Tag : Suppe

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Cremige Süßkartoffel-Karottensuppe

Eine köstliche Suppe, die den Geschmack Asiens perfekt einfängt.

Zutaten für 4 Portionen

400 g Süßkartoffeln, geschält und -gewürfelt

200 g Karotten, geschält und gewürfelt

1 EL Sesamöl

1 EL Erdnussöl

2 Zwiebeln, fein gehakt

1 EL Gelbe Currypaste

2 EL Kurkuma

1 EL Palmzucker

1 Messerspitze Kreuzkümmel

300 ml Gemüsebrühe

500 ml Kokosmilch

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

1 EL Sojasauce

Zum Servieren:

1 Bund Thaibasilikum

Kürbiskernöl

Zubereitung

1. Den Ofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. In einer Schüssel die Kartoffel- und Karottenstücke mit dem Sesamöl, Kurkuma und dem Kreuzkümmel mischen.

2. Die marinierten Kartoffel- und Karottenstücke nun auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Für 20 Minuten im Ofen backen.

3. In der Zwischenzeit das Erdnussöl in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebeln zusammen mit dem Palmzucker leicht andünsten. Den Knoblauch hinzugeben und für eine Minute mit anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Nun kommen noch die Kokosmilch und die Gelbe Currypaste hinzu. Alles bei mittlerer Hitze gut umrühren.

4. Das Gemüse aus dem Ofen in den Topf geben. Mit einem Pürierstab pürieren und mit Sojasauce abschmecken. Die Suppe mit frischem Thaibasilikum und etwas Kürbiskernöl servieren.

Zeit: circa 30 Minuten
(inklusive Kochzeit)

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 2/2019

Rezept und Foto: www.lovefoodasia.com

GU Asset ID: 861520

Bunte Kohlsuppe mit Ingwer und Curry

Ein wärmendes Rezept für kalte Tage.

Zutaten für für 4 Personen

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Stück Ingwer (ca. 15 g)

¼ frische Chilischote (je nach Schärfegrad)

300 g Weißkohl

1 Möhre

1 kleiner Kohlrabi

¼ Stange Lauch

200 g Blumenkohl

3 Strauchtomaten

2 EL Olivenöl

1 EL Currypulver

1,5 Liter Gemüsebrühe

1 Lorbeerblatt

Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)

Saft von ¼ Limette

2 Handvoll Koriandergrün

 

Zubereitung:

1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen; Zwiebel und Knoblauch in feine Würfel schneiden, Ingwer sehr fein hacken. Die -Chilischote waschen, von Kernen befreien und in feine Ringe schneiden.

2. Vom Weißkohl den Strunk und äußere Blätter entfernen. Möhre und Kohlrabi putzen, schälen und würfeln. Lauch putzen, waschen und zerkleinern. Blumenkohl in Röschen teilen und waschen.

3. Die Strauchtomaten von den Stielansätzen befreien. Die Haut auf den gegenüberliegenden Seiten leicht einritzen und die Tomaten in sprudelnd kochendem Wasser ca. 30 Sekunden blanchieren, dann aus dem Wasser heben, kalt abschrecken, die Haut abziehen und grob würfeln.

4. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, darin Zwiebel, Knoblauch und Ingwer bei mittlerer Hitze farblos anschwitzen. Weißkohl, Möhre, Kohlrabi und Lauch zufügen und anschwitzen. Nach ca. 2 Minuten Tomaten und Currypulver zufügen, kurz anschwitzen, dann die Brühe angießen.

5. Lorbeerblatt und Chiliringe zufügen, die Kohlsuppe aufkochen und offen ca. 10 Minuten leise köcheln lassen. Blumenkohlröschen zufügen und die Suppe weitere 15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Die Kohlsuppe mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

6. Koriander waschen, trocken schleudern und mit den Stielen fein hacken. Die Suppe in vier Suppenteller füllen und mit Koriander bestreuen.

Zeit: ca. 40 Min.

Pro Portion: ca. 210 kcal, 4 g E, 8 g F, 25 g KH

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 1/2019

Apfel-Curry-Suppe BVEO

Apfel-Curry-Suppe

Längst haben wir den Apfel zu unserem Lieblingsobst erklärt. Mehr als 20 Kilogramm verzehrt jeder von uns davon durchschnittlich im Jahr. Kein Wunder, schließlich schmeckt die runde Frucht nicht nur „to go“ aus der Hand, sondern macht auch in warmen Speisen eine gute Figur.

Apfel-Curry-Suppe

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 1 großes Bund Suppengemüse
  • 2 EL Rapsöl
  • 1,5 EL Currypulver
  • 1 TL gem. Kurkuma
  • 1 gehäufter EL Mehl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 Stiele Thymian
  • 1 Rosmarinzweig
  • 500 g säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop oder Braeburn)
  • 3 EL Apfelkraut oder -gelee
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 g saure Sahne

Zubereitung:

