Tag : Vegetarisch

BVEO_Petersilienwurzel_cshutterstockAnjelikaGr

Petersilienwurzel

Die Wurzelpetersilie, auch Knollenpetersilie oder Petersilienwurzel, ist eine Unterart der Petersilie mit verdickter, länglich spitz zulaufender Rübe. Sie wurde ursprünglich im gemäßigten Klima von Mittel- und Nordamerika angebaut. Heute wird sie weltweit im Freiland oder im Gewächshaus gezogen.

Lagerung

Ungewaschen können die Wurzeln gut und lange unter 2°C gelagert werden. Gewaschen halten sie etwa 3 Wochen oder sogar bis zu 6 Monate, wenn man sie in feuchtem Sand einlegt.

Verwendung

Die Petersilienwurzel wird aufgrund ihres intensiven, leicht süßlichen Geschmacks häufig zum Würzen von Suppen und Gemüseeintöpfen verwendet. Auch roh kann sie gegessen werden, z.B. in Salaten.

Saison

Hauptsaison: November bis Februar
Nebensaison: keine

Weitere Informationen zur Petersilienwurzel und leckere Rezepte finden Sie bei „Deutschland Mein Garten“ (BVEO) www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Winterrettich-Suppe_q3_cBVEOArianeBille

Winterrettich-Suppe

Wenn es draußen wieder kälter wird, ist Suppenzeit! Toll, dass der Winterrettich genau dann Saison hat, wenn man ihn braucht.

Zutaten für vier Personen

  • 1 Bio Zitrone
  • 1 Zwiebel
  • 600 g Schwarzer Rettich
  • 600 g Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 100 ml Weißwein
  • 1 ½ TL Meersalz
  • ½ Bund Schnittlauch
  • 200 g Sahne
  • 1 EL Honig
  • Pfeffer
  • 200 g Gemüsechips
  • 50 g Crème fraîche

Zubereitung

  • Zitrone waschen, trockenreiben und ¼ der Schale abreiben.
  • Zwiebel schälen und hacken. Rettich und Kartoffeln schälen und würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und das Lorbeerblatt mit den Zwiebeln anschwitzen. Danach Rettich und Kartoffeln dazugeben und etwa 5 Min. andünsten.
  • Mit Wein ablöschen. Nach 3 Min. 600 ml Wasser, Salz und Zitronenschale dazugeben. Bei verschlossenem Deckel etwa 25–30 Min. köcheln, bis das Gemüse gar ist.
  • Schnittlauch putzen und in feine Röllchen schneiden.
  • Lorbeerblatt aus dem Topf entfernen. Gemüse mit einem Pürierstab fein pürieren und nach und nach die Sahne hinzufügen. Bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit hinzufügen und mit Salz, Pfeffer, Honig und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
  • Auf dem Teller verteilen und jeweils 1 TL Crème fraîche in die Suppe geben. Mit Schnittlauch und Gemüsechips bestreuen und einem Spritzer Olivenöl genießen.

Tipp: Dazu passt ein knackiges Baguette.

Foto und Rezept: BVEO https://deutsches-obst-und-gemuese.de/

BVEO_Schwarzwurzel1_c_BVEO

Schwarzwurzel

Außen schwarz, innen weiß: Die Schwarzwurzel gilt als Spargel des Winters. Sie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und schmeckt nicht nur in Suppen.

Bis zum 16. Jahrhundert kannte man die Schwarzwurzel nur in Spanien, wo sie als wild wachsende, wirksame Heilpflanze zum Beispiel gegen Schlangenbisse bekannt war. Erst seit dem 17. Jahrhundert wurden Schwarzwurzeln auch als Gemüse angebaut. Die Schwarzwurzel ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und schmeckt nicht nur in Suppen. Die Schwarzwurzel ist eine ausdauernde, winterharte Pflanze, welche sehr nährstoffreich ist.

Lagerung

Die Schwarzwurzel kann bei Bedarf sehr lange gelagert werden. Blanchierte Schwarzwurzeln können tiefgefroren werden und lassen sich in diesem Zustand ca. zwölf Monate lagern. Alternativ lassen sie sich auch problemlos an einem trockenen, kühlen Ort, in Sand eingelegt, lagern. Für eine Woche bleibt die Schwarzwurzel auch im Gemüsefach des Kühlschranks frisch.

