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Superfoods

Fünf „Superfoods“ im Porträt

5x Superfoods sind naturbelassene Nahrungsmittelmit besonders vielen Vitalstoffen. Sie sollen positive „Superkräfte“ haben, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken und die Säure-Basen-Balance unterstützen. Wir stellen fünf von ihnen vor:

Aronia

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Die kleinen herbsüßen und blauschwarzen Früchte kommen ursprünglich aus Nordamerika. Inzwischen wachsen sie aber auch bei uns. Das in den Beeren reichlich enthaltene Vitamin C, die Folsäure, die Flavonoide und die Anthocyane wirken als Antioxidantien. Aronia schmeckt als Saft, im Smoothie oder getrocknet als Snack.

 

 

Chiasamen

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Die kleinen Kraftpakete sind sehr mineralstoff- und ballaststoffreich und liefern reichlich Omega-3 Fettsäuren und Aminosäuren. Nicht außer Acht gelassen werden sollte zudem der hohe Gehalt an Antioxidantien. Diese tragen zum Zellschutz bei, haben als Anti-Aging-Mittel einen positiven Effekt für schöne Haut und kämpfen gegen freie Radikale im Körper.

 

Granatapfel

shutterstock_63210970 800x600Der Granatapfel enthält reichlich Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ und positiv auf das Herz-Kreislauf- System wirken können. Der fruchtige Geschmack und die Optik kommen in Salaten, zu Kartoffeln, Couscous, Gemüse und in Desserts zur Geltung.

 

 

 

 Goji

shutterstock_237233869 800x600Die süßen roten Beeren sind reich an Vitamin C und B1, Kalzium, Eisen und sekundären Pflanzenstoffen mit einem hohen Antioxidantiengehalt. Sie können stimmungsaufhellend wirken und einen positiven Effekt auf Niere und Leber haben. Die Beeren schmecken toll zum Müsli, im Obstsalat oder auch im Dressing beim Kopfsalat.

 

 

Quinoa

shutterstock_273193328 800x600Quinoa hat seinen Ursprung in Südamerika und gehört als sogenanntes Pseudogetreide zu den Gräsern. Die glutenfreien Körner sind reich an wichtigen Aminosäuren, Eisen und Ballaststoffen. Quinoa kann als Beilage, Suppeneinlage, für Bratlinge, Bällchen, Aufläufe oder süße Speisen verwendet werden.

 

 

 

Laura Müller

Beitrag entnommen aus: VF 04-14

Basische Ernährung - Alles in Balance?

Basische Ernährung – Alles in Balance?

Sauer macht bekanntlich lustig. Das ist aber nicht immer richtig, denn säurebildende Nahrungsmittel können uns auch schlapp und müde machen. Eine basenreiche Ernährung hilft, den Säure-Basen-Haushalt in Balance zubringen. Kombiniert man dazu „Superfoods“, wird der Körper ausreichend mit Vitalstoffen versorgt.

Der Säure-Basen-Haushalt funktioniert wie das oberste Management im Körper und hält durch biochemische Prozesse den Ablauf des Stoffwechsels aufrecht. Je nach Aufgabe im Körper wird entweder eine saure oder basische Umgebung benötigt. Damit die Säuren- und Basenkonzentration im Körper in Balance vorliegt, muss das Säure-Basen Gleichgewicht dabei immer wieder reguliert werden. Je nach der Zusammensetzung der Speisen werden aus mineralstoffreichen Lebensmitteln eher Basen und aus kohlenhydrat- und eiweißreichen Lebensmitteln eher Säuren gebildet. Die Säuren binden sich an die Basen, um diese auszuscheiden. Sind zu viele Säuren im Körper unterwegs, können die Basen das Gleichgewicht nicht mehr richtig in Balance bringen.

Sauer und nicht lustig

Essen wir zu viele säurebildende Lebensmittel wie z.B. Fleisch, Milchprodukte, Eier, Fisch, Zucker, Alkohol oder Kaffee kann ein Ungleichgewicht entstehen. Vegetarier sind dabei schon gut aufgestellt, aber auch Getreide, Hülsenfrüchte und einige Gemüsearten können säuernd sein. Bei einer „Übersäuerung“ fühlen wir uns verstärkt müde und schlapp. Die Stimmung kann sich verschlechtern und der Stoffwechsel verlangsamt sich, die Haut wirkt fahl und blass. Man ist anfälliger für Infektionen und kann unter Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen, Rückenschmerzen und anderen Beschwerden leiden.

Basischer Ausgleich

Die Balance der Säuren und Basen können wir mit einer vorwiegend basischen Ernährung mit Gemüse, Obst, Kartoffeln und anderen pflanzlichen Lebensmitteln unterstützen. Der Körper wird entlastet, der Stoffwechsel aktiviert und die Verdauung angeregt. Wir spüren mehr Energie, mehr Leistungsfähigkeit und die Haut wirkt frischer.

Sie müssen aber nicht 100 Prozent auf basische Lebensmittel setzen. Wenn der basenbildende Teil bei 80 und der säurebildende Teil bei 20 Prozent liegt, wird das gut ausgeglichen. So ist es kein Problem, wenn auch mal Eier, Hülsenfrüchte oder Milchprodukte auf den Teller kommen oder ein Glas Wein bzw. ein Stück Schokolade genossen wird. Kaffee kann gut mit reichlich Flüssigkeit wie Wasser oder Kräutertee ausgeglichen werden. Den Schokoriegel am Abend können ein Smoothie, Knabbergemüse oder Trockenobst wiederwettmachen.

Tipp: Sie können Ihren Säure-Basen-Zustand mit einem pH-Messstreifen aus der Apotheke im Urin testen. Morgens wird der Wert naturgemäß sauer sein und bei ca.6,5 liegen. Liegt der pH-Wert im Laufe des Tages weiter unter 7, wird es Zeit für eine basenreiche Ernährung.

Iris Lange-Fricke

Beitrag entnommen aus: VF 04-14