Tag : Kräuter

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Kürbis-Kräuter-Salat

Wenn’s draußen kalt und ungemütlich wird, sind sonnige Farben und duftige Aromen die optimalen Stimmungsaufheller! So auch der Kürbis-Kräuter-Salat.

Zutaten für vier Personen:

· 1 kleiner Butternutkürbis (ca. 800 g) · 400 g Bulgur · 50 g Kürbiskerne · 1 Bd. glatte Petersilie · 1 Bd. Koriander · 1 Bd. Minze · 1 Granatapfel (oder nach Geschmack auch mehr) · 3 EL Olivenöl (+ 10 EL für das Dressing) · 4 EL weißer Balsamessig · 2 EL flüssiger Honig oder Agavendicksaft · 1 TL klein gestoßene Chiliflocken · Salz, Pfeffer · je nach Geschmack Blauschimmel-Käsebrösel für ein würziges Aroma

Zubereitung:

Den Butternut-Kürbis mit einem Sparschäler schälen und die Kerne entfernen. Danach in kleine Würfel schneiden. Bulgur in einem Sieb abspülen und zur Seite stellen. Den Kürbis bei mittlerer Hitze und mit 3 EL Olivenöl in einer Pfanne anbraten, dann etwa 100 ml Wasser dazugeben, Deckel drauf und weitere 5-6 Minuten dünsten. Den vorbereiteten Bulgur und ca. 700 ml Wasser zum Kürbis geben. Das Ganze bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze so lange dünsten, bis die Flüssigkeit aufgenommen und der Bulgur gar ist. Gegebenenfalls Wasser nachgießen. Danach in eine Schüssel umfüllen.

Die Kräuter waschen, trocken schütteln, Blätter von den Stängeln zupfen und hacken. Dann in den Salat geben und untermischen. Kürbiskerne ohne Fett anrösten und in den Kürbis-Kräuter-Salat mischen. Dann die Granatapfelkerne dazugeben (ein paar als Deko zurückbehalten) Aus Balsamessig, Olivenöl, Honig (oder Agavendicksaft), Chili das Dressing anrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Salat geben.

Wer es würziger mag, kann zerbröselten Blauschimmelkäse in den Salat geben. Dann den Kürbis-Kräuter-Salat anrichten und für’s Auge noch ein paar Granatapfelkerne darüber streuen. Fertig!

Foto und Rezept: BVEO https://deutsches-obst-und-gemuese.de/

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Vegane Kräuter-Gemüsepfanne mit Hirse

Ein leckeres und sehr gesundes Gericht. Ganz einfach zubereitet und schnell auf den Tisch.

Zutaten für 4 Personen

 

  • 1 rote Zwiebel
  • 200 g Möhren
  • 1 Brokkoli
  • 8 Kirschtomaten
  • 3 Zweige Thymian
  • 4 Salbeiblätter
  • ½ Bund Petersilie
  • 1 Bio-Zitrone
  • 250 g Hirse
  • 3 EL Olivenöl
  • 6 große TL Kürbiskernmus
  • 2 TL Ahornsirup
  • Meersalz und Pfeffer
  • 20 g Kürbiskerne

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen und fein würfeln. Möhren putzen, waschen und der Länge nach halbieren. Brokkoli ebenfalls putzen, in kleine Röschen teilen und waschen. Brokkoli-Stiele schälen und in Scheiben schneiden. Tomaten putzen und waschen. Kräuter waschen, trocken schütteln und Petersilie hacken. Zitrone waschen, trocken reiben und die Schale abreiben.
  2. Hirse nach Packungsanleitung kochen.
  3. Währenddessen Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel mit Zitronenschale darin anbraten. Dann Möhren und Thymian hinzugeben und rundherum anbraten. 100–120 ml Wasser und 1 TL Meersalz hinzugeben und etwa 15–20 Min. mit verschlossenem Deckel garen, bis das Gemüse bissfest ist. 10 Min. vor Ende der Garzeit Brokkoli hinzufügen und mitgaren. Dann die Tomaten und den Salbei hinzugeben und 3–4 Min. offen garen, bis das Wasser verdampft ist. Zum Schluss mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
  4. Zitrone auspressen, Saft mit Kürbiskernmus und Ahornsirup vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Gemüse mit Hirse auf Teller verteilen, mit Kürbiskern-Zitronen-Sauce beträufeln, Kürbiskernen und Petersilie bestreuen und genießen.

Rezept und Foto: BVEO http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Egyptian Bazaar and the Grand Bazaar in Istanbul. Turkey. Egyptian spice market

Eine Prise Geschmack – Gewürze

Schon seit Jahrtausenden wissen die ­Menschen, dass Gewürze ihre Speisen verfeinern. Vegetarisch fit hat mit Gewürz-Expertin Elena Kuss gesprochen.

Gewürze haben die Menschen schon immer fasziniert. Im Mittelalter sorgten sie sogar für einen Wettkampf zwischen ­Spanien und Portugal. Beide Länder suchten den
Seeweg nach Indien. Dort wuchsen die beliebten Pflanzen, aus denen erlesene Gewürze gemacht wurden. Dieser Wettkampf führte zur wohl bekanntesten Irrfahrt der Geschichte: die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus. Pfeffer war zur damaligen Zeit so wertvoll, dass er mit Gold aufgewogen wurde.

Kaufleute, die durch Pfeffer zu Reichtum gekommen waren, ­wurden Pfeffersäcke genannt. Die Firma Pfeffersack & Soehne knüpft an diese Tradition an: mit erlesenen und hochwertigen Gewürzen und Gewürzmischungen. Elena Kuss arbeitet für Pfeffersack & Soehne und kennt sich sehr gut mit den besonderen Zutaten aus. „Gewürze verändern jedes Gericht. Mich hat es irgendwann einfach gepackt. Auch wenn ich mich seit Jahren mit Gewürzen beschäftige, entdecke ich immer noch Neues“, berichtet Elena begeistert. Sie selbst habe mittlerweile eine große Sammlung der Geschmacksaromen zu Hause. „Aber ich habe nicht nachgezählt“, lacht die Gewürzexpertin.

Vor Licht und Hitze schützen

Wer im Supermarkt einkaufen geht, kommt unweigerlich an einem ausladenden Gewürzregal vorbei. Worauf bei der Auswahl zu achten ist? Wichtig sei, so Kuss, dass es sich um ganze Gewürze handelt, die idealerweise vor Licht und Hitze geschützt gelagert werden. „Das bedeutet, dass am besten keine Klarsichtverpackungen eingesetzt werden. Dann hat man auch schon im Supermarkt die Möglichkeit ein hochwertiges Gewürz zu erwerben.“ Ob Salz, Pfeffer, Zimt oder Vanille: Es lohnt sich, Produkte zu vergleichen, auszuprobieren und Unterschiede zu erschmecken.

Für die vegetarische und vegane Küche hätten Gewürze eine besondere Bedeutung, hebt die Hobbyköchin hervor. „Viele Geschmacksnoten kann man mit Gewürzen prima nachempfinden. Schärfe, Salzigkeit, Würzigkeit, Süße – mit den richtigen Gewürzen kann man die gesamte Geschmackspalette abdecken, ohne auf etwas verzichten zu müssen.“ Wir haben für Sie unsere Top 10 der Gewürze zusammengestellt. Folgen Sie unserer Gewürzroute und lernen sie Neues über die verschiedenen Geschmacksaromen.

Sebastian Appianing

Den vollständigen Artikel finden Sie in vegetarisch fit Ausgabe 03/2018.