Verwendung

Die Schwarzwurzel wird vor der Verwendung gesäubert und geschält. Dazu empfiehlt es sich eine Gemüsebürste zu verwenden. Nützlich sind auch Handschuhe, da der Saft der Schwarzwurzel klebrige und schmutzige Finger verursacht. Anschließend kann sie mithilfe eines Sparschälers geschält werden. Die geschälten Schwarzwurzeln oxidieren recht schnell und bekommen dann eine dunkle Farbe. Verhindern lässt sich dies einfach mit einer Schüssel Wasser, die mit ein wenig Essig versetzt wurde. In dieser können die Wurzeln dann bis zur Verwendung aufbewahrt werden. Die Schwarzwurzel eignet sich sehr gut für Salate, Suppen und Gratins.

Saison

Hauptsaison: Oktober bis Februar
Nebensaison: März/April

Noch mehr Informationen zur Schwarzwurzel und leckere Rezepte finden Sie bei „Deutschland Mein Garten“ (BVEO) www.deutsches-obst-und-gemuese.de

04_Sellerie-Gazpacho_c_bveojessicadiesing

Grüne Gazpacho mit Staudensellerie

Sellerie ist das Trendgemüse 2019 und wahrlich in aller Munde. Wir präsentieren ein leckeres Gazpacho Rezept mit Sellerie, Gurke und Paprika.

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Gazpacho:

· 4 Stangen Sellerie
· 4 Frühlingszwiebeln
· 1 Salatgurke
· 1 gelbe Paprika
· 100 g Weißbrot
· 350 ml gekühltes Wasser

· Pfeffer, Salz

Außerdem:

· 75 g Sonnenblumenkerne

· Olivenöl

Zubereitungszeit: etwa 15 Min.

Zubereitung:

  • Das Weißbrot toasten und in Stücke schneiden.
  • Das Gemüse ebenfalls in Stücke schneiden.
  • Alles zusammen mit dem Wasser in einen Blender geben und sehr gründlich mixen. Alternativ kann man natürlich auch einen Pürierstab benutzen. Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  • Die Sonnenblumenkerne bei mittlerer Hitze ohne Fett in einer Pfanne anrösten, bis sie leicht gebräunt sind.
  • Zum Servieren die Kerne und einen guten Schuss Olivenöl auf die Gazpacho geben.

Foto und Rezept: BVEO https://deutsches-obst-und-gemuese.de/

Spinat-Quesadilla_h_cBVEOJessicaDiesing

Quesadillas mit Spinatfüllung und Tomatensalsa

Quesadillas mit Spinatfüllung und Tomatensalsa bringen lateinamerikanische Rhytmen auf dem Teller. Spinat macht nicht nur Seemänner stark – er schmeckt auch so!

Zutaten für 2 Personen:

Für die Quesadillas:

  • 100 g (Baby-)Spinat
  • 4 Tortillas
  • 150 g Saure Sahne
  • 2 Mozzarellas
  • Pfeffer, Salz
  • Olivenöl

Für die Salsa:

  • 200 g Tomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Limette
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer, Salz

 

Zubereitung:

1.) Alle Tortillas von einer Seite mit der Sauren Sahne bestreichen. Den Mozzarella in Stücke zupfen und zwei der Wraps damit belegen. Dann den gewaschenen Spinat darauf verteilen, pfeffern und salzen. (Babyspinat kann einfach so benutzt werden, aber normale Spinatblätter sollten vorher in Stücke geschnitten werden.) Zum Schluss die beiden übrigen Tortillas mit der bestrichenen Seite nach unten auf die belegten Wraps legen.

2.) Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und eine Quesadilla hineinlegen. Bei mittlerer Hitze für etwa 5 Minuten braten, bzw. so lange, bis sie goldbraun und knusprig ist. Mit einem Pfannenwender umdrehen und auch die andere Seite braten. Anschließend noch einen Schuss Öl in die Pfanne geben und die zweite Quesadilla darin anbraten.

3.) Da die Salsa schnell zubereitet ist, kann man sie nebenbei machen, während die Quesadillas braten. Dafür die Tomaten fein würfeln und die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Den Saft der Limette auspressen und alles zusammen in eine Schüssel geben. Das Olivenöl unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Foto und Rezept: BVEO http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de

 

BVEO_Stangensellerie_cshutterstockSydaProductions

Stangensellerie

Stangensellerie war schon bei den alten Römern und Griechen beliebt. Das Gemüse ist sehr kalorienarm und passt zu Dips wie Salaten.

