschen, trocken tupfen und quer in feine Streifen schneiden. Das eingelegte Gemüse nochmals mischen und leicht abtropfen lassen. Die Nudeln nach Packungsanweisung in Wasser garen, in ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
4. Inzwischen den Tofu trocken tupfen und in Scheiben schneiden. Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin rundum braun anbraten, dann herausnehmen. Honig, Sojasoße, Barbecue-Soße und 100 ml Wasser dazugeben und alles bei mittlerer Hitze sirupartig dick einkochen lassen. Tofu wieder hinzufügen und unter vorsichtigem Wenden darin erwärmen, sodass er rundum schön von der Marinade überzogen ist; dabei sollte die Flüssigkeit fast zähflüssig einkochen.
5. Nudeln und Salat mischen und in Schalen geben, 1 EL Koriandergrün unter das eingelegte Gemüse mischen und auf Salat und Nudeln häufen, dabei mit etwas Einlegesud beträufeln. Tofu auf das Gemüse setzen, mit übrigem Koriander bestreuen.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Pro Portion: 585 kcal

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 4/2018

Foto und Rezept von Eat This: http://www.eat-this.org

Egyptian Bazaar and the Grand Bazaar in Istanbul. Turkey. Egyptian spice market

Eine Prise Geschmack – Gewürze

Schon seit Jahrtausenden wissen die ­Menschen, dass Gewürze ihre Speisen verfeinern. Vegetarisch fit hat mit Gewürz-Expertin Elena Kuss gesprochen.

Gewürze haben die Menschen schon immer fasziniert. Im Mittelalter sorgten sie sogar für einen Wettkampf zwischen ­Spanien und Portugal. Beide Länder suchten den
Seeweg nach Indien. Dort wuchsen die beliebten Pflanzen, aus denen erlesene Gewürze gemacht wurden. Dieser Wettkampf führte zur wohl bekanntesten Irrfahrt der Geschichte: die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus. Pfeffer war zur damaligen Zeit so wertvoll, dass er mit Gold aufgewogen wurde.

Kaufleute, die durch Pfeffer zu Reichtum gekommen waren, ­wurden Pfeffersäcke genannt. Die Firma Pfeffersack & Soehne knüpft an diese Tradition an: mit erlesenen und hochwertigen Gewürzen und Gewürzmischungen. Elena Kuss arbeitet für Pfeffersack & Soehne und kennt sich sehr gut mit den besonderen Zutaten aus. „Gewürze verändern jedes Gericht. Mich hat es irgendwann einfach gepackt. Auch wenn ich mich seit Jahren mit Gewürzen beschäftige, entdecke ich immer noch Neues“, berichtet Elena begeistert. Sie selbst habe mittlerweile eine große Sammlung der Geschmacksaromen zu Hause. „Aber ich habe nicht nachgezählt“, lacht die Gewürzexpertin.

Vor Licht und Hitze schützen

Wer im Supermarkt einkaufen geht, kommt unweigerlich an einem ausladenden Gewürzregal vorbei. Worauf bei der Auswahl zu achten ist? Wichtig sei, so Kuss, dass es sich um ganze Gewürze handelt, die idealerweise vor Licht und Hitze geschützt gelagert werden. „Das bedeutet, dass am besten keine Klarsichtverpackungen eingesetzt werden. Dann hat man auch schon im Supermarkt die Möglichkeit ein hochwertiges Gewürz zu erwerben.“ Ob Salz, Pfeffer, Zimt oder Vanille: Es lohnt sich, Produkte zu vergleichen, auszuprobieren und Unterschiede zu erschmecken.

Für die vegetarische und vegane Küche hätten Gewürze eine besondere Bedeutung, hebt die Hobbyköchin hervor. „Viele Geschmacksnoten kann man mit Gewürzen prima nachempfinden. Schärfe, Salzigkeit, Würzigkeit, Süße – mit den richtigen Gewürzen kann man die gesamte Geschmackspalette abdecken, ohne auf etwas verzichten zu müssen.“ Wir haben für Sie unsere Top 10 der Gewürze zusammengestellt. Folgen Sie unserer Gewürzroute und lernen sie Neues über die verschiedenen Geschmacksaromen.

Sebastian Appianing

Den vollständigen Artikel finden Sie in vegetarisch fit Ausgabe 03/2018.