  1. Zwiebel schälen, Suppengemüse putzen bzw. schälen, alles würfeln. Im heißen Öl etwa 8 Min. zugedeckt bei schwacher Hitze andünsten. 1 EL Curry, Kurkuma und Mehl mischen, Gemüse damit bestäuben. Tomatenmark zufügen und unter Rühren 1 Min. anschwitzen. Mit der heißen Brühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen.
  2. Lorbeer, Thymian und Rosmarin mit Küchengarn zusammenbinden und zufügen, Suppe 20 Min. garen. Einen Apfel halbieren, eine Hälfte abgedeckt beiseite stellen. Übrige Äpfel schälen, entkernen und grob würfeln. Zur Suppe geben und weitere 10-15 Min. garen. Kräutersträußchen entfernen.
  3. Suppe fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Apfelkraut oder -gelee abschmecken. Übrige Apfelhälfte waschen, entkernen, raspeln oder hobeln und mit Zitronensaft mischen. Suppe in Tassen oder Teller füllen, je einen Klecks saure Sahne und etwas Apfelraspel darauf verteilen, leicht mit übrigem Curry bestäuben.

Zeit: ca. 60 Min.
Rezept & Foto: BVEO

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Pastinake: Renaissance eines Klassikers

In früheren Zeiten ein wertvolles Grundnahrungsmittel, hatte die Pastinake lange Zeit an Bedeutung verloren. Dabei ist das kegelförmige Gemüse mit seinem sehr aromatischen und leicht süßlichen Geschmack nicht nur sehr lecker, sondern auch überaus gesund. Gründe, warum sie sich verdientermaßen heute wieder vermehrt auf unseren Tellern tummelt.

Als eine Kreuzung aus Karotte und Petersilie war die Pastinake schon bei den Römern äußerst beliebt. Im18. Jahrhundert galt sie als wichtiges Grundnahrungsmittel im deutschsprachigen Raum – bis sie von der Kartoffel und der Karotte verdrängt wurde. Besonders in England und Frankreich ist die Pastinake seit jeher beliebt und überall erhältlich. Dort ist sie auch bekannt in Form von Pastinakenwein oder Bier. Bei uns erlebt die Wurzel heute eine Renaissance und ist wieder im Kommen.

Die weiße Wurzel ist kegelförmig und nach oben spitzläufig. Je dicker die Pastinake, desto weicher ist das Fruchtfleisch. Dieses schmeckt leicht süßlich, nussig und mild. Die kleineren Wurzeln schmecken etwas feiner, die großen sind nach dem Kochen häufig faserig und holzig. Wegen dem süßlichen Geschmack und der weißen Farbe wird sie gerne im Babybrei verwendet. Durch Frosteinwirkung auf dem Feld wird der Geschmack noch süßer. Hauptsaison hat die Pastinake von Oktober bis März und ist im Supermarkt, im Bio-Laden und auf dem Wochenmarkt in dieser Zeiterhältlich.

Inhaltsstoffe

Pastinaken sind sehr nährstoffreich und ein ideales Wintergemüse, nicht umsonst gehörten die Wurzeln in den vergangenen Zeiten zu den Top-Grundnahrungsmitteln. Sie ist reich an B-Vitaminen, Kalzium, Phosphor und Vitamin C. Der aromatische Geschmack kommt durch die enthaltenen ätherischen Öle. Dadurch besitzen sie auch eine leicht antibakterielle Wirkung. Darüber hinaus stecken in den Pastinaken 12 g Kohlenhydrate pro 100 g und der Ballaststoff Pektin. Wer etwas weniger Kohlehydrate aufnehmen möchte, kann die Pastinake als Kartoffelalternative verwenden. Hundert Gramm Kartoffeln haben übrigens 16 g Kohlenhydrate.

Einkauf/Lagerung

Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die Pastinaken schön fest sind und die Schale glatt und ebenmäßig ist. Druck, Bruch- und braune Stellen und sehr weiches, gummiähnliches Fruchtfleisch sind Zeichen für wenig Frische. Pastinaken sollten kühl und trocken gelagert werden, da sie schnell austrocknen. Sie bleiben im Gemüsefach des Kühlschranks ein bis zwei Woche frisch.

Verwendung/Verarbeitung

Das Vorbereiten ist ganz einfach: Mit einem Sparschäler schälen, die Enden abschneiden, waschen und fertig. Pastinaken sind sehr vielseitig und geben verschiedensten Speisen eine besondere Note. Egal ob als Püree, Suppe, Auflauf, Gratin, Eintopf und sogar „Fritten“ – Pastinaken passen sowohl zu deftiger Hausmannskost als auch zur Haute Cuisine. Und auch roh als Salat ist die Pastinake eine winterliche Mahlzeit. Dazu passen Äpfel, Orangen oder Nüsse. Ansonsten harmonieren die weißen Wurzeln besonders gut mit Zitrone, Ingwer, Zimt, Kreuzkümmel und Thymian.

Auch „Tagliatelle“ kann man mit Pastinaken herstellen. Einfach mit dem Schäler rundherum lange Streifen abschälen, bis nichts mehr übrig bleibt. Streifen in einer Pfanne kurz anbraten und mit einer Soße als Nudeln servieren. Oder haben Sie schon einmal Pastinakenchips probiert? Dafür können Sie die Pastinaken dünn hobeln, entweder in heißem Rapsöl frittieren und abtropfen lassen oder auf ein Backblech mit Backpapier legen und bei 200 °C ca. 30 Min. knusprig backen.

Iris Lange-Fricke

Entnommen aus VF 01/15