Staudensellerie – auch Stiel-, Stangen- oder Bleichsellerie sind übliche Bezeichnungen – hat lange, fleischige Blattstiele und eine kleine Wurzelknolle. In den Handel kommen die Blattstiele, die pro Pflanze bis zu einem Kilogramm wiegen können. Sie werden für Salate oder als Gemüse verwendet. Die für den Stangensellerie typischen Farben reichen von blassgelb bis kräftig grün.

Lagerung

Die Lagerung von Stangensellerie ist sehr einfach. Im Gemüsefach des Kühlschranks lässt er sich problemlos ein bis zwei Wochen aufbewahren.

Verwendung

Stangensellerie kann roh, gedünstet oder gebraten verzehrt werden. Bei Ersterem empfiehlt es sich, die zarteren inneren Stangen zu verzehren. Ein leckeres und einfaches Gericht ist überbackener Sellerie. Vielleicht etwas unerwartet ist die Kombination mit Obst:Sie können ihn z.B. locker mit Äpfeln servieren.

Noch mehr Informationen zu Stangensellerie und leckere Rezepte bei „Deutschland Mein Garten“ (BVEO) www.deutsches-obst-und-gemuese.de

flammkuchen_apfel_hoch

Flammkuchen mit karamellisierten Apfelscheiben

Nicht nur im Herbst schmecken knusprige Flammkuchen. Isa und Julia von http://www.zuckerjagdwurst.com haben tolle Rezepte, die das ganze Jahr über köstlich schmecken.

Flammkuchen mit karamellisierten Apfelscheiben

Zutaten für 1 Portion

Für den Boden

250 g Mehl

100 ml warmes Wasser

2 TL Öl

1 Prise Salz

Für die Creme

400 g Sojaquark

150 g veganer Frischkäse

200 g Seidentofu

1 TL Knoblauchpulver

1 EL Apfelessig

1 Zitrone (Saft)

Salz

Pfeffer

Außerdem

3 Äpfel

2–3 EL vegane Butter (z.B. Alsan)

2 EL Agavendicksaft

2 EL brauner Zucker

2 EL Zimt

Zubereitung:

1. In einer großen Schüssel alle Zutaten vermischen und gut durchknetet. Da keine Hefe für den Teig verwendet wird,
kann dieser direkt weiterverarbeiten werden. Den Teig in 4 gleich große Stücke zerteilen und auf einer glatten, bemehlten Fläche ausrollen.

2. Für die Creme alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme nun gleichmäßig auf dem Flammkuchen-Boden verteilen, ruhig als dickere Schicht.

3. Die Äpfel waschen und in dünne Streifen schneiden.

4. Eine große Pfanne nehmen und ein bisschen vegane Butter darin erhitzen. Dann die Apfelscheiben in die Pfanne geben und für etwa 2–3 Min. anschwitzen. Nun einen großen Schuss Agavendicksaft hinzugeben sowie 2 EL braunen Zucker.

5. Einmal gut schwenken. Jetzt kommt noch der Zimt dazu, alles für weitere 2–3 Min. in der Pfanne karamellisieren lassen. So lange, bis die Apfelscheiben noch einen leichten Biss haben.

6. Den Flammkuchen damit belegen und alles bei 180 °C für 10–15 Min. backen.

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 5/2019

Foto und Rezept: Zucker&Jagdwurst www.zuckerjagdwurst.com

https://www.instagram.com/zuckerjagdwurst/

https://www.facebook.com/zuckerjagdwurst/

https://www.pinterest.de/zuckerjagdwurst/

BVEO_Zwetschgen-Pflaumen_cshutterstockLianeM

Zwetschgen/Pflaume

Der Sommer wird blau danke Pflaumen und Zwetschgen! Ganz im Zeichen der blauen Früchte stehen die drei Monate Juli, August und September. Spätsorten reifen sogar noch Anfang Oktober.

Nutzen Sie die Saison! Ob im Supermarkt oder beim Fachhändler um die Ecke – Pflaumen und Zwetschgen sollten immer frisch gekauft und möglichst rasch verzehrt werden. Gut, dass die Transportwege für einheimisches Obst so kurz sind: So kommt es immer schön reif und genussbereit bei Ihnen an. Wer Lust hat, mehr über Pflaumen und Zwetschgen zu erfahren, ist hier genau richtig! Lesen Sie in der Rubrik Wissenswertes und lassen Sie sich von unserer Rezeptauswahl inspirieren.

Wissenswertes

Jeder kennt sie – die blauen Früchte. Und doch gibt es noch so viel Spannendes über sie zu wissen! Allein mit ihrer langen Geschichte bis ins zweite Jahrtausend vor Christus und ihrem Weg vom Kaukasus nach Europa ließen sich zahlreiche Seiten füllen. Wir haben die wichtigsten Fakten rund um Pflaumen und Zwetschgen für Sie zusammengetragen.

Tipps & Tricks

Pflaumen und Zwetschgen gehören zu den Obstsorten, die nicht nachreifen. Wählen Sie beim Einkauf nur gut ausgereifte Früchte. Sie sollten nicht zu hart sein und eine schöne sortentypische Farbe aufweisen. Die so genannte Beduftung, die natürliche Wachsschicht, darf möglichst nicht beschädigt sein. Sie wird erst kurz vor dem Verzehr abgewaschen. Ebenso wenig darf das Obst zu weich sein.

Weitere Informationen über Zwetschgen und Pflaumen beim BVEO www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Grillspieß_cBVEOArianeBille_8q

Gegrillte Antipasti-Spieße mit Halloumi und Kräuterdip

Feste, saftige Gemüsesorten, allen voran Zucchini, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Fenchel, Spargel, Mais, Paprika, Kürbis, Kartoffeln oder Zwiebeln, eignen sich bestens für’s Barbecue – im Ganzen, in Scheiben geschnitten oder gefüllt! Auch ein „angegrillter“ Pak Choi mit Sojasauce ist ein Hochgenuss! Frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Salbei sind dabei die idealen Begleiter des Grillguts – entweder direkt auf dem Grill oder in Kräuterbutter und selbstgemachten Dips.

Zutaten für 8 Spieße

Für die Spieße:

  • 225 g Halloumi
  • 200 g rote Paprika
  • 250 g Zucchini
  • 4 rote Zwiebeln
  • 2 Zuckermaiskolben (vorge­gart)
  • 8 Schaschlikspieße
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5–6 EL Olivenöl
  • Meersalz und Pfeffer

Für den Dip:

  • jeweils 3 Zweige Minze
  • Basilikum und Petersilie
  • 1 Limette
  • 500 g Quark
  • 3 TL Tahini
  • 2–3 TL Honig
  • Meersalz und Pfeffer

Zubereitung

  • Grill vorbereiten oder den Grill im Backofen vorheizen. Halloumi in Würfel schneiden. Paprika und Zucchini putzen und ebenfalls würfeln.
  • Zwiebeln schälen und vierteln. Mais mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden.
  • Halloumi und Gemüse nacheinander auf Schaschlik-spieße spießen. Knoblauch schälen, pressen und mit 3 EL Olivenöl und Salz und Pfeffer verrühren. Spieße damit bestreichen und 5 Min. ziehen lassen.
  • Kräuter waschen und hacken. Limette auspressen und den Saft zusammen mit den gehackten Kräutern unter den Quark mischen.
  • Tahini und Honig dazu geben, alles gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Spieße grillen bis das Gemüse gar ist. Mit etwas Olivenöl beträufeln und zusammen mit dem Kräuterdip genießen.

Foto und Rezept: BVEO http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Kohlrabi Carpaccio_cMelina Kutelas

Kohlrabicarpaccio mit gerösteten Nüssen

Ein schnelles Gericht für warme Sommertage. Leicht und lecker.

Zutaten für 2 Portionen

1 Kohlrabi

2 EL Haselnüsse

Saft von 1/2 Zitrone

4 EL Olivenöl

frische Kräuter
(Dill, Petersilie)

frische Blüten als Deko

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1. Kohlrabi schälen, in sehr dünne Scheiben schneiden und einsalzen. Zarte Blätter aufheben.

2. Haselnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten.

3. Eingesalzene Kohlrabischeiben locker auf einer Unterlage drapieren, mit Zitronensaft und -Olivenöl marinieren, mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Mit den Kohlrabiblättern anrichten und mit Nüssen -bestreuen.

Zeit: ca. 10 Min.

Pro Portion: ca. 90,2 kcal,

Foto und Rezept: Melina Kutelas

Entnommen aus vegetarisch fit Ausgabe 4/2019